-
Spaniens Ministerpräsident weist Korruptionsvorwurf zurück - und lehnt Neuwahlen ab
-
Hitzealarm und Stromausfälle - West- und Mitteleuropa ächzen unter hohen Temperaturen
-
Eine Woche vor Ende des Tankrabatts: Preise für Benzin und Diesel fallen nochmals
-
Mögliche Sabotagepläne für deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Technischer Fehler legt Zugverkehr bundesweit stundenlang lahm
-
Ölpreis sinkt weiter - Schiffsverkehr durch Straße von Hormus legt zu
-
Chef von Weltklimarat: Hitzewelle in Europa heftiger als manche Prognosen
-
Ukrainische Angriffe treffen erneut Krim und russische Regionen - Stromausfall in Sewastopol
-
Millionenbetrug in Corona-Testzentrum: Mehrjährige Haftstrafen in Hannover
-
Maria im Viertelfinale von Eastbourne
-
Verdächtiger mit mutmaßlichen Verbindungen zum IS bei Razzia nahe Ankara erschossen
-
Besuch in Emiraten: Rubio bekräftigt Verpflichtung der USA für Sicherheit des Landes
-
Schröder führt DBB-Auswahl in WM-Qualifikation an
-
Versuchte Sabotage von deutscher Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Überhitzungsgefahr bei Haustieren: Branchenverband appelliert an Halter
-
"Größte Kampfschiffe" der Marine: Aus für Projekt zum Bau von F126-Fregatten
-
Verbände wenden sich gegen Regierungspläne zu Kürzungen bei Eingliederungshilfe
-
IAEA: Atominspektionen im Iran werden kommen
-
Präsidenten-Stichwahl in Peru: Offenbar sehr knapper Sieg für Fujimori
-
Neue Aufgabe für Altkanzler Scholz: Vorsitz von Kommission für Entwicklungspolitik
-
Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas eingeweiht
-
Anhaltende Hitze: Stuttgart verbietet Wasserentnahme aus Gewässern
-
Versuchter Angriff auf deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Bayern: Zwei Festnahmen bei Ermittlungen zu Sexual- und Drogenstraftaten an Kindern
-
Extremhitze in Europa: 94 Millionen Menschen erleben mindestens 35 Grad
-
Kein pauschal strenges Social-Media-Verbot: Experten empfehlen zwei Alternativen
-
Zugverkehr nach massiver Störung weitgehend regelmäßig - Konzern sucht nach Auslöser
-
2025 erneut deutlich mehr antimuslimische Vorfälle registriert als im Vorjahr
-
Verteidigungsministerium beendet Projekt zum Bau von F126-Fregatten
-
Hitzewelle in Frankreich: Zehtnausende Haushalte in der Bretagne ohne Strom
-
Klimafreundlicher Stahl: Deutsche Industrie könnte laut Studie international bestehen
-
Ifo-Umfrage: Geschäftsklima in Deutschland verbessert sich
-
Flugzeugbau für Geschäftsreisen: EU-Gericht kippt Ausschluss von Öko-Siegel
-
"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf
-
Nach Jicha-Aus: Lund wird neuer Cheftrainer in Kiel
-
Drogenstudie: Konsum von Kokain bei jungen Erwachsenen spürbar gestiegen
-
Wieder flächendeckende Warnungen: Hitzewelle in Deutschland hält unvermindert an
-
Prozess um bei Kontrolle zu Tode geprügelten Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz begonnen
-
Mehr als 2,7 Billionen Euro: Staatsverschuldung im ersten Quartal gestiegen
-
Nach Einigung zu Bundes-Einstieg: Panzerbauer KNDS kündigt Börsengang an
-
Anteil der Alleinlebenden in Deutschland auf rund 21 Prozent gestiegen
-
Starker Anstieg der Preise für Baumaterialien wegen Iran-Kriegs
-
Umfrage: Mehrheit für Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige
-
Bahn: Zugverkehr nach bundesweiter Störung "weitgehend reibungslos" angelaufen
-
Auch US-Senat stimmt gegen Trumps Vorgehen im Iran - Präsident empört
-
Munoz überwindet starken Mpasi: Kolumbien erreicht K.o.-Phase
-
Kritik vom CDU-Wirtschaftsrat vor Kabinettsbeschluss zu Energieeffizienz
-
Kim will auch Nordkoreas Marine mit Atomwaffen ausrüsten
-
Umfrage: Menschen in Deutschland bleiben trotz hoher Treibstoffpreise bei Urlaubsplänen
-
Bertelsmann-Stiftung: Kehrtwende bei Erneuerbaren gefährdet Arbeitsplätze
Studie: Menschen mit Migrationshintergrund im neuen Bundestag unterrepräsentiert
Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind einer Recherche zufolge im neu gewählten Bundestag unterrepräsentiert. Wie der Mediendienst Integration am Donnerstag mitteilte, haben im neuen Parlament 11,6 Prozent der Abgeordneten einen Migrationshintergrund - das ist ungefähr das Niveau zum Zeitpunkt nach der Wahl 2021, als es 11,3 Prozent waren. Der Anteil in der Gesamtbevölkerung liegt hingegen bei 29,7 Prozent, bei den Wahlberechtigten beträgt er immerhin 14,4 Prozent.
Der Mediendienst Integration folgte bei seiner Recherche der Definition des Statistischen Bundesamts zu Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Demnach hat einen Migrationshintergrund, wer bei der Geburt nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hatte oder wer mindestens einen Elternteil hat, bei dem das der Fall ist.
Die Forschenden machten schließlich 73 von 630 Abgeordneten mit Migrationshintergrund im neuen Bundestag aus, sie erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Parteien: Demnach haben die Grünen mit 20 Prozent den höchsten Anteil, gefolgt von der Linkspartei mit 18,8 Prozent und der SPD mit 17,5 Prozent, die wiederum in absoluten Zahlen vorn liegt. Deutlich dahinter liegen die Union mit einem Anteil von 6,3 Prozent und die AfD mit 5,9 Prozent.
Seit 2013 war der Anteil im Bundestag stetig gewachsen, verglichen mit dem scheidenden Bundestag stagnierte er nun. Der Politologe Andreas Wüst sagte zu den Ergebnissen, diese kämen angesichts der erwarteten Verschiebungen bei den Stimmen- und Sitzanteilen für Union und AfD "nicht überraschend". Gleichwohl sei da "Luft nach oben" und die Parteien müssten sich Migrantinnen und Migranten noch mehr öffnen.
Didem Karabulut, Vorsitzende beim Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI), sieht auch in der Art und Weise des Wahlkampfs einen Grund für die Stagnation des Anteils. In den vergangenen Wochen und Monaten sei Migration auch "zunehmend als Bedrohung dargestellt" und als Defizit betrachtet worden statt als "Investition in die Gesellschaft", sagte sie bei der Vorstellung der Ergebnisse.
Auch die Wahlreform habe Kandidierenden mit Migrationshintergrund nicht geholfen. Sie befänden sich oft auf hinteren Plätzen der Landeslisten. Die Parteien hätten die Wahlreform bei ihrer Aufstellung für die vorgezogene Bundestagswahl dann "nicht genug berücksichtigt", sagte Karabulut.
Wie die Studie weiter ergab, sind Abgeordnete mit Migrationshintergrund deutlich weiblicher und jünger als im Schnitt des gesamten Bundestags. Am stärksten vertreten sind demnach andere EU-Länder (25 der 73 Abgeordneten), darunter allein sieben aus Polen. 18 Abgeordnete haben einen Bezug zur Türkei und acht zu früheren Sowjetstaaten.
F.Ramirez--AT