-
Steinmeier: "Olympia wird ansteckend sein"
-
Selenskyj: Neue Ukraine-Russland-Gespräche für nächste Woche in den USA geplant
-
Studie: Krisen seit 2020 kosten Deutschland fast eine Billion Euro
-
FC Bayern: Neuer gegen Hoffenheim verfügbar
-
Erfolg für Artenschutz: Vom Aussterben bedrohte Schnecke wieder in Bermuda angesiedelt
-
Handwerkspräsident warnt vor mehr Schwarzarbeit
-
Biathlon: Preuß startet in der Mixed-Staffel
-
Aigner will sich noch nicht auf Kandidatur als Bundespräsidentin festlegen
-
Trump hebt Strafzölle gegen Indien auf - Modi lobt Einigung
-
Trump lobt Gespräche mit dem Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"
-
Energiekrise auf Kuba: Regierung verkündet Vier-Tage-Woche und weitere Sparmaßnahmen
-
Höchstens 2000 Euro: BSW fordert Kostendeckel beim Führerschein
-
NBA: Siegesserie von Hukporti und den Knicks gerissen
-
Riera zum Debüt: "Hatte Spaß, meine Spieler zu sehen"
-
"Viel cooler als erwartet": Euphorie beim Team D
-
AfD bei Münchner Sicherheitskonferenz: SPD und Grüne fürchten um Vertraulichkeit
-
SPD beginnt in Berlin zweitägige Jahresauftaktklausur
-
Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang
-
Trump: "Sehr gute Gespräche" mit Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"
-
Stars und Glanz: Olympische Winterspiele in Italien feierlich eröffnet
-
Olympisches Feuer in Mailand und Cortina entzündet
-
25. Olympische Winterspiele eröffnet
-
Remis beim Riera-Debüt: Frankfurt wartet weiter auf die Wende
-
Ex-Botschafter und Epstein-Freund Mandelson: Britische Polizei durchsucht zwei Häuser
-
Olympia-Eröffnungsfeier in Italien mit Auftritt von Mariah Carey und jubelnden Athleten
-
"Der größte Moment meines Lebens": Deutsche Delegation läuft ein
-
Draisaitl und Schmid vorneweg: Deutsche Delegation läuft ein
-
US-Aktienindex Dow Jones steigt erstmals über 50.000 Punkte
-
Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth
-
Davis Cup: Struff und Hanfmann ebnen den Weg gegen Peru
-
Weißes Haus entfernt Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei
-
Weißes Haus: Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt
-
EU-Kommission will mit 20. Sanktionspaket Russlands Öl-Einnahmen weiter reduzieren
-
Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad
-
Kreml: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi waren "konstruktiv" und schwierig
-
Nach Verhandlungen im Oman: Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA an
-
Härtefallfonds: Nur 2700 Rentner mit verlorenen DDR-Ansprüchen bekamen Geld
-
Verdächtiger 14 Jahre nach Angriff auf US-Konsulat in Bengasi gefasst
-
"Widerlich" und "rassistisch": Empörung über Trump-Video von Obamas als Affen
-
EU-Kommission will maritime Dienste für Tanker mit russischem Öl verbieten
-
Stahlkonzern Salzgitter will Duisburger Stahlwerk HKM übernehmen
-
Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft
-
Verkehrsprobleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg zeitweise lahmgelegt
-
Französische Behörde deckt Desinformation über Macron und Epstein auf
-
"New Start": USA und Russland für neue Verhandlungen - Uneinigkeit über Teilnehmer
-
Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien
-
Ilzer schließt Rücktritt bei Schicker-Abberufung nicht aus
-
Undercover-Ermittlungen in australischen Pubs: Oft zu wenig Bier im Glas
-
Wegen Staatsakts für verstorbene Rita Süssmuth: Karlsruhe verschiebt Verhandlung
-
Papst ruft zu Respekt vor Tradition der "Olympischen Waffenruhe" auf
Tunesier erschossen: Franzose bestreitet rassistisches Motiv
Nach tödlichen Schüssen auf einen Tunesier und fremdenfeindlichen Äußerungen in Onlinediensten hat ein 53 Jahre alter Franzose die Tat gestanden. Der Mann habe bei der Anhörung durch einen Untersuchungsrichter jedoch ein rassistisches oder terroristisches Motiv bestritten, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.
Sie beantragte ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes mit terroristischem Hintergrund wegen der Zugehörigkeit des Opfers zu einer bestimmten Religion oder Volksgruppe. Es ist das erste Mal in Frankreich, dass sich die auf Terrorismus spezialisierte Staatsanwaltschaft mit einem mutmaßlich rechtsextremen Mörder befasst.
Der 53-Jährige hatte am Samstagabend in alkoholisiertem Zustand von seinem Auto aus mehrfach auf seinen tunesischen Nachbarn geschossen. Anschließend schoss er auf zwei türkische Nachbarn, von denen einer an der Hand verletzt wurde.
Zuvor hatte der Täter in einem Video auf Facebook die Botschaft verbreitet: "Franzosen, wacht auf. Sucht sie dort, wo sie sind", sagte er mit Blick auf Muslime, die er mit einem abfälligen Wort bezeichnete. Er schwöre einen Eid auf "blau-weiß-rot", sagte er in Anspielung auf die französische Flagge.
Nach der Tat veröffentlichte er mehrere weitere Videos, in denen er sich rühmte, "zwei, drei Scheißtypen aus dem Weg geräumt" zu haben. Der Regierung warf er vor, die Bevölkerung nicht zu schützen, da sie Ausländer nicht zurückzuschicke.
Auf seinen Onlinekonten fanden sich über Jahre hinweg zahlreiche Hassbotschaften, in denen er Araber, Muslime oder auch die französische Regierung angriff. Immer wieder zeigte er auch seine Sympathie für die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (RN).
Sein Fall illustriere die "Perversität des Diskurses des RN", schrieb die Zeitung "Le Monde" in einem Leitartikel. Hinter der von Fraktionschefin Marine Le Pen errichteten "Fassade der Respektabilität" gebe es die Hassbotschaften ihrer Anhänger. Die Darstellung der Einwanderung als "Überflutung" motiviere manche dazu, ihren Hass in Taten umzusetzen.
Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau bezeichnete die Tat als "eindeutig rassistisch und antimuslimisch".
Bei dem Opfer handelte es sich um einen 45 Jahre alten Frisör, der in seinem Viertel nach Aussagen von Anwohnern bekannt und beliebt war. Nach Informationen französischer Medien war er 2011 aus Tunesien nach Europa gekommen. Zuletzt lebte im Gewerbegebiet von Puget-sur-Argens im Hinterland der Côte d'Azur, wo die Kandidatin des RN bei der jüngsten Parlamentswahl auf knapp 60 Prozent der Stimmen gekommen war.
Ende April hatte bereits ein tödlicher Messerangriff auf einen Malier in einer Moschee im Süden Frankreichs Aufsehen erregt. Der Täter hatte mit einem Messer mehr als 50 Mal auf sein Opfer eingestochen und die Tat mit seinem Mobiltelefon gefilmt. Dabei machte er islamfeindliche Bemerkungen. Nach seiner Festnahme bestritt er jedoch ein islamfeindliches Motiv.
W.Morales--AT