-
Börsengang von Halbleiterkonzern SK Hynix an der Nasdaq erwartet
-
Bellevue-Sanierung: Steinmeier nimmt Amtsgeschäfte am Spreebogen auf
-
Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ab
-
Bundesrat stimmt über Vorrang für schnelles Bauen und Recht auf Reparatur ab
-
Bundestag und Bundesrat sollen neues Heizungsgesetz verabschieden
-
Wadephul empfängt slowenischen Kollegen Kajzer in Berlin
-
Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt
-
Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand im südspanischen Andalusien
-
Kurz vor Bundestagsabstimmung: Hausärzte dringen auf Stopp von Gesundheitsreform
-
Sechs Tote durch Waldbrand im südspanischen Andalusien
-
Trump-Regierung will Abgasnormen für Lastwagen aufweichen
-
Marokko geknickt: "Müssen Köpfe hochnehmen"
-
Schlag auf die Ferse, aber: Mbappé "geht es gut"
-
Trump und Netanjahu beraten per Telefon über Iran-Krieg
-
Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln
-
Unfälle mit E-Rollern: Geschädigte sollen leichter Schadenersatz erhalten
-
Ultimatum: VW-Betriebsrat fordert Klarheit über drastische Sparpläne
-
Nach Sturz in Gelb: Träen muss bei Tour aufgeben
-
Bundestag beschließt Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen
-
Trauer und Racheschwüre bei Beerdigung von Chamenei in Maschhad
-
Tschechische Siegerin garantiert: Muchova und Noskova im Finale
-
Neue Angriffe: Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bricht ein
-
Florida: Flughafen in Palm Beach nach Trump benannt
-
Bundestag gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke
-
43-km-Solo: Pogacar fliegt auf Tourmalet-Etappe in Gelb
-
Wimbledon: Muchova nach Nervenkrimi erste Finalistin
-
Amoklauf an Gymnasium in bayerischem Schongau: 16-Jähriger war polizeibekannt
-
An Mourinhos Seite: Khedira wird Co-Trainer bei Real
-
Monopolkommission kritisiert "Labyrinth" bei Stromhilfen - und sieht KI-Defizite
-
Staat zahlt künftig automatisch: Bundestag beschließt antragsloses Kindergeld
-
13-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall in Brandenburg - Fahrer nahm wohl Drogen
-
Kürzung der Vergütung für Psychotherapeuten: Erfolg für Kassenärzte vor Gericht
-
"Wir liefern": Merz verteidigt Reformpolitik - Opposition wirft ihm Scheitern vor
-
Iran: Abschluss der Trauerfeierlichkeiten für Chamenei in Maschhad
-
Krawietz/Pütz verpassen Wimbledonfinale
-
Ein Revolver und sechs Patronen: Erdogans ungewöhnliches Geschenk beim Nato-Gipfel
-
USA billigen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland
-
Empfehlung für Basisimpfung gegen Coronavirus fällt weg - Auffrischung ab 75 Jahren
-
Betriebsrat und IG Metall machen mobil gegen drastische Sparpläne bei Volkswagen
-
Bundestags-Gutachten sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher durch Grüngasquote
-
Tübinger Oberbürgermeister Palmer wird Berater für Staatsmodernisierung in Baden-Württemberg
-
USA setzen Angriffswelle auf Iran fort - Teheran attackiert Ziele in der Golfregion
-
Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet
-
Abbas setzt Parlamentswahl in Palästinensergebieten für den 28. November an
-
VW-Betriebsrat fordert vom Vorstand "ganzheitlichen Zukunftsplan"
-
Reaktor in südfranzösischem Akw Golfech wegen hoher Flusstemperaturen abgeschaltet
-
USA stimmen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu
-
Grünes Licht aus Karlsruhe: Bundestag kann über Gesundheitsreform entscheiden
-
Eilklagen gegen Abstimmung über Reformen scheitern vor Bundesverfassungsgericht
-
Altes Heizungsgesetz wird abgeschafft - Heizungsförderung sinkt
Mann während erneuter Proteste in Kenia erschossen
Während erneuter Proteste in Kenia ist am Montag ein Mensch getötet worden. Es handele sich um einen jungen Mann, der erschossen worden sei, sagte der Chef eines Krankenhauses in der Stadt Kisumu. In der Hauptstadt Nairobi hielt Oppositionsführer Raila Odinga trotz eines Verbots eine Kundgebung ab.
Seit Beginn der regierungskritischen Proteste in Kenia ist die Zahl der gemeldeten Toten am Montag auf zwei gestiegen. Um wen es sich bei dem Erschossenen handelt, war laut den Angaben des Leiters des Krankenhauses in Kisumu zunächst unklar. Kisumu ist eine Hochburg von Oppositionsführer Odinga, in der vergangenen Woche war in der Region bereits ein Demonstrant von der Polizei getötet worden.
Auch in der Hauptstadt Nairobi gingen am Montag erneut Menschen auf die Straße. "Wir fordern, dass die Lebenshaltungskosten, die Preise für Maismehl, Benzin, Zucker und die Schulgebühren gesenkt werden", sagte Odinga vor hunderten seiner Anhänger. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen Odingas Konvoi ein.
In Kibera, dem größten Slum Nairobis, zündeten Demonstranten Autoreifen an und bewarfen Sicherheitskräfte mit Steinen, Banden griffen Journalisten an. In Kisumu setzte die Polizei Tränengas ein, um die Menschenmenge zu zerstreuen.
Wie ein örtlicher Fernsehsender berichtete, stürmten hunderte Plünderer die Farm des früheren Präsidenten Uhuru Kenyatta am Rand von Nairobi. Demnach stahlen sie Schafe, fällten Bäume und setzten einen Teil des Grundstücks in Brand. Kenyatta unterstützte Odingas Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Sommer, nachdem er sich mit seinem ehemaligen Stellvertreter und dem heutigen Präsidenten William Ruto zerstritten hatte.
Odinga sagte, Banden hätten auch sein Gasunternehmen Spectre International in Nairobi ins Visier genommen. "Sie sind feige. Sie haben Schläger geschickt, um die Farm von Uhuru Kenyatta und meine Firma zu zu überfallen", sagte Odinga. Er sprach von einem "Akt der Dummheit und Ignoranz" und machte die Regierung für das Chaos verantwortlich.
In anderen Teilen der Hauptstadt blieb die Lage am Montag hingegen ruhig. Die Polizei hatte die Demonstrationen für Montag verboten und war teilweise mit einem großen Aufgebot vor Ort. Odinga hielt allerdings am Sonntag an seinem Aufruf fest, künftig jeden Montag und Donnerstag gegen die Auswirkungen der Inflation zu demonstrieren.
Bereits in der vergangenen Woche hatten Menschen in Kenia protestiert, dabei lieferten sich Demonstranten und die Polizei gewaltsame Auseinandersetzungen. Die Demonstrationen sind der erste große Ausbruch politischer Gewalt in dem ostafrikanischen Land seit der Präsidentschaftswahl im vergangenen Sommer. Sie richten sich insbesondere gegen die Inflation im Land. Viele Menschen in Kenia leiden unter den steigenden Preisen für Grundnahrungsmittel, dem starken Währungsverfall und einer Rekorddürre.
Präsident Ruto, der sich momentan auf einer mehrtägigen Reise unter anderem nach Deutschland befindet, war mit dem Versprechen angetreten, sich für die Interessen einfacher Menschen einzusetzen. Kritiker werfen ihm vor, seine Wahlversprechen nicht eingehalten und Subventionen für Kraftstoff und Maismehl gestrichen zu haben. Oppositionsführer Odinga hat seine knappe Wahlniederlage gegen Ruto nicht anerkannt und bezeichnet Rutos Regierung als "illegitim".
A.Taylor--AT