-
Kubanische Regierung stellt mehr als 170 marktwirtschaftliche Reformen vor
-
13 Tote bei dschihadistischem Angriff auf Flughafen in Nigers Hauptstadt Niamey
-
Joker Manzambi sticht doppelt: Schweiz macht Fehlstart wett
-
Fecht-EM: Degenfechterin Ehler überrascht mit Silber
-
Ex-US-Präsidenten und Merkel bei Eröffnung von Obama-Center - Trump fehlt
-
Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt
-
EU-Staaten hoffen nach Iran-Deal auf Bewegung auch in Ukraine-Frage
-
Vor Deutschland-Spiel: Wahi darf nun doch nach Kanada einreisen
-
Iran-Abkommen: Trump wütet gegen Kritiker und spricht von "Sieg"
-
Remis gegen Südafrika: Schicks Tschechen droht das Aus
-
"Im Prinzip": Neuer plant DFB-Abschied nach der WM
-
Konfettiregen über New York: Knicks frenetisch gefeiert
-
UN-Menschenrechtskommissar: Offensive auf sudanesische Stadt Al-Obeid muss gestoppt werden
-
EU-Gipfel in Brüssel beginnt mit Selenskyj als Gast
-
Iran-Gespräche: US-Vizepräsident Vance könnte am Wochenende in die Schweiz reisen
-
UN-Klimachef warnt in Bonn vor "Rosinenpicken" beim Klimaschutz
-
In Peine entkommener Straftäter in Italien gefasst
-
Schiffsverfolgungsdienste: Acht Schiffe durchqueren Straße von Hormus
-
Netanjahu ruft zu Erhalt von "lebenswichtiger" Beziehung zu den USA auf
-
Rentenkommission beschließt Empfehlungen - aber vorerst nicht einstimmig
-
Tunesien und Japan im 1000. WM-Spiel - Sondertrikot für Referee
-
Schweiz steuert auf Referendum über Neubau von Akw zu
-
Brasilien: Neymar fehlt auch gegen Haiti
-
Merz will "in Ruhe" über möglichen Hormus-Einsatz beraten
-
Halle: Zverev nach Sieg über Hanfmann im Viertelfinale
-
Videospiele: Vorverkauf für "GTA VI" startet am 25. Juni
-
US-iranisches Abkommen: Pakistanischer Premier verschiebt Besuch in der Schweiz
-
Restaurierung von Parthenon-Tempelfassade auf Akropolis in Athen abgeschlossen
-
Niederländischer Rechtspopulist Wilders hofft auf mehr rechte EU-Regierungschefs
-
Israels Armee will trotz US-iranischem Rahmenabkommen weiter im Libanon operieren
-
Überprüfung der US-Truppenpräsenz: Washington erhöht Druck auf Nato-Verbündete
-
Korruptionsermittlungen nun auch gegen Töchter von Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero
-
SPD-Fraktion: Verabschiedung der Gesundheitsreform wird verschoben
-
"Koalitionsbruch": Harte Kritik an Entwurf aus dem Hause Bas zu Arbeitszeitreform
-
Rentenkommission einigt sich auf Empfehlungen - aber offenbar nicht einstimmig
-
Hegseth: Iran muss auf Atomwaffen verzichten - USA können sonst wieder losschlagen
-
IAEA bereit zur Unterstützung von Umsetzung des US-iranischen Rahmenabkommens
-
Koalition uneins über mögliche Änderungen an Selbstbestimmungsgesetz
-
Irans Präsident bezeichnet Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges als "historisch"
-
Notfallseelsorge der christlichen Kirchen rückt zu 32.000 Einsätzen aus
-
Lys gegen Switolina in Berlin chancenlos
-
Mietwagen nach Unfall: Fiktiver Preis für höherwertiges Auto nicht entscheidend
-
"Beleidigte Leberwurst": Scharfe Kritik an Wadephuls Überlegung zu UN-Kürzungen
-
Schweiz: Gespräche über Einzelheiten zum US-iranischen Rahmenabkommen ab Freitag
-
USA erhöhen Druck auf Nato-Verbündete - Pistorius fordert "mehr Zeit" für Übergang
-
CDU-Außenpolitiker Laschet plädiert für diplomatischen Dialog mit Russland
-
Verdi ruft Beschäftigte von Ikea zu Streiks am Freitag auf
-
Größter ukrainischer Drohenangriff auf Moskau seit Jahren - Ölraffinerie getroffen
-
Union lehnt Bas-Überlegungen zu Arbeitszeitreform ab - keine Bindung an Tarifvertrag
-
Attacken auf Einsatzkräfte an Silvester: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
Harvey Weinstein wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen
Der frühere US-Filmproduzent Harvey Weinstein ist im Prozess in Los Angeles im Fall einer Vergewaltigung und in zwei Fällen von sexuellen Übergriffen verurteilt worden. Nach zweiwöchigen Beratungen befand ihn eine Jury am Montag (Ortszeit) in drei von sieben Anklagepunkten bezüglich einer Frau schuldig. Für unschuldig erklärten die Geschworenen den einst mächtigsten Mann Hollywoods in Bezug auf die Anschuldigungen einer zweiten Frau, hinsichtlich der anderen Vorwürfe weiterer Frauen kam die Jury zu keinem Urteil.
Dem 70-Jährigen drohen bis zu 24 Jahre Haft - zusätzlich zu einer Strafe, die er bereits absitzt. Vor zwei Jahren war der frühere Filmproduzent in einem anderen Prozess von einem Gericht in New York bereits wegen Vergewaltigung und schwerer sexueller Nötigung zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Sein Opfer in dem Prozess in Los Angeles erklärte am Montag, sie hoffe, Weinstein sehe "zu Lebzeiten niemals eine Gefängniszelle von außen". "Harvey Weinstein hat in dieser Nacht im Jahr 2013 einen Teil von mir für immer zerstört, und das werde ich nie wieder zurückbekommen", sagte die in den Verhandlungen anonym gebliebene Frau.
In dem Verfahren wurde Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Angriffe auf mehrere Frauen zwischen 2004 und 2013 in Hotels in Beverly Hills und Los Angeles angeklagt. Dem einst gefeierten Produzenten von Erfolgsfilmen wie "Pulp Fiction" und "Shakespeare in Love" wurden unter anderem sexuelle Gewalt, erzwungener Oralsex und Vergewaltigung zur Last gelegt. Weinstein weist alle Vorwürfe zurück.
Die Staatsanwaltschaft erhob im Prozess schwere Vorwürfe. Weinstein habe sowohl seine körperliche Größe als auch seine Stellung als "König" der Filmindustrie ausgenutzt, um seine Opfer in Hotelzimmern zu vergewaltigen, sagte Staatsanwalt Paul Thompson zu Beginn der Beweisaufnahme. Die Frauen aber hätten geschwiegen, aus Angst, "dass er ihre Karrieren zerstören könnte, wenn sie seine Taten melden".
Wie bei den meisten mutmaßlichen Opfern sexueller Übergriffe in den USA üblich, werden die Frauen in dem Verfahren "Jane Doe" genannt, um ihre Anonymität zu wahren. Die Identität einer Frau wurde allerdings bereits bekannt: Dabei handelt es sich um Jennifer Siebel Newsom, die Frau des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom.
In den Anklagepunkten, die Siebel Newsom und eine weitere Frau betreffen, kamen die Geschworenen zu keinem Urteil. Siebel Newsom begrüßte aber die nun erfolgte Verurteilung durch die Geschworenen. "Harvey Weinstein wird nie wieder eine Frau vergewaltigen können", erklärte sie. Er werde den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen - da, wo er hingehöre.
Siebel Newsom kritisierte die Anwälte des früheren Hollywood-Produzenten. Während der Verhandlungen hätten Weinsteins Verteidiger "Sexismus, Frauenfeindlichkeit und Mobbing-Taktiken eingesetzt, um uns Überlebende einzuschüchtern, zu erniedrigen und lächerlich zu machen", sagte sie. "Dieser Prozess hat uns eindringlich vor Augen geführt, dass wir als Gesellschaft noch einige Arbeit vor uns haben."
Bezirksstaatsanwalt George Gáscon bedauerte, dass die Jury Weinstein nicht in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen hatte. "Ich bin natürlich enttäuscht, dass die Jury hinsichtlich einiger Anklagepunkte uneins war, aber ich hoffe, dass ihr Teilurteil den Opfern zumindest ein wenig Gerechtigkeit bringt", erklärte Gáscon. Am Dienstag werden die Anwälte erneut vor Gericht erscheinen, um über das Strafmaß zu beraten.
Die Enthüllungen über Weinstein hatten vor fünf Jahren zur Entstehung der #MeToo-Bewegung geführt. Insgesamt haben fast 90 Frauen, darunter die Hollywood-Stars Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow und Salma Hayek, Weinstein der Belästigung oder des Übergriffs beschuldigt.
D.Johnson--AT