-
Designierter Linken-Chef Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"
-
Thüringens Innenminister warnt vor Blockade von AfD-Parteitag - Höcke: Protest nutzt AfD
-
Nach Massenprotesten: Boliviens Präsident Rodrigo Paz verhängt Ausnahmezustand
-
Polizei: Sieben Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
-
"Der Fall Mette-Marit kann helfen": Lauterbach wirbt für Organspende-Reform
-
Verband: Solaranlagen sparten 20 Milliarden Euro an Energieimporten seit 2020
-
Trotz Waffenruhe: Libanesische Medien melden fünf Tote bei neuen israelischen Angriffen
-
Iran-Verhandlungen: Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz
-
US Open: Schmid scheitert am Cut
-
Aus besiegelt: Türkei unterliegt im wilden "Endspiel"
-
Neue Regel greift: Rot für Almiron nach Zuhalten des Mundes
-
Bauministerin Hubertz sieht Berliner Enteignungspläne für Immobilienfirmen kritisch
-
Washington: Blauer Anstrich des von Trump renovierten Wasserbeckens blättert bereits
-
Tänzchen und Tore: Brasilien schlägt Haiti klar
-
Irans Fußballverband übt erneut scharfe Kritik an Fifa wegen Reisebeschränkungen
-
81. Geburtstag unter Hausarrest in Myanmar: UNO fordert Freilassung von Suu Kyi
-
Blitztor Saibari, Buhmann Hakimi: Marokko crasht Schotten-Party
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen sieht Ausbau von Rechenzentren kritisch
-
Washington kritisiert Wirtschaftsreformen auf Kuba als "oberflächlich"
-
Erneute Proteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
"Fliegendes Weißes Haus": Trump enthüllt von Katar geschenkte neue Air Force One
-
Auch ohne Pulisic: USA vorzeitig in K.o.-Phase
-
Diplomatischer Eklat: Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung
-
Bayern vergeben Matchball: Alba erzwingt Spiel fünf
-
Abtasten auf dem Rollfeld: DFB-Team nach Toronto abgeflogen
-
Schiffstracker: Zahl der Durchfahrten durch Straße von Hormus wieder gesunken
-
Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung des Landes
-
Linken-Parteitag: Kämpferische Töne gegen Rechts und die Politik der Regierung
-
Bundestagsabgeordnete Cademartori und Mesarosch neue SPD-Chefs in Baden-Württemberg
-
Nach Protesten gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
Sieg gegen Medwedew: Altmaier folgt Zverev ins Halbfinale
-
O'Leary verlängert Vertrag an der Ryanair-Spitze bis 2032
-
Nach Horror-Verletzung: Emotionale Koné-Botschaft
-
Costa Ricas Präsidentin Fernández nach Explosion in Sicherheit gebracht
-
EU-Gipfel offenbart Differenzen bei Haushalt und Verhandlungen mit Russland
-
Reichinnek: Merz will Acht-Stunden-Tag zerstören
-
Macron: Frankreich wird keine Abschiebezentren in Drittländern einrichten
-
Anwalt: In Syrien inhaftierte deutsche Journalistin nach Deutschland zurückgekehrt
-
Pogacar zurückhaltend: Teamkollege Narváez gewinnt dritte Etappe
-
Medikamentenpreise: Merz fordert von den USA Einhaltung von Zollvereinbarung
-
Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas
-
"Sie hat mich angefleht" - Empörung in Italien über Trump-Äußerung zu Meloni
-
Kontaktaufnahme mit Russland: Costa verteidigt Vorstoß gegen Kritik
-
Nächster Erfolg für Lipowitz-Team: Pithie sprintet zum Sieg
-
Merz erhöht in EU-Haushaltsverhandlung den Druck: Brauchen "akzeptablen" Vorschlag
-
Zverev nervenstark ins Halbfinale von Halle
-
US-Vertreter: Israel und die Hisbollah einigen sich auf eine Waffenruhe
-
Linken-Chefin Schwerdtner: Der Gegner steht rechts - Linke muss sich wappnen
-
Kritik an Spahn wegen Treffen mit umstrittenem US-Milliardär Thiel
-
DFB-Team trainiert komplett
Hantavirus: WHO macht Evakuierung von Kreuzfahrtschiff zur Chefsache
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff "Hondius" macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Evakuierung der noch rund 150 Menschen an Bord zur Chefsache. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus traf am Samstag in Spanien ein, um eine sichere Evakuierung zu beaufsichtigen. Laut WHO wurde mittlerweile in sechs von acht Verdachtsfällen eine Infektion mit dem von Mensch zu Mensch übertragbaren Andes-Virusstamm bestätigt. Zu den drei Todesopfern zählt eine Deutsche.
"Ich bin in Spanien eingetroffen, wo ich mich mit hochrangigen Regierungsvertretern an einer Mission nach Teneriffa beteiligen werde, um die sichere Ausschiffung der Passagiere, Besatzungsmitglieder und Gesundheitsexperten des Kreuzfahrtschiffs 'MV Hondius' zu beaufsichtigen", erklärte Tedros am Samstag im Onlinedienst X. Gegen 17.00 Uhr will der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez den WHO-Chef in seinem Amtssitz in Madrid empfangen.
Nach Angaben aus spanischen Regierungskreisen will Tedros danach mit Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska und Gesundheitsministerin Mónica García Gómez zu einer Kommandozentrale auf den Kanaren reisen, um die Koordination zwischen den beteiligten Regierungen und die "Anwendung der geplanten Überwachungs- und Maßnahmenprotokolle" sicherzustellen.
Das niederländische Schiff soll laut der spanischen Gesundheitsministerin García Gómez am frühen Sonntagmorgen in Teneriffa ankommen. Auf Drängen der örtlichen Behörden soll die "Hondius" aus Sicherheitsgründen aber nicht in den kleinen Industriehafen Granadilla de Abona einlaufen, sondern vor der Kanareninsel ankern. Der Großteil der rund 150 Menschen an Bord soll von dort auf einem kleineren Schiff an Land gebracht und dann in Bussen zum Flughafen Teneriffa-Süd gefahren und in ihre Heimatländer geflogen werden.
Der spanische Innenminister Grande-Marlaska sagte am Samstag bei einer Pressekonferenz, es seien bereits Heimflüge nach Deutschland, in die Niederlande, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland und die USA geplant. Für Schiffsinsassen, die nicht aus der EU stammen und deren Länder keine Heimflüge organisieren könnten, bereite Spanien in Abstimmung einen "Plan" für ihre Heimreise vor.
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin befindet sich "eine mittlere einstellige Zahl" deutscher Staatsbürger an Bord. Laut einer früheren Liste der "Hondius"-Reederei Oceanwide Expeditions sind es sechs lebende Deutsche sowie die Leiche des deutschen Todesopfers.
Gesundheitsministerin García Gómez sagte, dass sowohl das Gepäck als auch die Leiche des deutschen Todesopfers an Bord blieben. Das Schiff fahre dann mit einem Teil der Besatzung in die Niederlande weiter.
Hafenarbeiter in Granadilla de Abona demonstrierten am Freitag gegen die geplante Ankunft des Kreuzfahrtschiffs. Auch Einwohner des Hafenortes, die die Nachrichtenagentur AFP in den vergangenen Tagen befragte, äußerten "Besorgnis" über die bevorstehende Ankunft der "Hondius".
Am Freitag hatte die WHO mitgeteilt, dass bis dahin insgesamt acht Hantavirus-Fälle gemeldet worden seien, darunter drei Todesfälle. "Sechs Fälle wurden im Labor als Hantavirus-Infektionen bestätigt", hieß es weiter.
Alle sechs Infektionen sind den Angaben zufolge auf den in Südamerika verbreiteten Andes-Virusstamm zurückzuführen, dem einzigen Hantavirus-Stamm, der von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Der Erreger kann schwere Atemwegserkrankungen verursachen. In den zwei weiteren Verdachtsfällen sei eine Infektion "wahrscheinlich", hieß es. Auf dem Kreuzfahrtschiff selbst gibt es laut WHO keine weiteren Verdachtsfälle.
Nach Angaben der WHO befinden sich derzeit vier Menschen im Krankenhaus, "einer auf der Intensivstation in Johannesburg in Südafrika, zwei in verschiedenen Krankenhäusern in den Niederlanden und ein weiterer in Zürich in der Schweiz", hieß es.
Eine ins Universitätsklinikum Düsseldorf eingelieferte Frau sei negativ auf das Virus getestet worden und zähle "daher nicht mehr als Fall". Sie werde aber weiterhin beobachtet. Die Düsseldorfer Uniklinik hatte dazu am Freitag erklärt, dies sei notwendig, da "die Inkubationszeit des Erregers aber sehr variabel ist und das Auftreten von Symptomen daher mehrere Wochen" dauern könne.
Die WHO stufte das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein. Sie werde "die epidemiologische Lage weiterhin beobachten und die Risikoeinschätzung laufend aktualisieren", hieß es in der Erklärung. "Das Risiko für die Passagiere und Besatzung auf dem Schiff wird als mäßig eingestuft", hieß es weiter.
A.O.Scott--AT