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Selenskyj fordert "starke weltweite Antwort" auf Angriff in Kramatorsk
Nach dem tödlichen Angriff auf Flüchtlinge im Bahnhof von Kramatorsk hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine "starke weltweite Antwort" gefordert. Selenskyj sagte am Freitagabend in einer Videobotschaft, für dieses neuerliche "Kriegsverbrechen Russlands" würden alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machte sich unterdessen ein Bild von den Gräueltaten im Kiewer Vorort Butscha und prophezeite der Ukraine eine "europäische Zukunft".
Der Bahnhof der ostukrainischen Stadt Kramatorsk war voller Flüchtlinge, als er am Freitag von einer Rakete getroffen wurde. Mindestens 52 Menschen wurden nach Angaben der örtlichen Behörden bei dem Angriff getötet, unter ihnen fünf Kinder. AFP-Reporter vor Ort sahen mindestens 30 Tote unter Plastikplanen und in Leichensäcken. An dem Bahnhof hatten zuvor hunderte Menschen auf einen Zug zur Flucht Richtung Westen gewartet.
Die Attacke löste weltweit Entsetzen aus. US-Präsident Joe Biden sprach von einer "schrecklichen Gräueltat", von der Leyen von einem "verachtenswerten Angriff". Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zeigte sich erschüttert. "Die Tötungen von Zivilisten sind Kriegsverbrechen, und die Verantwortung für diese Verbrechen trägt der russische Präsident", sagte er bei einem Besuch in London.
Selenskyj warf Russland vor, die Zivilbevölkerung seines Landes "zynisch zu vernichten". "Dies ist das grenzenlose Böse", schrieb er auf Twitter. "Und wenn es nicht bestraft wird, wird es nie aufhören." In seiner Videobotschaft fordert er: "Wir erwarten eine starke weltweite Antwort auf dieses Kriegsverbrechen."
Russland wies jegliche Verantwortung für den Angriff auf den Bahnhof in Kramatorsk zurück und beschuldigte die Ukraine: "Das Regime in Kiew" habe den Bahnhof beschossen, um die Flucht von Bewohnern zu verhindern und sie als "menschliche Schutzschilde" zur Verteidigung ukrainischer Armeestellungen zu missbrauchen, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau.
Bereits nach dem Fund dutzender Leichen von Zivilisten im Kiewer Vorort Butscha vor einer Woche nach dem Abzug russischer Truppen war Russland ähnlich vorgegangen und hatte von einer "Provokation" durch die ukrainische Regierung gesprochen.
Am Freitag reisten EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell nach Kiew. Vor einem Treffen mit Selenskyj besuchten sie Butscha, wo sie zusammen mit dem slowakischen Regierungschef Eduard Heger ein Massengrab in Augenschein nahmen. "Meine Botschaft an das ukrainische Volk: Die Verantwortlichen für die Gräueltaten werden zur Verantwortung gezogen werden", schrieb von der Leyen auf Twitter.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj sagte von der Leyen, Russland drohe wegen seines Angriffskrieges auf das Nachbarland der wirtschaftliche und technologische "Ruin", während die Ukraine "eine europäische Zukunft" vor sich habe. Borrell kündigte zudem die Rückkehr der EU-Botschaft nach Kiew an.
Selenskyj sagte, er sei "persönlich dankbar" für die fünf bisher von der EU verabschiedeten Sanktionspakete gegen Russland. Die Strafmaßnahmen reichten aber nicht aus. Das am Freitagabend in Kraft getretene fünfte Sanktionspaket sieht unter anderem ein Kohle-Embargo sowie Strafmaßnahmen gegen weitere russische Banken und Einzelpersonen vor, darunter Putins Töchter. Selenskyj fordert auch ein Öl- und Gas-Embargo.
Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer brach am Freitag ebenfalls zu einem Besuch in die Ukraine auf. Am Samstag will er Präsident Selenskyj und andere Regierungsvertreter treffen. Geplant ist außerdem ein Besuch in Butscha.
Th.Gonzalez--AT