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Nato-Generalsekretär hofft auf Annäherung Trumps an Selenskyj
Fast eine Woche nach dem Eklat im Weißen Haus hat sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte "vorsichtig optimistisch" über eine Wiederannäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj geäußert. Er hoffe auf gute Ergebnisse der Verhandlungen zwischen der Ukraine und den USA, sagte Rutte am Donnerstag in Brüssel.
Polens Präsident Andrej Duda verglich den Konflikt zwischen Trump und Selenskyj mit einem "Erdbeben", dessen Nachwirkungen immer noch zu spüren seien. Er hoffe, dass es sich dabei nur um einen vorübergehenden Konflikt handele, sagte Duda. Polens Präsident steht sowohl Trump wie Selenskyj nahe.
Selenskyj selbst hatte am Mittwoch in seiner abendlichen Videobotschaft gesagt, Vertreter der USA und der Ukraine arbeiteten an einem Treffen. Trump erklärte, Selenskyj habe sich in einem Brief zu neuen Verhandlungen bereit erklärt. Bei dem Treffen im Weißen Haus wollten die Ukraine und die USA ursprünglich ein Abkommen zur Nutzung ukrainischer Rohstoffe unterzeichnen. Dazu kam es jedoch nicht.
Nach dem Eklat setzte die EU einen Sondergipfel zur Aufrüstung und zur Unterstützung der Ukraine an. Daran nahm Selenskyj am Donnerstag als Gast teil. Nach einem rund anderthalbstündigen Arbeitsessen dankte er den Europäern im Onlinedienst X für ihre "Unterstützung auf dem Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden". Es sei "sehr wichtig, dass die Ukrainer nicht allein sind – wir fühlen es und wissen es", betonte er.
D.Johnson--AT