-
DFB-Nachwuchsliga: MSV-A-Jugend trifft auf Rot-Weiss Essen
-
GDF legt 420 Projekte für 2027 vor – 4,3 Milliarden Reais gesucht
-
Immobilienbetrug in Dallas: Verluste übersteigen 145 Millionen Dollar
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Coronation Street: Debbie Webster übergibt Hotel an Ronnie – Dementia-Storyline erreicht kritischen Punkt
-
Südkoreas Kliniken führen Newsweek-Ranking der Medizintourismus-Zentren an
-
Spanien nominiert Hernández de Cos für EZB und Díaz für IAO
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
Die TAG Software Group von Valsoft steigt mit der Übernahme von Chalco in den Markt für Content Operations ein
-
Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar
-
Kunst, die man hört: freiraum gibt seinen Künstlerinnen und Künstlern eine eigene Bühne
-
Rheinmetall senkt Prognose und Aktie
-
Wall Street: KI-Sorgen lösen Tech-Verluste aus
-
Einkommen von Altenpflegern: Gehaltsspanne und regionale Unterschiede
"Emilia Pérez"-Star Karla Sofia Gascón will zu Rassismus-Vorwürfen schweigen
Die mit Rassismus-Vorwürfen konfrontierte "Emilia Pérez"-Hauptdarstellerin Karla Sofia Gascón will sich vorerst nicht zu der Affäre äußern. Sie habe sich aus Respekt gegenüber dem Film und dem Team entschieden zu schweigen, erklärte die Spanierin am Freitag auf Instagram. Zugleich entschuldigte sich die Trans-Frau erneut bei "denjenigen, die auf unserem Weg verletzt wurden".
Gascón sieht sich mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert, seit in der vergangenen Woche frühere Online-Äußerungen von ihr aufgetaucht sind. Darin bezeichnete sie unter anderem den Islam als "Infektionsherd für die Menschheit" und spottete über die antirassistische Bewegung nach dem Tod des schwarzen US-Bürgers George Floyd durch Polizeigewalt.
Netflix strich die Hauptdarstellerin deshalb bereits aus seiner großen Oscar-Kampagne für "Emilia Pérez". Am Mittwoch ging auch Regisseur Jacques Audiard auf Distanz zu Gascón und bezeichnete deren Äußerungen als "unentschuldbar" und "voller Hass".
Angesichts der Anschuldigungen habe sie beschlossen, "die Arbeit für sich selbst sprechen zu lassen", erklärte Gascón nun auf Instagram. Sie tue dies "für den Film, für Jacques, für das unglaubliche Team, das es verdient hat, für das große Abenteuer, das wir alle zusammen erlebt haben". Sie hoffe, dass "mein Schweigen dem Film ermöglicht, als das wahrgenommen zu werden, was er ist: eine Ode an die Liebe und den Unterschied".
Der für den US-Streamingdienst Netflix produzierte Film "Emilia Pérez" erzählt die Geschichte eines mexikanischen Drogenbarons, der ein neues Leben als Frau beginnen will. Er wurde in 13 Kategorien für den Oscar nominiert, darunter Gascón als beste Hauptdarstellerin.
Experten zufolge werden die Oscar-Chancen des Films durch die Affäre um seine Hauptdarstellerin allerdings deutlich geschmälert. Die wichtigsten Filmpreise der Welt werden am 2. März in einer großen Gala in Los Angeles verliehen.
F.Wilson--AT