-
Frenzel nach Olympia-Aus der Kombination: "Tut enorm weh"
-
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Baden-Württemberg - E-Auto bricht in Flammen aus
-
Sanierung von Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg verzögert sich
-
Rutte sieht "vollständiges Bekenntnis" der USA zur Nato
-
Seit fast 35 Jahren in USA lebender Mexikaner von ICE-Mitarbeiter erschossen
-
Polizei: Fünfter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
"In der Verlängerung": Rohr tippt auf Frankreich
-
"Fundamentale Abkehr": Kritik nach IOC-Entscheid zu Russland
-
Tour-Spitzenreiter Träen: Krebs besiegt, Gelb erobert
-
USA greifen "massiv" den Iran an - Teheran attackiert Bahrain und Kuwait
-
Datenschutzaktivist Schrems will erneut gegen EU-USA-Abkommen klagen
-
US-Armee meldet Angriffe auf mehr als 80 iranische Ziele
-
IWF stellt Weltwirtschaftsausblick vor
-
EU-Gericht urteilt über strengere Regeln für Apple
-
Urteil in Prozess um 15-fachen Mord an Patienten gegen Palliativarzt in Berlin
-
Bundestag berät über digitale Ermittlungsbefugnisse für Polizei
-
Nato-Gipfel in Ankara geht nach Trump-Kritik weiter
-
Nach Tanker-Beschuss: USA greifen Iran "massiv" an - Teheran droht mit Vergeltung
-
Krankenkassen-Beiträge: Grüne wollen Abstimmung im Bundestag stoppen
-
Kritik aus SPD-Fraktion an Elterngeld-Plänen von Prien
-
Kiew von Serie von Explosionen erschüttert
-
Der Traum lebt: Die Schweiz fordert Messis Argentinien
-
USA melden neue "massive Angriffe" auf den Iran - Teheran droht mit Vergeltung
-
Bericht: Bundesbürger klagen über gefühlten Kaufkraftverlust
-
Wimbledon: Djokovic macht Halbfinale gegen Sinner perfekt
-
US-Armee meldet neue "massive Angriffe" auf den Iran
-
Vorwürfe gegen Reform-UK-Chef: Farage will Abgeordnetenmandat niederlegen und erneut antreten
-
Frankreich: Rechtspopulistin Le Pen hält an Präsidentschaftskandidatur fest
-
Einsturz befürchtet: Instabiler New Yorker Wolkenkratzer löst Großalarm aus
-
Verurteilte Rechtspopulistin Le Pen hält an Präsidentschaftskandidatur fest
-
"Schockierend": Prinz Harry und andere Promis scheitern mit Klage gegen Boulevardmedien
-
IOC: Russische Mannschaftssportler dürfen wieder an Olympia teilnehmen - ohne Flagge
-
"Drohende Gefahr" und lange Präventivhaft: Karlsruhe prüft Bayerns Polizeigesetz
-
IOC lässt Russland wieder zu - Ukraine wettert
-
Nach 0:2-Rückstand: Messis Argentinier kämpfen sich zum Sieg
-
Trump schimpft in Ankara auf die Nato - Verbündete kündigen Rüstungsgeschäfte an
-
Skandal um Beleidigung von Fußballstar Mbappé: Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt
-
Rätselraten um Mitch McConnell: Republikaner-Urgestein seit Wochen im Krankenhaus
-
Mit Verspätung: Oberstdorf erhält Zuschlag für Ski-WM 2031
-
Drei Tanker in der Straße von Hormus trotz Waffenruhe angegriffen
-
Zverev erstmals im Viertelfinale - Struff verpasst Sensation
-
Pogacar gibt Gelb ab - Pedersen sprintet zum Sieg
-
Regierung spart beim Elterngeld - Kritik an Prien
-
Hitzealarm in Südeuropa - Schwieriger Kampf gegen Waldbrände in Frankreich
-
Algerischer Präsident kommt nach Berlin - Hoffnung für inhaftierten französischen Journalisten
-
Magyar: Orban-nahes staatliches Radio und Fernsehen in Ungarn stellen Sendebetrieb ein
-
Bundeskanzler Merz zu Nato-Gipfel in Ankara eingetroffen
-
Völler: Rio-Weltmeister müssen "Verantwortung übernehmen"
-
Auch neben Klopp: Völler macht weiter
-
IOC lässt Russland wieder zu
Begeisterter Empfang für Selenskyj im Europaparlament
Als dritte Station auf seiner Europatournee hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach London und Paris am Donnerstag Brüssel besucht. "Willkommen zu Hause, willkommen in der EU", twitterte EU-Ratspräsident Charles Michel. Selenskyj besuchte zunächst das Europaparlament, wo ihn Präsidentin Roberta Metsola begrüßte. Sie sprach auf Twitter von einem "historischen Tag für Europa".
Die Parlamentarier bereiteten Selenskyj einen begeisterten Empfang, als er anschließend in den Plenarsaal trat. Sie erhoben sich von ihren Sitzen und applaudierten dem Staatschef lang anhaltend.
In seiner knapp halbstündigen Rede dankte der ukrainische Präsident den Europäern für ihre Unterstützung. Sein Ziel sei es, die Ukraine in die Europäische Union und damit "nach Hause zu führen", betonte Selenskyj. Europa und seine freiheitliche Lebensweise seien durch einen "Diktator" bedroht, sagte er unter Anspielung auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. "Nur unser Sieg wird den Erhalt unserer europäischen Werte garantieren", sagte Selenskyj. Er lud alle Abgeordneten ein, in die Ukraine zu kommen.
Metsola rief die EU-Länder auf, die "Langstreckensysteme und Kampfjets" an die Ukraine zu liefern, die Selenskyj fordert. "Unsere Antwort muss angemessen zur Bedrohung sein", betonte Metsola. "Und die Bedrohung ist existenziell."
Im Anschluss nahm der ukrainische Präsident am Sondergipfel der 27 Staats- und Regierungschefs teil. Ratspräsident Michel erklärte, es gehe dabei um "den besten Weg" zur Unterstützung der Ukraine, fast ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs am 24. Februar 2022.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartete von dem Gipfel ein "Zeichen der Solidarität und der Einigkeit" zur Unterstützung der Ukraine, wie er in Brüssel sagte. Die Frage, ob Deutschland nun auch Kampfjets liefern wolle, ließ er unbeantwortet. Deutschland sei unter den EU-Staaten bereits jetzt das Land, das "am allermeisten Unterstützung leistet wenn es um Waffenlieferungen geht", betonte der Kanzler.
Den von Selenskyj gewünschten EU-Beitritt im Eilverfahren lehnte Scholz ab. Alle Beitrittskandidaten müssten "die Kriterien erfüllen", betonte er. Er verwies dabei auf die Westbalkanländer, denen die EU bereits vor zwei Jahrzehnten eine Aufnahme in Aussicht gestellt hatte.
Scholz war am Mittwochabend in Paris mit Selenskyj und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zusammengetroffen. Dort hatte der ukrainische Präsident erneut auf eine Lieferung von Kampfflugzeugen gedrungen und seinen Wunsch nach einem schnellen EU-Beitritt bekräftigt.
Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni kritisierte das Pariser Dreiertreffen als "unangemessen". Sie verstehe, dass "die öffentliche Meinung im eigenen Land manchmal Vorrang hat, aber es gibt auch Momente, in denen das kontraproduktiv ist. Dies war meines Erachtens hier der Fall", sagte sie in Brüssel.
Macron wies den Vorwurf zurück. "Ich wollte Selenskyj empfangen, gemeinsam mit Bundeskanzler Scholz", sagte er. "Deutschland und Frankreich haben seit acht Jahren eine besondere Rolle in dieser Frage", sagte er mit Blick auf die langjährigen Vermittlungsbemühungen zwischen Kiew und Moskau.
T.Wright--AT