-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Chef Peters tritt zurück - SPD kündigt Sondierungen an
-
USA, Dänemark und Grönland unterzeichnen am Dienstag ihr Sicherheitsabkommen
-
Nach Ausscheiden aus Landtag Mecklenburg-Vorpommerns: Parteichef Peters tritt zurück
-
Mecklenburg-Vorpommerns SPD kündigt Sondierungen mit Linkspartei und Grünen an
-
Werder-Frauen verpassen vierten Sieg
-
Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen
-
Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
-
Bauchmuskelzerrung: Gruda verpasst Länderspiele
-
Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Berichterstattung über Trump ein
-
Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie
-
"Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Änderungen bei dualem Krankenkassen-System an
-
22-Jähriger Bergsteiger an Klettersteig in Allgäuer Alpen tödlich verunglückt
-
Nach Flucht vor Schusswechsel: Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen keine Beamte mehr
-
Nana Mouskouri und Herfried Münkler erhalten Verdienstorden der Bundesrepublik
-
Grüne kritisieren Merz: "Frei von Demut und Realitätsbezug"
-
CDU-Wahlfiasko: Merz will umsteuern - SPD mahnt Änderungen bei Reformen an
-
Dobrindt will deutlich mehr Syrern den Schutzstatus entziehen lassen
-
USA verschärfen Sanktionen gegen iranische Airlines ab Mittwoch
-
Prozess um Kurierdienst von krimineller Bande: Mehrjährige Haftstrafen in München
-
Finale als Ziel? Gwinn hat "Lust auf mehr"
-
Debatte nach Landtagswahlen: CSU-Chef Söder fordert Reformbekenntnis von SPD
-
Nach Linken-Wahlsieg in Berlin beginnt Debatte über neue Landesregierung
-
IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie
-
Nach Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Zeichen stehen auf Rot-Rot-Grün
-
Merz kündigt baldiges Bundesgesetz gegen Enteignungen an - Kritik an Linken
-
"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung
-
OVG Sachsen: Kein Anspruch auf Lehrerausbildung für rechtsextreme Bewerberin
-
Bild: Blessin vor Unterschrift in Gladbach
-
Sechs Jahre Jugendstrafe nach tödlicher Drogeninjektion in Hamburg
-
Prozess wegen Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer weist Vorwürfe zurück
-
IG Metall fordert Unterstützung für kriselnde Autoindustrie - Kritik auch an Konzernen
-
Hamburgs CDU-Landeschef Thering: Merz muss notfalls Vertrauensfrage stellen
-
"Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Abkehr von dualem System bei Krankenkasse an
-
Putins Partei Geeintes Russland gewinnt Parlamentswahl mit Rekordergebnis
-
Merz will Wahlen aufarbeiten: "Für CDU stellen sich jetzt grundsätzliche Fragen"
-
Eralp lehnt Berliner Olympia-Bewerbung ab
-
Razzia in Wohnort von Verdächtigem im Westjordanland nach tödlichem Angriff auf jüdischen Siedler
-
Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen
-
USA wollen Kommunikationskanal mit China zu KI-Gefahren aufbauen
-
OVG: Berliner Verkehrsbetriebe müssen Nius-Werbekampagne fortsetzen
-
EU-Strafe von 400 Millionen Euro gegen Google wegen Datenschutzverstößen bei Geodaten
-
Gericht: Verein Jüdische Stimme darf weiter vorläufig als extremistisch eingestuft werden
-
Spanien: Nationaltrainer de la Fuente verlängert bis 2032
-
Bundestag und Bundesrat sollen in dieser Woche neuen Tankrabatt beschließen
-
CDU-Politiker warnen vor Risiko für Sicherheit bei Linken-Regierung in Berlin
-
AfD sieht sich nach Wahlen als neue Volkspartei - anstelle der CDU
-
SPD erwartet von Berliner Linkspartei "klares Bekenntnis gegen Antisemitismus"
-
Bild: Blessin schon in Gladbach - Vertrag bis 2029
-
"Bin ein Arbeiter: Wagner legt in Hannover los
-
Kreml zu CDU-Wahlpleiten: Deutsche suchen nach "Alternative" zur Regierung
Israelische Polizei untersagt Lateinischem Patriarchen Zugang zur Grabeskirche
In Israel hat die Polizei den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem daran gehindert, zum Beginn der Karwoche die traditionelle Palmsonntagsmesse in der Grabeskirche zu feiern. Pierbattista Pizzaballa als Oberhaupt des Patriarchats und einem weiteren Kirchenvertreter sei "zum ersten Mal seit Jahrhunderten" das Betreten der Grabeskirche in Jerusalem untersagt worden, hieß es in einer Erklärung des Patriarchats vom Sonntag. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärte, hinter dem Vorgehen der Polizei stecke "keine böse Absicht".
"Die Tatsache, dass dem Kardinal und dem Kustos der Zutritt verwehrt wurde, die die ranghöchsten Vertreter der katholischen Kirche an den heiligen Stätten sind, stellt eine offensichtlich unangemessene und völlig unverhältnismäßige Maßnahme dar", hieß es in der Stellungnahme der Patriarchats.
Die israelische Polizei verwies darauf, dass alle heiligen Stätten in Jerusalem seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar geschlossen seien. Der Antrag des Patriarchen "konnte deshalb nicht genehmigt werden", hieß es in einer Erklärung. Die Polizei verwies zudem auf die "komplexe Situation" in der Jerusalemer Altstadt, die einen Einsatz von Rettungsfahrzeugen bei einem "Massen-Vorfall" erschweren würde.
Öffentliche Versammlungen sind derzeit wegen des Iran-Krieges auf etwa 50 Teilnehmer begrenzt. Das Lateinische Patriarchat hatte daher bereits angekündigt, auf die traditionelle Palmsonntagsprozession zu verzichten. Diese führt normalerweise vom Ölberg in die Altstadt von Jerusalem und zieht tausende Gläubige an.
"Die Kirchenoberhäupter haben sich verantwortlich verhalten und seit dem Beginn des Krieges alle auferlegten Beschränkungen befolgt", erklärte das Patriarchat. Das Verhalten der Polizei verstößt aus seiner Sicht "gegen die Grundprinzipien der Vernunft und der Religionsfreiheit".
Ministerpräsident Netanjahu begründete den Schritt mit Sicherheitsbedenken. Die israelische Polizei habe den Patriarchen "aus besonderer Sorge um seine Sicherheit" am Abhalten der Messe gehindert. "Noch einmal: Es gab keinerlei böse Absicht, sondern lediglich Sorge um seine Sicherheit und die seiner Begleiter", erklärte Netanjahu im Onlinedienst X.
Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni erklärt hingegen, das Vorgehen der Polizei sei "eine Beleidigung nicht nur für die Gläubigen, sondern für jede Gemeinschaft, die die Religionsfreiheit anerkennt". Italiens Außenminister Antonio Tajani schrieb bei X, er habe den israelischen Botschafter in Rom einbestellt. Das Gespräch sei für Montag geplant.
Kritik kam auch vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron. "Ich verurteile die Entscheidung der israelischen Polizei", erklärte Macron bei X. Das Vorgehen der Behörden in Israel passe in eine "ganze Reihe besorgniserregender Verstöße gegen den Status der heiligen Stätten", fügte Macron hinzu. Pizzaballa habe seine "volle Unterstützung".
Papst Leo XIV. äußerte sich nicht direkt zu dem Verbot. Stattdessen erinnerte er am Sonntag in seinem Angelusgebet in Rom an die Christen im Nahen Osten, "die in vielen Fällen die Riten dieser heiligen Tage nicht in vollem Umfang erleben können".
M.Robinson--AT