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Verbraucherschützer verklagen Vodafone wegen unzulässiger Preiserhöhungen
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt den Telekommunikationsanbieter Vodafone wegen "unzulässiger" Preiserhöhungen. Vodafone habe in diesem Jahr bei laufenden Internet- und Festnetzanschlüssen die Basispreise erhöht, aus Sicht des vzbv ohne Grundlage, wie er am Dienstag mitteilte. Millionen Kundinnen und Kunden seien betroffen. Die Verbraucherschützer nutzen daher die Sammelklage.
Sie reichten die Klage beim Oberlandesgericht Hamm ein. Wer sich anschließt, "kann bei Erfolg direkt Rückzahlungen erhalten", so der vzbv. Betroffen sind demnach Kundinnen und Kunden, die Internet und/oder Telefon "aus der Wand" bekommen und im laufenden Vertrag mehr bezahlen sollen. Die Verträge können mit der Vodafone GmbH, der Vodafone West GmbH oder der Vodafone Deutschland GmbH bestehen.
Bei der Preiserhöhung geht es um fünf Euro pro Monat. "Fünf Euro Mehrkosten pro Monat sind für viele Menschen viel Geld", erklärte vzbv-Chefin Ramona Pop. Die Sammelklage mache es leicht, sich dagegen zu wehren.
Dazu müssen sich betroffene Vodafone-Kundinnen und -Kunden beim Bundesamt für Justiz ins Klageregister eintragen. Das sei voraussichtlich in einigen Wochen möglich, so die Verbraucherschützer.
Der vzbv hatte bereits im Mai begonnen, eine Klage gegen Vodafone zu prüfen und dafür Betroffene gesucht. Daraufhin meldeten sich seinen Angaben zufolge binnen weniger Wochen mehr als 10.000 Menschen.
H.Romero--AT