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Save the Children fordert mehr Tempo bei Rückführung der Kinder von Dschihadisten
Eine Hilfsorganisation hat mehr Tempo bei der Rückführung der Kinder ausländischer Dschihadisten in Syrien in deren Heimatländer angemahnt. "Wenn die Rückführungen im derzeitigen Tempo weitergehen, wird es 30 Jahre dauern, bis die ausländischen Kinder, die in den Lagern (...) im Nordosten Syriens festsitzen, in ihre Heimat zurückkehren können", erklärte Save the Children am Mittwoch anlässlich des dritten Jahrestags des Falls des selbsterklärten "Kalifats" der Dschihadisten-Gruppe Islamischer Staat.
Bei der Offensive von Kurden und US-Streitkräften gegen die Islamisten waren zehntausende mutmaßliche Dschihadisten mit ihren Familien in Gefangenschaft geraten. Darunter sind auch zahlreiche Ausländer, die in Lagern unter "schlechten" Bedingungen inhaftiert sind. Der Organisation zufolge leben in den Lagern Al-Hol und Roj immer noch 18.000 Kinder mit irakischer und 7.300 mit anderen ausländischen Nationalitäten. Im vergangenen Jahr sind demnach 74 Kinder dort gestorben, acht davon gewaltsam.
E.Rodriguez--AT