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Israels Außenminister bekräftigt Verpflichtung gegenüber ukrainischer Souveränität
Israels Außenminister bekräftigt Verpflichtung gegenüber ukrainischer Souveränität / Foto: Genya SAVILOV - AFP

Israels Außenminister bekräftigt Verpflichtung gegenüber ukrainischer Souveränität

Der israelische Außenminister Eli Cohen hat bei einem Besuch in Kiew die Verpflichtung seines Landes gegenüber der Souveränität der Ukraine bekräftigt. "Israel steht in fester Solidarität mit dem ukrainischen Volk und bleibt der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine verpflichtet", sagte Cohen bei einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba am Donnerstag in Kiew.

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Es war der erste Besuch eines israelischen Regierungsmitglieds seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine vor einem Jahr.

Nach seiner Ankunft besuchte Cohen zunächst den Kiewer Vorort Butscha. "Die tragischen Bilder" von dort hätten sich in seinem "Herzen eingeprägt", Israel lehne "die Tötung unschuldiger Zivilisten entschieden ab", sagte Cohen bei der Pressekonferenz. Die Stadt Butscha ist zu einem Symbol für die Gräuel des russischen Angriffskriegs in der Ukraine geworden. Dort waren zahlreiche Leichen von Zivilisten entdeckt worden.

Cohen eröffnete zudem wieder die israelische Botschaft in Kiew. Ziel sei es, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu stärken. Später sollte Cohen auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.

Hinsichtlich etwaiger Waffenlieferungen an Kiew äußerte Cohen sich nicht. "Wir werden bei der Entwicklung eines intelligenten Frühwarnsystems für die Ukraine helfen", sagte er lediglich, ohne weitere Details zu nennen. Israel werde jedoch "eine Bürgschaft von bis zu 200 Millionen Dollar für israelische Projekte im Bereich der Gesundheitsversorgung und der zivilen Infrastrukturen unterstützen und genehmigen helfen".

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat Israel eine neutrale Position in dem Konflikt eingenommen. Israel unterstützt die Ukraine zwar humanitär, lieferte bislang jedoch keine Waffen.

Nach langem Zögern hatte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu Anfang des Monats erklärt, über Militärhilfe für die Ukraine nachzudenken. Zugleich bot er sich als möglicher Vermittler an - wenn Kiew, Moskau und Washington ihn darum bitten würden. Russland warnte Israel anschließend, weitere Waffenlieferungen an die Ukraine würden zu einer Eskalation des Konflikts führen.

F.Wilson--AT