-
Iran-Krieg: Trump droht Huthis im Jemen mit "Bestrafung" nach Tankerangriff
-
Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier
-
Trump droht Huthi-Miliz "bedeutende militärische Bestrafung" an
-
Unionsfraktion sieht Frei vor Herausforderungen bei Zusammenhalt der Koalition
-
Großbritannien zieht letztes diplomatisches Personal aus dem Iran ab
-
Einkaufszentrum in Stuttgart: Mann fügt 47-Jähriger Stich- und Brandverletzungen zu
-
Russland pocht gegenüber USA auf Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine - EU verhängt neue Sanktionen
-
Neuer britischer Premier Burnham kündigt Steuersenkung für Pubs an
-
EZB lässt Leitzinsen unverändert
-
Zuckersteuer: Widerstand in der Union gegen Warken-Pläne
-
Kitzbühel: Hanfmann zieht ins Halbfinale ein
-
Anstieg nach Angriff auf Tanker: Ölpreis steuert auf 100-Dollar-Marke zu
-
Anti-Regierungs-Demo: Albanische Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten ein
-
Waldbrände in Südeuropa: 20.000 Menschen an französischer Atlantikküste evakuiert
-
Prien verteidigt Neuausrichtung der Demokratieförderung
-
Sieben Tote bei Angriffen auf Russland und Ukraine
-
"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen
-
Verweste Frauenleiche in Koffer: Zwölf Jahre Haft für Mann in Stuttgart
-
Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"
-
Bahnunternehmen fordern vom Bund Übernahme von Mehrkosten für Schienenmaut
-
Sammer schlägt Alarm: "Zukunft steht auf dem Spiel"
-
Varta-Investor will kriselnden Batteriehersteller in Teilen weiterführen
-
Zahl der Alleinerziehenden leicht zurückgegangen - Armutsrisiko bleibt hoch
-
Inmitten von Iran-Krieg: USA schließen Abkommen mit Saudi-Arabien über ziviles Atomprogramm
-
Wettbewerbsverstöße: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google
-
Geschäftsmann in Bayern getötet: 37-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
-
Brasilien will US-Zöllen trotzen: "Werden uns andere Abnehmer suchen"
-
Bericht: AfD-Politik träfe Menschen in AfD-Hochburgen besonders hart
-
UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino
-
Brot für die Welt warnt vor Folgen von Mittelkürzungen für Entwicklungshilfe
-
Verwaltungsgericht: Kein Aufenthaltstitel bei gefälschten Integrationsnachweisen
-
Wegen Klopp: DFB lädt zu PK
-
Autoabsatz in der EU im ersten Halbjahr deutlich gestiegen
-
Medien: Weltmeister Rodri zu Real Madrid?
-
Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen
-
Bremen: Verhinderter Autodieb schläft hinter Steuer von aufgebrochenem Wagen ein
-
Wohnungsbau: Ifo-Institut erwartet für 2026 Rückgang der Fertigstellungen
-
Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine
-
Karlsruhe: Kein Tempolimit für Gesetze nach Streit um Ampel-Heizungsgesetz
-
Google-Mutter Alphabet steigert Quartalszahlen deutlich und stockt Investitionen auf
-
Tesla steigert Umsatz - Musks massive Investitionspläne verunsichern Anleger
-
Einnahmen in Arztpraxen nach zwei Jahren wieder stärker gestiegen als Ausgaben
-
Popp traut BVB den Weg in die Bundesliga zu
-
Zahl der Alleinerziehenden geht in Zehnjahresvergleich leicht zurück
-
Bild: Millionenspende für Klopp
-
74-Jähriger in Sachsen-Anhalt von Zug erfasst und ums Leben gekommen
-
Ausbildung hat bei der Jugend gutes Image - doch manche zweifeln an ihrer Chance
-
Jugendliche unternehmen in Thüringen nächtliche Spritztour auf Autobahn
-
Proteste in Indien: Modi kündigt harte Strafen für Prüfungsbetrug an
-
Del Bosque: Spaniens Trainerqualität wichtiger Faktor
Frankreich will das Rauchen an allen Stränden und vor Schulen verbieten
Frankreich will das Rauchen an allen Stränden, in Parks, Wäldern und vor Schulen verbieten. Außerdem soll der Preis für ein Päckchen Zigaretten bis 2026 von derzeit elf auf 13 Euro steigen, wie Gesundheitsminister Aurélien Rousseau am Dienstag ankündigte. Der Verkauf von Vape Pens, wegwerfbaren, aromatisierten E-Zigaretten, soll ebenfalls verboten werden. "Tabakfreie Zonen sollen zur Norm werden", sagte Rousseau bei der Vorstellung eines neuen Plans zur Bekämpfung der Tabaksucht.
Derzeit gebe es bereits 7.200 rauchfreie Zonen im Land, die häufig auf die Initiative der Kommunen zurückgingen. "Nun werden wir dafür die Verantwortung übernehmen und die Ausnahme zur Regel machen", sagte Rousseau im Namen der französischen Regierung.
Die Preiserhöhung für Zigaretten sei "das wirksamste Mittel gegen Tabak", hob der Minister unter Verweis auf Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Im kommenden Jahr werde der Preis für eine Schachtel mit 20 Zigaretten von derzeit elf Euro inflationsbedingt um etwa 50 Cent steigen, im Jahr 2025 soll er dann bei zwölf Euro liegen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte als Ziel genannt, bis zum Jahr 2032 die erste "tabakfreie Generation" zu erreichen.
Die Preiserhöhung sowie das Rauchverbot in einem weiteren Teil des öffentlichen Raums sollen Anfang 2024 per Dekret festgelegt werden, sagte Gesundheitsminister Rousseau. Mit der Ausweitung des Rauchverbots auf alle Strände sowie auf Wälder und Parks bekommen auch viele Frankreich-Urlauber die Maßnahme zu spüren.
Das Verbot der Vape Pens hingegen soll per Gesetz beschlossen werden. Ein entsprechender Entwurf soll bereits in der kommenden Woche in der Nationalversammlung debattiert werden.
Die Einweg-E-Zigaretten seien "eine Katastrophe für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt", betonte Rousseau. Die E-Zigaretten verführen mit ihren fruchtig-süßen Aromen und buntem Design besonders junge Menschen zum Tabakkonsum. Nachfüllbare E-Zigaretten, wie sie etwa Premierministerin Elisabeth Borne oder die rechtspopulistische Fraktionschefin Marine Le Pen nutzen, sind von dem Verbot nicht betroffen.
"Wenn in einigen Jahren die schlimme Zahl von 200 Toten täglich in Folge des Tabakkonsums um 10, 20 oder 50 gesunken ist, dann wissen wir, dass es eine gute Entscheidung war", betonte Rousseau.
Nach einem drastischen Rückgang des Tabakkonsums zwischen 2016 und 2019 in Frankreich hat sich die Lage stabilisiert. Es bestehen aber große Unterschiede je nach sozialem Umfeld.
In Frankreich gab es 2021 mehr als zwölf Millionen Raucherinnen und Raucher, die täglich zur Zigarette griffen. Das entspricht etwa einem Viertel der 18- bis 75-Jährigen. Bei jungen Menschen ist der Tabakkonsum zwischen 2017 und 2021 von 25 auf 16 Prozent zurückgegangen. Tabakkonsum ist mit 75.000 Todesfällen pro Jahr weiterhin die häufigste vermeidbare Todesursache in Frankreich.
M.Robinson--AT