-
Schweitzer: Maßnahmen zur Eindämmung der Spritpreise reichen nicht aus
-
NBA: Schröder erreicht Postseason - Meilenstein für James
-
Kronprinzessin Mette-Marit: Wurde von Epstein "manipuliert und getäuscht"
-
Vor Wahl in Rheinland-Pfalz verspricht CDU-Kandidat mehr Anstrengungen für Winzer
-
Keine Bewegung: Knapp die Hälfte der Beschäftigten arbeitet nach Tarifvertrag
-
Stimmung im deutschen Immobiliensektor trübt sich zum Jahresauftakt ein
-
NHL: Reichel trifft bei seinem Boston-Debüt
-
Netanjahu: "Iran wird dezimiert" - Teheran greift erneut Ziele in den Golfstaaten an
-
Venezuelas Übergangspräsidentin tauscht die gesamte Armeeführung aus
-
NBA: Schröder in den Playoffs - Meilenstein für James
-
Justizministerin Hubig zu digitaler Gewalt: Täter sollen sich nicht mehr sicher fühlen
-
"Gutes Spiel gemacht": VfB richtet Fokus auf Augsburg
-
Finanztip: Strompreise für Neukunden als Folge des Iran-Kriegs spürbar gestiegen
-
"Hype mitgenommen": Silber-Helden spüren WM-Vorfreude
-
Auf wen setzt Nagelsmann? Das WM-Barometer
-
Grifo mit "i-Tüpfelchen" bei Freiburger Aufholjagd
-
DFB-Team in Tiefblau: Adidas präsentiert WM-Auswärtstrikot
-
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 20. März
-
Brandmauer-Debatte: SPD wirft EVP-Chef Weber "Eiertanz" vor
-
US-Medien: US-Kampfflugzeug mutmaßlich von iranischem Beschuss getroffen
-
Bundestag befasst sich mit Buchpreisaffäre von Weimer
-
Libanons Präsident Aoun fordert Waffenstillstand und Verhandlungen mit Israel
-
Katars Energieminister: Angriffe verringern Exportkapazität für LNG um 17 Prozent
-
USA und Japan vereinbaren Milliardenprojekt zum Bau von Atomreaktoren
-
EU-Gipfel: Orban verärgert Teilnehmer mit Kreditblockade
-
Ukraine-Kredit: Merz nennt Orbans Blockade "groben Verstoß gegen Loyalität der Mitgliedstaaten"
-
Bundeswirtschaftsministerin Reiche kritisiert mögliche Lockerung von US-Sanktionen gegen Iran
-
Iran-Krieg: EU mahnt angesichts möglicher Migrationsbewegungen zu "Wachsamkeit"
-
Italien: Lega-Nord-Gründer Umberto Bossi gestorben
-
EU-Gipfelteilnehmer fordern Stopp von Angriffen auf Energieanlagen
-
Umfrage vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD fast gleichauf
-
Netanjahu: Israel handelte bei Angriff auf iranisches Gasfeld South Pars alleine
-
Sieg gegen Olmütz: Mainz schreibt Geschichte
-
Historisch: Freiburg erfüllt sich Viertelfinal-Traum
-
"Wie geplant": FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen
-
Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest
-
EU-Gipfel: Orban hält an Blockade des Ukraine-Kredits fest
-
Iran fordert von Berlin Klarstellung zur Nutzung von Ramstein durch USA
-
Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen
-
Erste Hürde für US-Handelsdeal genommen: EU-Parlament stimmt für Zollabschaffungen
-
Gedenkstätten fordern Aufnahme von KZs in Unesco-Welterbe-Liste
-
Botschafter: Iran fordert von Berlin Klarstellung zur Nutzung von Ramstein durch USA
-
Weiterer Energiepreisschock nach Angriffen auf Energieinfrastruktur in Nahost
-
Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg
-
Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse für Poladjan - Kritik an Weimer
-
Italien und Dänemark warnen vor Fluchtbewegung durch Iran-Krieg wie im Jahr 2015
-
UN-Schifffahrtsorganisation fordert Evakuierungskorridor für Schiffe im Persischen Golf
-
Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche
-
Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse für Katerina Poladjan
-
Vergewaltigungsvorwürfe: Anwalt von Mette-Marits Sohn fordert Freispruch
Sabotagepläne: Anklage gegen mutmaßliche ukrainische Spione für Russland erhoben
Sie sollen geplant haben, Pakete mit Sprengsätzen zu verschicken: Acht Monate nach der Festnahme von drei Ukrainern hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe nach Angaben vom Dienstag zwei von ihnen wegen Spionage angeklagt. Daniil B. und Vladyslav T. sollen in russischem Auftrag gehandelt haben.
Ein russischer Geheimdienst habe ihnen sowie einem dritten Mann, Yevhen B., den Auftrag über Mittelsmänner in Mariupol erteilt. In die Hafenstadt im Südosten der Ukraine war die russische Armee in den ersten Monaten ihres Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 einmarschiert.
Die Angeschuldigten sollen Sabotageplänen zugestimmt haben. Sie hätten zugesagt, Pakete mit Sprengsätzen aufzugeben. Diese hätten sich in Deutschland oder auf dem Weg in nicht von Russland besetzte Teile der Ukraine entzünden sollen. So sollte möglichst großer Schaden entstehen, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu beeinträchtigen, wie die Bundesanwaltschaft ausführte.
Schon Ende März 2025 hätten die Männer von Köln aus zwei Testpakete mit aktivierten GPS-Trackern in Richtung Ukraine geschickt, um Versandrouten und Transportabläufe bei dem Paketdienstleister auszuforschen. Durch diese Pakete kamen Polizei und Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen T. auf die Schliche, wie Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) nach der Festnahme der Tatverdächtigen im Mai sagte. Dann habe die Bundesanwaltschaft übernommen.
T. und Daniil B. wurden am 9. und 10. Mai 2025 in Köln und im baden-württembergischen Konstanz festgenommen und kamen in Untersuchungshaft. Yevhen B. wurde einige Tage später im Schweizer Kanton Thurgau festgenommen und kurz vor Weihnachten ausgeliefert, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Gegen ihn solle ebenfalls "zeitnah" Anklage erhoben werden.
T. und Daniil B. wirft die Anklagebehörde geheimdienstliche Agententätigkeit, Agententätigkeit zu Sabotagezwecken und Verabredung zur schweren Brandstiftung vor. Über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen die beiden Männer entscheidet nun das Oberlandesgericht Stuttgart. Die Bundesanwaltschaft erhob schon Ende Dezember Anklage vor dem dortigen Staatsschutzsenat, wie sie nun mitteilte.
Es ist nicht der erste Fall von mutmaßlichen Sabotageplänen in russischem Auftrag. Ende Oktober wurde der Russlanddeutsche Dieter S. in München zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil er dem Urteil zufolge für Russland in Deutschland Militärtransporte ausspioniert und die Sabotage von Bahnstrecken geplant hatte. Zwei von ihm demnach als Informanten genutzte andere Russlanddeutsche bekamen Bewährungsstrafen. Zu konkreten Sabotageakten kam es nicht, die Männer flogen vorher auf.
A.O.Scott--AT