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Trumps Vereidigung: Band Village People und Country-Sängerin Carrie Underwood treten auf
Die Band Village People wird nach eigenen Angaben bei Veranstaltungen rund um die Vereidigung des designierten US-Präsidenten Donald Trump am 20. Januar auftreten. Der US-Sänger Victor Willis erklärte am Montag im Onlinedienst Facebook, dass die Village People an den "Aktivitäten zur Amtseinführung teilnehmen werden, einschließlich mindestens einer Veranstaltung mit dem designierten Präsidenten Trump". Indes erklärte die Country-Sängerin Carrie Underwood, sie werde bei der Amtseinführung des Republikaners singen.
"Wir wissen, dass einige von euch nicht glücklich darüber sein werden, dies zu hören, aber wir glauben, dass Musik ohne Rücksicht auf Politik gemacht werden sollte", fuhr Willis fort. "Unser Song Y.M.C.A ist eine globale Hymne, die hoffentlich dazu beiträgt, das Land nach einem turbulenten und gespaltenen Wahlkampf, in dem unsere bevorzugte Kandidatin verloren hat, zusammenzubringen."
Der Disco-Hit "Y.M.C.A." der Gruppe aus dem Jahr 1978 war bei Wahlkampfauftritten Trumps verwendet worden; oftmals tanzte der Republikaner dazu auf der Bühne. Die Band war Ende der siebziger Jahre überaus erfolgreich. "Y.M.C.A." wurde zu einer Hymne der Homosexuellen-Bewegung.
Ebefalls am Montag erklärte die US-Country-Sängerin Carrie Underwood, sie habe eine Einladung angenommen, bei Trumps Amtseinführung am 20. Januar aufzutreten. "Ich liebe unser Land und fühle mich geehrt, dass man mich gebeten hat, bei der Amtseinführung zu singen und ein kleiner Teil dieses historischen Ereignisses zu sein", teilte Underwood weiter mit.
Sie fühle sich geehrt, "dem Ruf in einer Zeit zu folgen, in der wir alle im Geiste der Einheit zusammenkommen und in die Zukunft blicken müssen". Nach einem von Trumps Team veröffentlichten Zeitplan ist vorgesehen, dass die 41-Jährige den Song "America The Beautiful" singen wird.
Trump hatte in der Vergangenheit ein eher schwieriges Verhältnis zu den meisten Persönlichkeiten der Unterhaltungsbranche. Viele Musiker rügten ihn dafür, ihre Lieder auf seinen Kundgebungen gespielt zu haben - teilweise auch die Village People.
E.Hall--AT