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Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen
Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 111 gestiegen. 87 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella am Montag. Der Staatschef, der erst am Freitag sein Amt angetreten hatte, rief den Katastrophenfall aus. Tausende Häuser seien zerstört oder beschädigt worden, sagte er.
Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte am Morgen (Ortszeit) den Westen des südamerikanischen Landes getroffen. Besonders betroffen war unter anderem das für den Kaffeeanbau bekannte Departamento Risaralda mit der Regionalhauptstadt Pereira. Zahlreiche Tote gab es auch im Departamento Valle del Cauca mit der Regionalhauptstadt Cali.
Das Beben war auch in den Nachbarländern Ecuador, Panama und Venezuela zu spüren. US-Außenminister Marco Rubio bot Kolumbien die Unterstützung der USA an.
A.Taylor--AT