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Ukraine meldet neun Todesopfer bei russischen Angriffen
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind am Dienstag nach ukrainischen Angaben mindestens neun Menschen getötet worden. In Kupjansk im Nordosten des Landes starben nach Angaben von Gouverneur Oleh Synegubow sechs Menschen durch einen Bombenangriff. In Cherson wurden nach Behördenangaben ein Polizist und ein Zivilist bei einem Angriff auf einen Linienbus getötet.
Wie Synegubow im Onlinekanal Telegram mitteilte, handelte es sich bei den Opfern in Kupjansk um vier Männer und zwei Frauen. Rettungskräfte seien auf der Suche nach möglichen weiteren Opfern, erklärte der Gouverneur.
In Lwiw im Westen des Landes starb nach Behördenangaben ein Mensch bei einem nächtlichen Drohnenangriff. Laut Gouverneur Maksym Kosyzky wurden mehrere Lagerhäuser getroffen und gerieten in Brand. Nach Angaben des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) brannte ein Lagerhaus der Hilfsorganisation Caritas-Spes mit 300 Tonnen Hilfsgütern vollständig aus.
Ocha-Koordinatorin Denise Brown verurteilte den Angriff scharf. Die Attacken auf humanitäre Hilfsgüter hätten in den vergangenen Monaten zugenommen, kritisierte sie. Dies habe Auswirkungen auf die Menschen, "die unter den schrecklichen Folgen des Krieges leiden".
Ukrainischen Armeeangaben zufolge schoss Russland allein in der Nacht 30 Kampfdrohnen auf ukrainisches Gebiet ab, von denen 27 abgefangen wurden.
P.A.Mendoza--AT