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Schlichtungsempfehlung für höhere Löhne bei Bund und Kommunen liegt vor
Die zweieinhalb Millionen angestellten Beschäftigten von Bund und Kommunen sollen stufenweise mehr Geld und mehr freie Tage erhalten. Das sieht ein Einigungsvorschlag vor, den die Schlichter am Freitag in Berlin vorlegten. Demnach könnte es ab dem 1. April eine Lohnerhöhung um drei und zum 1. Mai 2026 eine weitere Anhebung um 2,8 Prozent geben.
Ein Teil der Jahressonderzahlung soll in bis zu drei freie Tage umgewandelt werden. Vorgesehen ist eine Tariflaufzeit von 27 Monaten. Die Tarifparteien wollen bei einer Wiederaufnahmetarifrunde am Samstag kommender Woche in Potsdam über den Einigungsvorschlag verhandeln.
Die Gewerkschaften Verdi und Deutscher Beamtenbund forderten acht Prozent, monatlich jedoch mindestens 350 Euro mehr Gehalt und die Umwandlung von Überstunden in drei frei Tage. Bund und Kommunen lehnten dies Mitte März in der dritten Runde ab, erklärten die Verhandlungen für gescheitert und riefen die Schlichtung an.
Th.Gonzalez--AT