-
Grüne fordern Koalition zu Rücknahme von Heizungsgesetz auf - vor Anhörung im Bundestag
-
Proteste nach Wahlsieg von rechtem Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien
-
K.o.-Phase nah: Salah schießt Ägypten zum ersten WM-Sieg
-
USA und Iran richten Kommunikationskanal zur Straße von Hormus ein
-
Nächstes Märchen, neuer Held: Kap Verde schockt auch Uruguay
-
Jusos kritisieren vorgeschlagene Kopplung des Renteneintrittsalters an Lebenserwartung
-
US-Diplomat: Verhandlungen mit iranischer Delegation in der Schweiz gehen weiter
-
Rechter Hardliner De la Espriella gewinnt Präsidentschaftswahl in Kolumbien
-
Rechter Hardliner De la Espriella bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien vorne
-
Rechte Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien vorne
-
Syriens Präsident al-Scharaa weist Trump-Vorschlag zu Intervention im Libanon zurück
-
Richtungsweisende Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien: Enges Rennen erwartet
-
In Überzahl: Iran trotzt enttäuschenden Belgiern ein Remis ab
-
Libanon-Konflikt belastet Auftakt US-iranischer Verhandlungen über dauerhaften Frieden
-
Rückkehr mit 44: Serena Williams spielt Einzel in Wimbledon
-
Staatsmedien: Nach Trumps Drohung verlässt Irans Delegation Verhandlungsort
-
Rückkehrer Yamal glänzt: "Das ist nun wirklich Spanien"
-
Rückkehrer Yamal glänzt: Spanien überrollt Saudi-Arabien
-
Alba ist Meister - und vermiest Pesic den Abschied
-
Regierungspartei von Ministerpräsident Abiy gewinnt Parlamentswahl in Äthiopien
-
Schweizer Doppelsieg: Pogacar dominiert wie zuletzt Junkermann
-
"Für Juden unwählbar": Zentralrat kritisiert Linke für Israel-Beschlüsse
-
Triumph in Halle: Tiafoe knackt Zverev-Schreck Fritz
-
Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
"Haltet fest am Glauben": Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt
-
Pistorius: Trump hat "Korken in die Straße von Hormus gedrückt"
-
Stichwahl um Präsidentenamt in Kolumbien begonnen - Enges Rennen erwartet
-
"Historische" Verhandlungen über Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen
-
Neues Führungsduo und Streit über Verhältnis zur Union: Linke beendet Parteitag
-
US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran "historisch"
-
Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
Sieg auch auf letzter Etappe: Lipowitz gewinnt in Slowenien
-
Stichwahl um das Präsidentenamt in Kolumbien begonnen
-
Heiner Wilmer als neuer Bischof von Münster eingeführt
-
Linke beschließt verbindlichen Gehaltsdeckel für Abgeordnete
-
Abschiebeflüge: Grüne fordern Dobrindt zu Offenlegung von Absprachen mit Taliban auf
-
Trump: "Vandalen" verantwortlich für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
Verhandlungen über endgültiges Ende des Iran-Kriegs in der Schweiz begonnen
-
Massive ukrainische Angriffe auf die Krim - Russische Behörden stellen Treibstoffverkauf ein
-
Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission
-
Minister: Britischer Premier Starmer denkt über "politische Realitäten" nach
-
Peseschkian: USA werden iranisches Recht auf Urananreicherung akzeptieren müssen
-
Auf nach Boston! Noch 15 mögliche DFB-Gegner
-
Streit um Weltkriegsvergangenheit belastet Verhältnis zwischen Kiew und Warschau
-
Innenministerium weitet Abschiebungen nach Afghanistan in Absprache mit Taliban aus
-
Russische Behörden: Vier Tote durch ukrainische Angriffen auf die Krim
-
77-Jähriger stirbt im Saarland nach Angriff von zwei Spendensammlerinnen
-
Pantisano: Werde alles für Widerstand gegen Rentenkürzungen tun
-
23-Jähriger in Göttingen lebensgefährlich verletzt - Täter auf der Flucht
-
19-Jähriger stirbt bei Bergunfall nahe Garmisch-Partenkirchen
Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod von Rechtsradikalem in Lyon
Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Macron zeigte sich besorgt und rief zur Ruhe auf, wie es am Donnerstag aus seinem Umfeld hieß. Auch der Bürgermeister von Lyon, wo am Samstag ein Trauermarsch für Quentin Deranque stattfinden soll, warnte vor Ausschreitungen und weiteren Zusammenstößen.
Der 23-jährige Deranque, der Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen hatte, hatte sich vor einer Woche an Protesten gegen die linkspopulistische EU-Abgeordnete Rima Hassan an einer Hochschule in Lyon beteiligt. Anschließend kam es nach Angaben aus Polizeikreisen zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen rechts- und linksextremen Aktivisten. Deranque wurde von mehreren Vermummten zusammengeschlagen und starb am Samstag an den Folgen seiner schweren Kopfverletzung.
Unter Druck wegen möglicher Verbindungen zu einigen der linksextremen Gewalttäter steht nun vor allem die linkspopulistische Partei La France Insoumise (LFI). Sie lehnte am Donnerstag die Forderung nach einem Ausschluss eines ihrer Abgeordneten mit Verbindungen zu mutmaßlichen Tätern ab. Dies komme nicht in Frage, sagte LFI-Koordinator Manuel Bompard dem Sender France Info mit Blick auf die Rücktrittsforderungen gegen den Abgeordneten Raphaël Arnault .
"Warum sollte ein Arbeitgeber für die Taten seiner Angestellten verantwortlich sein", fügte Bompard hinzu. Arnault steht in der Kritik, weil zwei seiner parlamentarischen Mitarbeiter und ein ehemaliger Praktikant im Zusammenhang mit der tödlichen Gewalt gegen Deranque festgenommen wurden. Arnault hatte eine linksextreme Gruppe gegründet, deren Auflösung das Innenministerium im vergangenen Sommer verfügt hatte.
Einer der parlamentarischen Mitarbeiter, Jacques-Elie Favrot, räumte seine Beteiligung an den Zusammenstößen in Lyon ein. Er bestritt aber, für die tödlichen Fußtritte gegen den Kopf von Deranque verantwortlich zu sein. Am Donnerstagnachmittag sollen die insgesamt elf Festgenommenen einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Dieser entscheidet, ob sie in Untersuchungshaft kommen oder freigelassen werden.
Gegen sieben der Festgenommenen wird wegen Totschlags ermittelt. Die übrigen vier stehen im Verdacht, den Tätern auf der Flucht geholfen zu haben.
Der Bürgermeister von Lyon, Grégory Doucet forderte unterdessen, einen für Samstag geplanten Trauermarsch für Deranque zu verbieten. Er verwies auf das Risiko neuer Gewaltausbrüche. Im westfranzösischen Lyon kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen Gruppen.
Gut drei Wochen vor der Kommunalwahl sorgt der Fall für Aufruhr in den politischen Lagern: Rechte und rechtspopulistische Politiker werfen der Partei LFI vor, ein Klima der Gewalt befördert zu haben. Während die Linkspopulisten eine "Instrumentalisierung" des Falls anprangern, wenden sich die gemäßigten Linksparteien zunehmend von ihnen ab und schließen Wahlbündnisse aus.
A.Moore--AT