-
Vor Trump-Xi-Gipfel: US-Finanzminister spricht mit Chinas Vize-Regierungschef über KI
-
Ellenbogen ausgekugelt: Commanders bangen um Daniels
-
Teilergebnisse: Putins Partei siegt bei Parlamentswahl in Russland
-
Spitzen der Bundesparteien beraten über Ergebnis der Landtagswahlen
-
Proteste bei Herstellern und Zulieferern: "Automobil-Aktionstag" der IG Metall
-
Vorwurf Falschaussage zu Maut: Prozess gegen früheren Minister Scheuer beginnt
-
Bundesaußenminister Wadephul reist zur UN-Generaldebatte nach New York
-
Vor Trump-Xi-Gipfel: US-Finanzminister lobt Gespräche mit Chinas Vize-Regierungschef
-
Linke gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin deutlich vor CDU
-
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig gewinnt Direktmandat in Schwerin
-
AfD gewinnt Wahl in Mecklenburg-Vorpommern vor SPD - CDU verpasst Landtagseinzug
-
Schwesig kann trotz AfD-Sieg weiterregieren - CDU scheitert an Fünfprozenthürde
-
Merz hält an Reformkurs fest - trotz Wahlfiasko für die CDU
-
ARD-Hochrechnung sieht CDU in Mecklenburg-Vorpommern unter Fünfprozenthürde
-
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus verteidigt Direktmandat in Ludwigslust
-
Linke verdankt Wahlsieg in Berlin vor allem jüngeren Menschen
-
Merz hält an Reformkurs fest - trotz Wahlfiasko für CDU
-
Knoten gelöst: Paderborn holt ersten Saisonsieg
-
Rad-WM: Evenepoel fliegt zum historischen vierten Zeitfahr-Gold
-
Bürgermeisterwahl in brandenburgischem Strausberg: Stichwahl nötig
-
Prognose: Putins Partei siegt wie erwartet bei Parlamentswahl in Russland
-
Macron: Frankreich und Kanada sind "große unabhängige Nationen und wollen es bleiben"
-
Historischer Linken-Sieg in Berlin - Spitzenkandidatin Eralp will Regierung bilden
-
Mecklenburg-Vorpommern: AfD punktete bei bisherigen Nichtwählern und Arbeitern
-
Prognose: Präsidentenpartei gewinnt Parlamentswahl in Russland
-
CDU-Spitzenkandidat Evers fordert stabile Regierung für Berlin
-
AfD sieht nach knappem Sieg in Mecklenburg-Vorpommern Regierungsauftrag bei sich
-
Handball: Magdeburg patzt gegen Melsungen
-
Wahlfiasko für Merz: Wähler strafen CDU ab - Kanzler hält an Reformen fest
-
Historischer Sieg der Linken in Berlin - Eralp will Regierung bilden
-
Nach Drohnenattacken am Wahltag: Russland kündigt verstärkte Angriffe auf Kiew an
-
Schalke und Elversberg gehen mit Remis in die Länderspielpause
-
AfD in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss um Einzug zittern
-
Linken-Wahlsiegerin Eralp: Haben Regierungsauftrag für Berlin
-
Merz will trotz Wahldebakels an Reformkurses festhalten
-
Hochrechnungen: AfD in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss zittern
-
Hochrechnungen: Linkspartei gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin klar vor CDU
-
Frankreichs Präsident und Kanadas Regierungschef treffen sich in Überseegebiet
-
Prognosen: Linkspartei gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin klar vor CDU
-
Prognosen: AfD bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern knapp vor SPD - CDU muss zittern
-
Italiens Regierungschefin kündigt Burka-Verbot an Schulen an
-
Vor Trump-Xi-Gipfel: US-Finanzminister empfängt Chinas Vize-Regierungschef in New York
-
Rad-WM: Grandiose Koch holt Bronze im Zeitfahren
-
Schick setzt Torserie fort: Leverkusen siegt für Hermann
-
Russische Behörden melden massive Drohnenangriffe am letzten Tag der Parlamentswahl
-
Leiche in brennendem Auto in Bayern entdeckt - Besitzer schwerverletzt in der Nähe
-
"Nein zum Krieg": Exilrussen protestieren am Wahltag vor Botschaft in Berlin
-
Trump: In Washington geplanter Triumphbogen soll auch als Armeestützpunkt dienen
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
-
Bei Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab
Zahl der Alleinerziehenden leicht zurückgegangen - Armutsrisiko bleibt hoch
Die Zahl der Alleinerziehenden in Deutschland ist im Zehnjahresvergleich leicht zurückgegangen. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden veröffentlichte. Familien mit nur einem Elternteil haben demnach ein deutlich höheres Armutsrisiko als der Durchschnitt der Bevölkerung. Kritik gab es vor diesem Hintergrund an von der Regierung geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss.
Laut der Statistik gab es 2025 in Deutschland 1,62 Millionen Alleinerziehende. Vor zehn Jahren waren es 1,65 Millionen Alleinerziehende gewesen. Damit gab es damals wie heute in knapp jeder fünften Familie mit Kindern unter 18 Jahren nur ein Elternteil.
Nach wie vor sind es überwiegend Mütter, die Kinder alleine erziehen. 84,4 Prozent der Alleinerziehenden waren 2025 weiblich. 2015 hatte ihr Anteil bei 88,9 Prozent gelegen. Dementsprechend stieg der Anteil der alleinerziehenden Väter binnen zehn Jahren auf zuletzt 15,6 Prozent.
28,9 Prozent der Menschen in Alleinerziehenden-Haushalten hatten laut der Statistik 2025 ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Damit war die Armutsgefährdungsquote bei Haushalten von Alleinerziehenden mehr als doppelt so hoch wie die von Menschen in Paarhaushalten mit Kindern. Dort lag der Anteil bei zwölf Prozent. Über alle Haushaltstypen hinweg waren 16,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.
Ein Vorschlag von Bundesfamilienministern Karin Prien (CDU) sieht vor, Unterhaltsvorschuss künftig nur noch für Kinder unter 16 Jahren zu bewilligen. Betroffen von dieser Reform wären 21,2 Prozent der Familien Alleinerziehender. 16,8 Prozent aller Minderjährigen in Deutschland leben mit nur einem Elternteil zusammen.
Unterhaltsvorschuss wird derzeit für Kinder bis 18 Jahre gezahlt. Anspruch auf die staatliche Sozialleistung haben Kinder von Alleinerziehenden, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, nicht bekannt oder verstorben ist.
Während alleinerziehende Mütter häufiger in Vollzeit arbeiten als Mütter in einer Partnerschaft, ist es bei Vätern umgekehrt. 38,6 Prozent der alleinerziehenden Mütter mit minderjährigen Kindern arbeitete 2025 in Vollzeit. Bei Müttern, die in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft lebten, waren es 30,7 Prozent.
Von den alleinerziehenden Vätern arbeiteten 83,8 Prozent in Vollzeit, von Vätern in Partnerschaft waren es 91,5 Prozent. Insgesamt waren 71,8 Prozent der Alleinerziehenden erwerbstätig. Väter arbeiteten zu 82,8 Prozent, Mütter zu 69,8 Prozent.
Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann, sprach mit Blick auf das erhöhte Armutsrisiko für Familien von Alleinerziehenden von einem "Alarmsignal". Die Regierungspläne für Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss, beim Wohngeld und beim Kindersofortzuschlag seien vor diesem Hintergrund skandalös. "Die Leidtragenden dieser Situation sind vor allem die Kinder", warnte Hofmann.
Um die Lage von Alleinerziehenden zu verbessern, müssten diese stärker dabei unterstützt werden, den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder durch eigene Erwerbstätigkeit sicherzustellen, forderte das Kinderhilfswerk. Verlangt wurden etwa armutsfeste Löhne, flexible Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie Hilfen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.
"Und da, wo der Staat finanziell einspringen muss, um den Lebensunterhalt zu gewährleisten, braucht es eine existenzsichernde Grundsicherung", verlangte Hofmann. Für Kinder müsse gemäß der UN-Kinderrechtskonvention "das Recht auf ihr soziokulturelles Existenzminimum gesichert sein", ebenso ein chancengerechter Zugang zu Bildung und einer angemessenen beruflichen Entwicklung.
Kritik an den geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss übte auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Die Regierung setze damit "ein absolut falsches Zeichen", warnte DGB-Vize Elke Hannack. Belastet würden in erster Linie die Frauen mit alleiniger Sorgeverantwortung sowie junge Menschen, konkret 373.000 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren.
A.Williams--AT