-
Pogacar happy nach Statement-Sieg - Vingegaard gibt nicht auf
-
Becker über Zverev: "Chance seines Lebens"
-
Vor Bundesratsabstimmung zum Sexualstrafrecht: Hubig wirbt für "Nur Ja heißt Ja"
-
Zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien - Womöglich Stromleitung verantwortlich
-
US-Medien: Israel informiert Trump über "konkreten" iranischen Mordplan
-
Börsengang von Halbleiterkonzern SK Hynix an der Nasdaq erwartet
-
Bellevue-Sanierung: Steinmeier nimmt Amtsgeschäfte am Spreebogen auf
-
Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ab
-
Bundesrat stimmt über Vorrang für schnelles Bauen und Recht auf Reparatur ab
-
Bundestag und Bundesrat sollen neues Heizungsgesetz verabschieden
-
Wadephul empfängt slowenischen Kollegen Kajzer in Berlin
-
Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt
-
Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand im südspanischen Andalusien
-
Kurz vor Bundestagsabstimmung: Hausärzte dringen auf Stopp von Gesundheitsreform
-
Sechs Tote durch Waldbrand im südspanischen Andalusien
-
Trump-Regierung will Abgasnormen für Lastwagen aufweichen
-
Marokko geknickt: "Müssen Köpfe hochnehmen"
-
Schlag auf die Ferse, aber: Mbappé "geht es gut"
-
Trump und Netanjahu beraten per Telefon über Iran-Krieg
-
Traumtor nach Elfmeter-Patzer: Mbappé lässt Frankreich jubeln
-
Unfälle mit E-Rollern: Geschädigte sollen leichter Schadenersatz erhalten
-
Ultimatum: VW-Betriebsrat fordert Klarheit über drastische Sparpläne
-
Nach Sturz in Gelb: Träen muss bei Tour aufgeben
-
Bundestag beschließt Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen
-
Trauer und Racheschwüre bei Beerdigung von Chamenei in Maschhad
-
Tschechische Siegerin garantiert: Muchova und Noskova im Finale
-
Neue Angriffe: Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bricht ein
-
Florida: Flughafen in Palm Beach nach Trump benannt
-
Bundestag gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke
-
43-km-Solo: Pogacar fliegt auf Tourmalet-Etappe in Gelb
-
Wimbledon: Muchova nach Nervenkrimi erste Finalistin
-
Amoklauf an Gymnasium in bayerischem Schongau: 16-Jähriger war polizeibekannt
-
An Mourinhos Seite: Khedira wird Co-Trainer bei Real
-
Monopolkommission kritisiert "Labyrinth" bei Stromhilfen - und sieht KI-Defizite
-
Staat zahlt künftig automatisch: Bundestag beschließt antragsloses Kindergeld
-
13-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall in Brandenburg - Fahrer nahm wohl Drogen
-
Kürzung der Vergütung für Psychotherapeuten: Erfolg für Kassenärzte vor Gericht
-
"Wir liefern": Merz verteidigt Reformpolitik - Opposition wirft ihm Scheitern vor
-
Iran: Abschluss der Trauerfeierlichkeiten für Chamenei in Maschhad
-
Krawietz/Pütz verpassen Wimbledonfinale
-
Ein Revolver und sechs Patronen: Erdogans ungewöhnliches Geschenk beim Nato-Gipfel
-
USA billigen Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland
-
Empfehlung für Basisimpfung gegen Coronavirus fällt weg - Auffrischung ab 75 Jahren
-
Betriebsrat und IG Metall machen mobil gegen drastische Sparpläne bei Volkswagen
-
Bundestags-Gutachten sieht hohe Kostenrisiken für Verbraucher durch Grüngasquote
-
Tübinger Oberbürgermeister Palmer wird Berater für Staatsmodernisierung in Baden-Württemberg
-
USA setzen Angriffswelle auf Iran fort - Teheran attackiert Ziele in der Golfregion
-
Scheinrechnungen mit Millionenschaden: Verdächtiger nach zehn Jahren verhaftet
-
Abbas setzt Parlamentswahl in Palästinensergebieten für den 28. November an
-
VW-Betriebsrat fordert vom Vorstand "ganzheitlichen Zukunftsplan"
15-Jähriger erschießt gleichaltrigen Mitschüler in Offenburger Schule
Ein 15-Jähriger hat am Donnerstag in einer Schule in Offenburg einen gleichaltrigen Mitschüler erschossen. Das Opfer erlag nach dem mittäglichen Angriff in einem Klassenzimmer in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Stadt mitteilten. Der Angreifer war nach der Tat festgenommen worden und kam in Untersuchungshaft - die Ermittler gehen von einem "persönlichen Motiv" aus.
Wie die Ermittler mitteilten, soll der Angreifer um die Mittagszeit ein Klassenzimmer betreten haben, gezielt auf seinen darin sitzenden Mitschüler zugegangen sein und mindestens einmal aus einer Handfeuerwaffe auf ihn geschossen haben. Daraufhin gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein.
Die Beamten rückten zu einem Großeinsatz in der Schule in der Nordstadt von Offenburg aus. Der verletzte Schüler wurde von Polizisten aus dem Gebäude gebracht und an Rettungskräfte übergeben. Der Tatverdächtige wurde von einem zufällig Anwesenden bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl wegen Totschlags. Der Tatverdächtige wurde noch am Donnerstag der zuständigen Ermittlungsrichterin vorgeführt, die Untersuchungshaft anordnete. Er wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) erklärte, die Behörden gingen "von einem Einzeltäter aus, der aus persönlichen Motiven gehandelt hat". Er fügte hinzu: "Hinweise auf einen politischen Hintergrund der Tat hat die Polizei derzeit nicht."
Insgesamt war die Polizei mit über 300 Einsatzkräften vor Ort. Zur Sicherheit der Schüler blieben diese bis zum Ende einer Durchsuchung des Gebäudes in ihren Klassenzimmern. Danach wurden die etwa 180 Schüler in eine benachbarte Sporthalle gebracht und später ihren Eltern übergeben.
Die Schüler und Eltern wurden durch hinzugerufene Psychologen und Fachleute des Deutschen Roten Kreuzes, der Polizei und von Schulen betreut. Eine weitere Nachbetreuung sei gewährleistet, erklärten die Ermittler.
Strobl dankte den Einsatzkräften und sprach den Angehörigen des getöteten Jugendlichen seine "aufrichtige Anteilnahme" aus. Den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, die Zeugen des Angriffs wurden, wünschte der Minister, "dass sie das Geschehene gut verarbeiten können".
Baden-Württembergs Opferbeauftragter Alexander Schwarz äußerte "tiefe Erschütterung und Anteilnahme". Er stehe seitens der Landesregierung "allen Betroffenen mit meinem Team als Ansprechpartner zur Verfügung". Es sei ihm ein Anliegen, "sie in dieser schweren Situation nicht alleine zu lassen".
Erst am Mittwoch hatte es einen Großeinsatz in einer Hamburger Schule gegeben. Nach der Bedrohung einer Lehrerin durch zwei vermeintlich bewaffnete Jugendliche in einem Klassenraum wurde die Schule von Spezialkräften durchsucht.
Nach einer weiteren Bedrohungssituation in einer anderen Schule wurden vier Verdächtige im Alter zwischen elf und 14 Jahren gefasst. Sie befanden sich nach Polizeiangaben im Besitz von Spielzeugwaffen.
Zwei der Schüler sollen an der Bedrohung gegen die Lehrerin im Stadtteil Blankenese beteiligt gewesen sein. Alle vier sind inzwischen wieder auf freiem Fuß, wie die Ermittlungsbehörden am Donnerstag mitteilten.
P.A.Mendoza--AT