-
Brände in Frankreich: Knapp 30.000 Menschen evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe
-
Australien und Neuseeland kritisieren neue US-Zölle - Japan äußert "Bedauern"
-
Deutscher Fußballbund will Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer vorstellen
-
Nach Schusswaffenvorfall: Trump nimmt an nachgeholter Presse-Gala teil
-
"Spanische Fußfessel" gegen häusliche Gewalt verzögert sich
-
Frankreich bittet wegen Waldbränden andere EU-Länder um Hilfe
-
USA greifen dreizehnte Nacht in Folge Ziele im Iran an
-
US-Regierung verkündet neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner
-
Spanien ruft wegen Waldbränden in zwei Regionen "Notstand nationaler Tragweite" aus
-
Justizministerium macht im Streit um Bericht über Trumps Luxusflieger Rückzieher
-
Anwälte: Gesundheitszustand von tunesischem Oppositionsführer Ghannouchi "kritisch"
-
US-Regierung kündigt neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner an
-
World Matchplay: Littler unaufhaltsam - Anderson raus
-
Waldbrand außer Kontrolle: 3500 Menschen in Gemeinde westlich von Madrid evakuiert
-
Nübel bei Besiktas-Debüt ohne Gegentor
-
Merz verurteilt Huthi-Angriffe auf saudiarabische Öltanker
-
Mord an US-Politikerin und ihrem Mann: Lebenslange Haft für Täter
-
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fedorow will nach Entlassung zurück in sein Amt
-
Gewalt im Westjordanland: Drei Palästinenser getötet, zwei Israelis verletzt
-
"Risiko" für Handel: USA kritisieren EU-Rekordstrafe für Google scharf
-
Stab-DM: "Salto nullo" für Lita Baehre - Metzger Meister
-
Weißes Haus erwartet Ankündigung zu neuen US-Zöllen
-
Medien: Warken soll Kanzleramtschefin werden, Linnemann neuer Gesundheitsminister
-
"Lokomotive" Carapaz stampft an Pogacars Sorgentag zum Bergsieg
-
ARD: Innenressort plant weitere Einschränkungen bei Informationsfreiheitsgesetz
-
Trump knüpft Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Normalisierung mit Israel
-
EZB legt Zinspause ein - Anzeichen für mögliche Erhöhung im September
-
Kritik an Energiegesetzesplänen von Wirtschaftsministerin Reiche reißt nicht ab
-
Messerangriff in Bank in Bayern: Ein Mensch lebensgefährlich verletzt
-
Neuer Herzog-Film, Oasis und lange Musk-Doku: Programm von Filmfestival von Venedig vorgestellt
-
Wadephul fordert Ende des G20-Ausschlusses von Südafrika durch die USA
-
Ermittlungen laufen: "Maddie"-Verdächtiger soll Polizisten in Kiel attackiert haben
-
Fast vier Jahre Haft wegen Betrugs in Zusammenhang mit Millionenschaden in Bayern
-
Rechtsextremer israelischer Minister provoziert mit neuem Besuch auf Jerusalemer Tempelberg
-
Mann stirbt nach Einsatz in Düsseldorf: Ermittlungen gegen Beamte und Rettungskräfte
-
Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff
-
Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier
-
Trump droht Huthi-Miliz "bedeutende militärische Bestrafung" an
-
Unionsfraktion sieht Frei vor Herausforderungen bei Zusammenhalt der Koalition
-
Großbritannien zieht letztes diplomatisches Personal aus dem Iran ab
-
Einkaufszentrum in Stuttgart: Mann fügt 47-Jähriger Stich- und Brandverletzungen zu
-
Russland pocht gegenüber USA auf Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine - EU verhängt neue Sanktionen
-
Neuer britischer Premier Burnham kündigt Steuersenkung für Pubs an
-
EZB lässt Leitzinsen unverändert
-
Zuckersteuer: Widerstand in der Union gegen Warken-Pläne
-
Kitzbühel: Hanfmann zieht ins Halbfinale ein
-
Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu
-
Anti-Regierungs-Demo: Albanische Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein
-
Waldbrände in Südeuropa: 20.000 Menschen an französischer Atlantikküste evakuiert
-
Prien verteidigt Neuausrichtung der Demokratieförderung
Islamist aus Hamburg wegen Planung von Selbstmordanschlag in Schweden verurteilt
Wegen der Vorbereitung eines Selbstmordanschlags auf eine Kirche in Schweden ist ein Islamist in Hamburg am Dienstag zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht der Hansestadt sah es nach Angaben eines Sprechers als erwiesen an, dass der aus Syrien stammende 29-Jährige sich um die Beschaffung von Komponenten zum Bau eines Sprengstoffgürtels bemüht hatte.
Der Tatplan des Beschuldigten entstand nach Feststellungen des Gerichts als Reaktion auf eine Koranverbrennung durch einen Rechtsextremisten in Schweden. Der Mann stand während der Vorbereitungen laut Anklage mit einer Kontaktperson der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Verbindung und wurde von ihr angeleitet. Verurteilt wurde er nun wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat sowie Terrorismusfinanzierung.
Der ursprünglich wegen einer mutmaßlichen Einbindung in die Anschlagspläne mitangeklagte jüngere Bruder des Beschuldigten wurde vom Gericht zu einer einjährigen Bewährungsstrafe wegen Beihilfe zu Terrorismusfinanzierung in geringfügigem Umfang verurteilt. Nach der Beweisaufnahme war das Gericht davon überzeugt, dass sich der 24-Jährige nicht an der Vorbereitung beteiligt und keine Details über das von seinem Bruder geplante Verbrechen gekannt hatte.
Demnach versuchte der in Hamburg lebende Hauptbeschuldigte zwar, seinen in Bayern wohnenden jüngeren Bruder für eine Beteiligung zu gewinnen. Dieser reagierte laut Gericht aber "zurückhaltend". Er habe seinen älteren Bruder von dem Verbrechen abhalten wollen, zugleich aber befürchtet, dass dieser bei "offenem Widerspruch" den Kontakt ganz abbrechen könnte. Demnach war der Jüngere von der Familie beauftragt, sich um seinen Bruder zu kümmern.
Die deutschen Sicherheitsbehörden rückten am 25. April zu einer Festnahme- und Durchsuchungsaktion gegen die Brüder und ihr Umfeld aus. Der 29-Jährige wurde dabei von Spezialkräften in Hamburg gefasst. Einzelheiten zu seinen Anschlagsplänen kamen erst durch weitere Ermittlungen ans Licht.
Laut Anklage waren die Anschlagspläne des 29-Jährigen zum Zeitpunkt seiner Festnahme noch sehr vage. Demnach besaß er allerdings erste Grundstoffe zur Sprengstoffherstellung, weitere Substanzen hatte er schon bestellt. Demnach hätte er daraus am Ende eine funktionsfähige Bombe bauen können.
Auf die Beschaffung von Grundstoffen und Komponenten für einen Sprengsatz bezogen sich auch die Vorwürfe der Terrorismusfinanzierung beziehungsweise der Beihilfe dazu. Der jüngere Angeklagte wurde am Ende dafür verurteilt, dass er für seinen Bruder im Internet Harnstoffdünger im Wert von 13,99 Euro bestellt hatte. Dieser sollte zur Herstellung eines Sprengstoffs dienen.
F.Ramirez--AT