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US-Verteidigungsministerium hilft beim Schutz von Präsidentschaftskandidaten
Das US-Verteidigungsministerium wird im Wahlkampf beim Schutz der Präsidentschafts- und Vizepräsidentenkandidaten helfen. Das Pentagon werde bis zur Wahl im November und wahrscheinlich bis zur Amtseinführung im Januar 2025 Schutzmaßnahmen ergreifen, teilte die stellvertretende Ministeriumssprecherin Sabrina Singh am Donnerstag mit. Verteidigungsminister Lloyd Austin habe ein entsprechendes Ersuchen des Heimatschutzministeriums genehmigt.
Im vergangenen Monat hatte der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump einen Anschlag in der Kleinstadt Butler im Bundesstaat Pennsylvania nur knapp überlebt. Er wurde von einer Kugel am rechten Ohr getroffen. Ein Mann im Publikum wurde damals getötet, zwei weitere Teilnehmer der Kundgebung wurden schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter, der 20-jährige Thomas Matthew Crooks, wurde von einem Scharfschützen des Secret Service erschossen.
Wegen des Attentats auf Trump und dem offensichtlichen Versagen des Secret Service trat dessen Chefin Kimberly Cheatle zurück. In der vergangenen Woche berichteten mehrere US-Fernsehsender, dass mehrere Secret-Service-Agenten beurlaubt worden seien.
B.Torres--AT