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Rund jeder achte Mediziner in Deutschland ohne deutsche Staatsangehörigkeit
In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, hatten im Jahr 2024 insgesamt 64.000 Mediziner keine deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren 13 Prozent der Ärzteschaft oder jeder achte. Zehn Jahre zuvor waren es noch sieben Prozent beziehungsweise 30.000 ausländische Mediziner und damit etwa halb soviel.
Insgesamt arbeiteten in der Human- und Zahnmedizin im Jahr 2024 121.000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 Prozent) der gesamten Ärzteschaft. Ein Teil davon hat inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, weshalb die Zahl ohne deutschen Pass bei 64.000 lag.
Nach Pflegefachkräften ist der Arztberuf der am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss. Gut 7600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin wurden 2024 in Deutschland voll anerkannt. Dazu gehören auch Medizinstudierende aus Deutschland, die im Ausland ihren Abschluss machen, um etwa die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu umgehen.
Im Jahr 2023 studierten 2600 Deutsche Humanmedizin in Österreich und 1900 in Ungarn. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und Ungarn (300).
In Deutschland stieg die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in der Humanmedizin um 30 Prozent binnen zehn Jahren. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15.900 junge Leute ein Studium. Zehn Jahre zuvor waren es noch 12.200. In der Zahnmedizin blieb die Zahl der Studienanfänger in den vergangenen zehn Jahren mit knapp 2000 im Wintersemester 2024/2025 nahezu konstant.
Aber auch die Ärzteschaft altert wie die Bevölkerung insgesamt. Ein großer Teil der Mediziner in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Beruf ausscheiden. Im Jahr 2024 waren knapp ein Drittel (31 Prozent) der Ärztinnen und Ärzte 55 Jahre und älter.
Auf der anderen Seite sind die Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten binnen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein Grund dafür ist der höhere Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 Prozent der Mediziner in Teilzeit, waren es 2024 mit 28 Prozent fast doppelt so viele.
Dennoch zählen Ärzte nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024 arbeiteten sie im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche und damit rund sechs Stunden mehr als die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt.
W.Moreno--AT