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US-Abgeordnete stimmen für Freigabe der Epstein-Akten
In der Affäre um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat das US-Repräsentantenhaus für die Freigabe der Akten gestimmt. Die Abgeordneten billigten am Dienstag in Washington nahezu einstimmig ein Transparenz-Gesetz, das die Regierung zur Veröffentlichung der Dokumente zwingen soll. US-Präsident Donald Trump hatte monatelang versucht, das Votum abzuwenden. Erst am Sonntag vollzog er eine Kehrtwende und empfahl seinen Republikanern die Zustimmung zu dem Gesetz.
Bei der Abstimmung gab es nur eine einzige Gegenstimme, die Abgeordneten quittierten das Ergebnis mit Applaus und Jubel. Trump hatte kurz vor dem Votum bekräftigt, er habe "nichts mit Jeffrey Epstein zu tun".
Vergangene Woche hatten demokratische Abgeordnete allerdings Emails des verurteilten Sexualstraftäters bekräftigt, die Trump belasten und eine Mitwisserschaft nahelegen. Laut Ermittlern soll Epstein bis zu seinem Tod in einer New Yorker Gefängniszelle 2019 jahrelang Mädchen und junge Frauen missbraucht und an Prominente vermittelt haben.
T.Wright--AT