-
Bewerbungsverfahren für ESC 2027 beginnt - SWR sucht Talente "mit Persönlichkeit"
-
Markteintritt von Italo: Monopolkommission begrüßt Konkurrenz für Deutsche Bahn
-
KI-Boom beschert ASML prächtige Zahlen - und lässt IBM-Aktie abstürzen
-
Aus für Fachkundenachweis: Regierung will Regeln für Taxiunternehmen vereinfachen
-
Arztüberweisung soll digitalisiert werden
-
23-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz Mann auf offener Straße erstochen haben
-
Polizei: Rechtsextremistin Liebich von Tschechien an Deutschland ausgeliefert
-
Urteil aus Hessen: Krankenkasse muss für medizinisch nötige Hautstraffung zahlen
-
Bundeswehr: Zahl der Bewerber weiter gestiegen
-
Kabinett beschließt Finanzplanung für Klima- und Transformationsfonds
-
Brüder wegen mutmaßlichen Rachemords in Berlin vor Gericht
-
Trotz solider Exporte: Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich ab
-
Unwetter im Süden - Wetterdienst erwartet weitere Gewitter
-
EU gewährt wehrfähigen Ukrainern künftig keinen automatischen Schutzstatus mehr
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus
-
Medienbericht: Schufa speichert alte Daten von Verbrauchern länger als angenommen
-
Kanada will noch 2026 Handelsabkommen mit südamerikanischen Mercosur-Staaten
-
Kolumbien: Ex-Guerillachef wirft designiertem Präsidenten Schüren von Gewalt vor
-
Klopp-Deal "auf der Zielgeraden"
-
Fast 13 Millionen sehen erstes WM-Halbfinale im ZDF
-
Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
Stromausfall und überflutete Straßen nach schwerem Unwetter in Reutlingen
-
Abschaffung von Heizungsgesetz bringt Großteil von geplantem Bürokratiekostenabbau
-
Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia in Deutschland und Niederlanden
-
Polizei: Siebter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
Mann ersticht Frau in Hessen auf offener Straße - Zeugen überwältigen ihn
-
Digitalminister Wildberger: Arztüberweisung auf Papier wird bald Geschichte sein
-
Bär in Japan dringt in Küche ein und durchwühlt Kühlschrank
-
Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren
-
"Freut mich wahnsinnig": Lipowitz setzt auf den Teamgedanken
-
Fußball-WM 2026: Das Spiel am Mittwoch
-
US-Militär greift erneut Ziele im Iran an und nimmt Seeblockade wieder auf
-
Britische Regierung kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für ältere Jugendliche an
-
Merz stellt sich in Sommerpressekonferenz Fragen der Medien
-
Bundesregierung tagt als "Entlastungskabinett"
-
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen reist nach Kiew
-
Von Trump nominiert: US-Senat hört Justizminister und neuen Geheimdienstkoordinator an
-
"Danke": König Felipe VI. gratuliert spanischem Team
-
Argentinien: Gedanke an Maradona soll gegen England helfen
-
Tuchels Engländer vor Duell mit Messi: "Wir sind sehr hungrig"
-
Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar aufgehoben
-
"Emotionaler Moment": Porro widmet Treffer seinem Sohn
-
Macron gedenkt am zehnten Jahrestag des Lkw-Anschlags in Nizza der 86 Toten
-
De la Fuente: "Eine große Verantwortung für das ganze Land"
-
Neue US-Angriffswelle gegen den Iran - US-Militär startet Blockade gegen iranische Häfen
-
Frankreich weint: "Die Spieler sind am Boden"
-
"Spanien im Triumphrausch": Pressestimmen zum WM-Halbfinale
-
Macron nimmt Starmer in französische Ehrenlegion auf
-
Adieu Les Bleus: Eiskalte Spanier zerstören Frankreichs WM-Traum
Mehr als zwei Milliarden Euro Hilfen bei Konferenz für Sudan zugesagt
Ein Jahr nach dem Beginn des Bürgerkriegs im Sudan sind bei einer internationalen humanitären Konferenz für das nordostafrikanische Land in Paris mehr als zwei Milliarden Euro an Hilfen zugesagt worden. "Wir können verkünden, dass mehr als zwei Milliarden Euro mobilisiert werden", sagte der französische Präsident Emmanuel Macron am Montag. Damit könne auf die dringendsten Bedürfnisse der sudanesischen Bevölkerung etwa im Bereich der Ernähung und der Gesundheit reagiert werden. Fast die Hälfte der Gesamtsumme sagten EU-Länder zu.
Der Machtkampf im Sudan zwischen den Truppen von Militärmachthaber Abdel Fattah al-Burhan und der RSF-Miliz seines früheren Stellvertreters Mohamed Hamdan Daglo hatte am 15. April 2023 begonnen. Tausende Menschen wurden seither getötet, mehr als acht Millionen weitere sind nach UN-Angaben auf der Flucht. Hilfsorganisationen haben wiederholt vor einer sich verschlimmernden humanitären Krise gewarnt.
Macron sprach vom 15. April des vergangenen Jahres als "tragischem Datum" für den Sudan. Es handele sich um einen Konflikt, der den Menschen aufgezwungen worden sei und nur "Kummer und Leid" hervorrufe.
Geschätzte 1,8 Millionen Menschen sind aus dem Sudan geflohen - viele in das benachbarte Tschad, das nun auch eine humanitäre Krise durchlebt. 6,7 Millionen Menschen im Sudan sind Binnenvertriebene.
Indes sagte UN-Generalsekretär António Guterres, dass wahllose Angriffe auf Zivilisten in dem Konflikt im Sudan "Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit" darstellen könnten. "Dies ist mehr als ein Konflikt zwischen zwei Kriegsparteien. Es ist ein Krieg, der gegen das sudanesische Volk geführt wird", sagte Guterres.
Er bekräftigte zudem seine Befürchtungen angesichts von Berichten über Unruhen in El-Fascher im Bundesstaat Nord-Darfur in der westlichen Region Darfur. Darfur war bereits vor einem Jahrzehnt Schauplatz massiver Gewalt: Ab 2003 wurden in der Region in einem Bürgerkrieg rund 300.000 Menschen getötet. Paramilitärs und mit ihnen verbündete arabische Milizen begingen dort nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen Massaker und ethnisch bedingte Morde.
Der heutige RSF-Anführer Daglo hatte damals die arabische Dschandschawid-Miliz angeführt, die für Gräueltaten an der Zivilbevölkerung verantwortlich war. El-Fascher ist die letzte Hauptstadt eines Bundesstaats, die nicht unter Kontrolle der RSF-Miliz ist. Die Stadt ist überdies eine wichtige Drehscheibe für humanitäre Hilfe in der Region.
"An diesem Wochenende haben mit den RSF verbundene Milizen Dörfer westlich der Stadt angegriffen und verbrannt", sagte Guterres. Das habe zu weiteren massiven Verteibungen geführt. "Lassen Sie uns eines klarstellen: Jeder Angriff auf El-Fascher wäre katastrophal für die Zivilbevölkerung und könnte zu einem ausgewachsenen interkommunalen Konflikt führen", fuhr der UN-Generalsekretär fort. Zudem könne eine solche Attacke Hilfseinsätzen in einer Gegend schaden, die bereits "am Rande einer Hungersnot" stehe.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte zu Beginn der Konferenz gesagt, das Leid der Menschen im Sudan sei "unvorstellbar", die humanitäre Lage im Land "einfach katastrophal". 25 Millionen Menschen, rund die Hälfte der sudanesischen Bevölkerung, seien "dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen". Im Land drohe eine "Hungerkatastrophe", bis zu eine Million Menschen könnten verhungern.
Bundesaußenministerin Baerbock sagte, der Bürgerkrieg im Sudan gehöre zu den vielen Konflikten, die angesichts der Lage im Nahen Osten "aus den Schlagzeilen" geraten seien. "Es sterben Tag für Tag Menschen, weil zwei rücksichtslose Generäle ihren Machtkampf auf dem Rücken der Menschen austragen", prangerte sie an.
Vermittlungsversuche, um die Kampfhandlungen zu beenden, sind bisher erfolglos geblieben. Der zum Auftakt der Konferenz anwesende EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte, "nur internationaler Druck" könne die Konfliktparteien dazu bringen zu verhandeln.
O.Brown--AT