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Bekennerschreiben zu Farbanschlag auf Wohnhaus des Bremer Verfassungsschutzchefs
Nach einem Farbanschlag auf das Wohnhaus des Leiters des Bremer Verfassungsschutzes, Thorge Koehler, prüft die Polizei ein auf einer linksextremistischen Publikationsplattform veröffentlichtes Bekennerschreiben. In dem Schreiben werde als Motiv für die Tat die grundsätzliche Ablehnung des Verfassungsschutzes und die Forderung nach dessen Abschaffung genannt, teilte die Polizei in der Hansestadt am Sonntag mit. Der Staatsschutz prüfe die Echtheit des Schreibens.
Die noch unbekannten Täter hatten in der Nacht zum Samstag mit Farbe gefüllte Christbaumkugeln gegen die Hauswand des Wohnhauses von Koehler in Bremen-Neustadt geworfen. Außerdem schlugen die Täter am Auto einer unbeteiligten Nachbarsfamilie die Scheiben ein und zerstachen die Reifen.
Die Bremer Innensenatorin Eva Högl (SPD) verurteilte den Anschlag "aufs Schärfste". "Er stellt eine absolute Grenzüberschreitung dar", erklärte Högl. Als Hintergrund vermutet sie die vermeintliche Enttarnung einer V-Person in der linksextremistischen Szene.
Ch.Campbell--AT