-
Gericht: Polizeibewerber darf nicht wegen Harnsteins abgelehnt werden
-
Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei
-
Rehlinger würdigt Papstbesuch in deutsch-französischer Grenzregion
-
Türkischer Komiker Göktas wegen Beleidigung Erdogans zu Haftstrafe verurteilt
-
Angriff mit Paintballpistole: 21-Jähriger in Bayern auf einem Auge blind
-
EU will Abwehr gegen hybride russische Angriffe stärken - Debatte über Notfallmechanismus
-
Polizei: Fünf bei Luftwaffenstützpunkt festgenommene Männer alle Briten Mitte 20
-
Iranische Anwältin Nasrin Sotudeh erhält Vaclav-Havel-Preis für Menschenrechte
-
Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen
-
Linken-Chefin Schwerdtner kritisiert "Kampagne mit allen Mitteln" gegen Berliner Verband
-
Wadephul hebt vor Besuch des IStGH in Den Haag Bedeutung internationaler Institutionen hervor
-
Verstoß gegen vertrauliche Vereinbarung: Seoul bestellt Gesandten der Ukraine ein
-
Ukraine: Regierungschef rät gefährdeten Menschen in Städten vor dem Winter zum Umzug
-
In Gebüsch an Flugplatz: 17 Katzen in Nordrhein-Westfalen ausgesetzt
-
Ungewissheit über US-Iran-Verhandlungen: Ölpreis steigt deutlich
-
Papst Leo XIV. warnt vor "Lügen und Täuschungen" zwischen Staaten
-
Amthor verzichtet nach Kritik auf Strandkorb im Kanzleramt
-
Wegen Beleidigung Erdogans angeklagter türkischer Komiker Göktas vor Gericht
-
Spahn verzichtet auf Sitz im Haushaltsausschuss
-
Schwedische Wahlsiegerin Andersson scheitert mit Regierungsbildung
-
Startups in Deutschland sammeln in diesem Jahr deutlich mehr Investitionen ein
-
US-Botschafter: Trump bot Xi Verkauf von Waffen an China an
-
Sondierungen in Mecklenburg-Vorpommern laufen - Grünen-Chefin Horn kündigt Rückzug an
-
Handball: DHB-Spielmacher Knorr folgt Uscins nach Paris
-
Taylor Swift räumt bei MTV-Awards ab und überholt Beyoncé
-
Steinmeier in Karlsruhe: "Grundgesetz gilt für alle und in allen deutschen Ländern"
-
Nordrhein-Westfalen: 39-Jähriger bei Schüssen in Teestube tödlich verletzt
-
Hitzesommer: Schwache Kartoffelernte in diesem Jahr erwartet
-
Startup-Szene in Deutschland: Gründer sammeln deutlich mehr Investitionen ein
-
Mehr Ausflugsverkehr: ADAC erwartet Staus auf Autobahnen an Wochenende
-
Drohende SPD-Blockade bei Pflegereform: Regierung sucht intensiv nach Lösung
-
"Bewusstsein geschärft": Iren senden Botschaft mit Protest
-
Gescheiterte Abwahl von Bürgermeister in Hessen: Ermittlungen wegen Fälschungsverdachts
-
SPD-Gesundheitspolitiker Pantazis fordert bis Mittwoch Änderungen an Pflegereform
-
Professoren an deutschen Universitäten nehmen weniger Drittmittel ein
-
Ifo: Arbeitsmarkt stabilisiert sich - Firmen streichen etwas weniger Jobs
-
Taylor Swift erhält drei Preise bei MTV Musikvideo Awards und ist nun Rekordhalterin
-
Stewart-Gala, Fiebich glänzt: New York holt Auftaktsieg
-
NFL: Raiders mit dem dritten Sieg
-
Klopp tauscht DFB-Kader - sechs Spieler bleiben
-
Lipowitz zieht positives WM-Fazit: "Es geht wieder aufwärts"
-
Kimmich verlässt DFB-Team schweren Herzens
-
Venezolanische Oppositionsvertreterin Macero in ihre Heimat zurückgekehrt
-
Deutsche Bischöfe beraten nach Landeswahlen über Demokratie in Deutschland
-
Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt - Festakt mit Steinmeier und Merz
-
Wadephul reist zu Antrittsbesuch in die Niederlande
-
EU-Verteidigungsminister beraten über Patriot-Raketen für die Ukraine
-
Camino erhält Umweltgenehmigung für bedeutende Ausweitung der Exploration im Kupferprojekt „Costa de Cobre“ in Peru
-
Vor leeren Rängen und ohne Handschlag: Irland besiegt Israel bei Nations-League-Spiel
-
CDU-Generalsekretärin Hoppermann warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linker in Berlin
Mindestens 19 Tote bei verheerenden Waldbränden in Südkorea
Bei den seit Tagen in Südkorea wütenden Waldbränden sind nach Behördenangaben mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten ist auch der Pilot eines Löschhubschraubers, der bei einem Einsatz in einem bergigen Gebiet der besonders betroffenen Provinz Uiseong verunglückte, wie die Feuerwehr der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch mitteilte. Südkoreas Regierung rief am Mittwoch die höchste Krisenalarmstufe aus.
Die den fünften Tag in Folge wütenden Waldbrände im Osten des Landes entwickelten sich "in einer Weise, die sowohl bestehende Vorhersagemodelle als auch frühere Erwartungen" in den Schatten stelle, sagte Südkoreas amtierender Präsident Han Duck Soo am Mittwoch bei einer Krisensitzung für Notfallsicherheit und Katastrophenschutz. Er sprach von "noch nie dagewesenen Schäden" durch die Feuer. Die Regierung habe eine "umfassende nationale Reaktion" eingeleitet, sagte er.
Laut Innenministerium wurden mindestens 17.000 Hektar Wald vernichtet, fast 90 Prozent des betroffenen Gebietes liege in Uiseong. Rund 27.000 Menschen wurden evakuiert, viele Betroffene flohen in Panik. Den Behörden zufolge kämpfen derzeit mehr als 6700 Feuerwehrleute gegen die Flammen, die von starkem Wind angefacht werden.
Trotz der am Dienstag eingeleiteten Evakuierungen hätten Todesopfer "leider nicht verhindert" werden können, sagte Han. Die ganze Nacht über habe wegen unterbrochener Strom- und Kommunikationsleitungen "Chaos" geherrscht, zudem seien in mehreren Gebieten Straßen nicht zugänglich gewesen gewesen.
Durch die verheerenden Feuer im Südosten des Landes seien außerdem mindestens 19 Menschen schwer verletzt worden, einige von ihnen schwer, erfuhr AFP am Mittwoch von einem Vertreter des Ministeriums für Inneres und Sicherheit in Seoul.
In Uiseong war am Dienstag ein jahrhundertealter buddhistischer Tempel vollständig niedergebrannt. Noch am Dienstagmorgen hatten Helfer versucht, die mehr als tausend Jahre alte Tempelanlage von Gounsa gegen ein herannahendes Feuer zu schützen. Bewegliche Kunstschätze wurden aus dem Tempel geholt, eine für den Transport zu große und schwere vergoldete Buddha-Statue wurde mit Brandschutzdecken verhüllt. Stunden später berichtete ein Vertreter der koreanischen Kulturerbe-Verwaltung, dass die Anlage vollständig niedergebrannt sei.
Zudem bedrohten die Feuer das zum Unesco-Welterbe zählende Dorf Hahoe im Südosten des Landes. Am Dienstag hatten die Behörden Katastrophenalarm für das bei Touristen beliebte Dorf ausgerufen.
Han zufolge fachte heftiger Wind mit einer Geschwindigkeit von 25 Metern pro Sekunde die Flammen an. Die Helfer seien daher zwischenzeitlich gezwungen gewesen, ihre Hubschrauberflüge und Drohneneinsätze auszusetzen.
Die Flammen hätten ihre Dörfer so schnell erfasst, dass nicht einmal Zeit zum Packen der nötigsten Habseligkeiten gewesen sei, sagten Evakuierte der AFP in einer zur Notunterkunft umfunktionierten Turnhalle.
In der Region Nord-Gyeongsang, in der Uiseong liegt, sei die Luft "extrem trocken und es weht starker Wind", sagte ein Vertreter der örtlichen Wetterbehörde. Selbst ein kleiner Funke könne "schnell einen großen Waldbrand auslösen". Einer der Brände in Uiseong wurde Berichten zufolge versehentlich von einem Angehörigen bei der Pflege eines Familiengrabs verursacht.
Ständig wechselnde Windrichtungen und anhaltende Trockenheitswarnungen hätten "die Grenzen der konventionellen Brandbekämpfungsmethoden aufgezeigt", räumte der Präsident ein. Es würden nun mehr Menschen in Notunterkünfte gebracht, die Regierung arbeite zudem daran, den Betroffenen Soforthilfen und finanzielle Unterstützung bereitzustellen.
Die Brände in Südkorea sind die drittgrößten in der Geschichte des Landes. Sie waren am Wochenende im Südosten des Landes ausgebrochen. Im Laufe des Mittwochs wird mit Regen gerechnet - die Behörden hoffen auf günstigere Wetterbedingungen, um die Brände löschen zu können.
Waldbrände können durch steigende Temperaturen, häufig auftretende Hitzewellen und Dürre begünstigt werden. Experten gehen davon aus, dass diese Ereignisse durch den Klimawandel beschleunigt werden.
N.Mitchell--AT