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Kundengelder abgezweigt: Haftstrafe für Ex-Bankmitarbeiter in Mönchengladbach
Weil er rund eine Million Euro von Konten älterer Kunden abgezweigt haben soll, ist ein früherer Bankmitarbeiter vom Amtsgericht Mönchengladbach zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Gegen den Angeklagten wurde unter anderem wegen Betrugs und Urkundenfälschung eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten verhängt, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte.
Laut Anklage arbeitete der 54-Jährige von 2018 bis 2022 als Vermögensbetreuer bei einer Bank in Mönchengladbach. Dabei war er für vermögende, überwiegend ältere Privatkunden zuständig. Er soll sich aus seinem Kundenportfolio gezielt ältere und kränkliche Kunden mit großem Vermögen ausgesucht haben, um deren Guthaben abzuzweigen.
Insgesamt soll es sich dabei laut Anklage um rund eine Million Euro gehandelt haben. Der Angeklagte sei davon ausgegangen, dass die betagten Kunden die unbefugten Zugriffe auf ihre Depots nicht bemerken würden oder sich nicht mehr zur Wehr setzen könnten.
S.Jackson--AT