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Nach Geldautomatensprengung in Wiernsheim: Zwei Verdächtige in Untersuchunghaft
Nach der Sprengung eines Geldautomaten im baden-württembergischen Wiernsheim und einer anschließenden Flucht vor der Polizei sind zwei festgenommene Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen die beiden 21-jährigen Niederländer, teilten das Landeskriminalamt in Stuttgart und die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe am späten Sonntag mit.
Die Verdächtigen schwiegen demnach bislang zu den Vorwürfen. Ein dritter Verdächtiger wurde bei der Flucht vor der Polizei schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Er sei bislang nicht ansprechbar, wie die Behörden weiter erklärten. Seine Identität sei noch nicht bekannt.
Die drei Männer hatten den Automaten am Sonntagmorgen gesprengt und flohen dann in einem Auto. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Der Fahrer des Fluchtautos rammte bei der Verfolgungsjagd einen Streifenwagen, konnte aber weiterfahren. Die Polizisten stoppten das Auto dann auf einem Rastplatz an der A6 in Richtung Nürnberg. Die beiden Niederländer flohen zu Fuß weiter und wurden kurz darauf festgenommen.
Der Fahrer des Wagens fuhr als Geisterfahrer zurück auf die Autobahn und stieß dort frontal mit einem Kleintransporter zusammen. Bei diesem Unfall wurden er und zwei Männer im Transporter schwer verletzt.
W.Nelson--AT