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Verletzte bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
Bei einem schweren Erdbeben sind im Nordwesten Kolumbiens mehrere Menschen verletzt worden. In der Stadt Quibdó habe es "Verletzte und schwere Schäden an Gebäuden" gegeben, erklärte die Gouverneurin der Region Chocó, Nubia Carolina Córdoba-Curi, am Montag im Onlinedienst X. Auch der Bürgermeister der Stadt Cali berichtete von "Schäden erheblichen Ausmaßes" an Gebäuden.
Während das kolumbianische Institut für Geowissenschaften die Stärke des Bebens mit 6,6 angab, bezifferte die US-Behörde USGS sie mit 7,4. Das Epizentrum lag demnach nahe der Stadt San José del Palmar in der Region Chocó im Nordwesten des Landes. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP zufolge waren die Erdstöße aber auch in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito und in Panama zu spüren.
In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá wurden Gebäude evakuiert. An den Flughäfen in Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura wurde der Flugverkehr "aus Sicherheitsgründen" eingestellt, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte.
T.Sanchez--AT