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Zweites Todesopfer innerhalb weniger Tage durch Schüsse im südfranzösischen Nîmes
Knapp zwei Tage, nachdem im südfranzösischen Nîmes ein Zehnjähriger zum Zufallsopfer eines Schusswaffenangriffs wurde, ist im gleichen Stadtteil ein 18-Jähriger durch Schüsse getötet worden. Rettungskräfte hätten den jungen Mann am frühen Morgen leblos und mit Bauchverletzungen in einer Straße in dem für den Drogenhandel bekannten Viertel Pissevin gefunden, hieß es am Donnerstag aus Ermittlerkreisen. Das Opfer sei polizeibekannt.
Laut einer Polizeiquelle wurden in der Nähe des 18-Jährigen Patronenhülsen gefunden, die unter anderem einem Sturmgewehr zugeordnet werden konnten. Die Staatsanwaltschaft kündigte Ermittlungen wegen eines "Bandenmordes" an.
Es ist bereits der zweite Todesfall durch Schusswaffen in Pissevin innerhalb von wenigen Tagen. Am Montagabend war ein zehnjähriger Junge, dessen Familien laut Behörden "in keinster Weise" mit dem Drogenmilieu in Verbindung stand, auf dem Rücksitz eines Autos durch Schuss getötet worden.
In mehreren Städten im Südosten Frankreichs, darunter Marseille, Avignon und Nîmes, kommt es seit Jahren vermehrt zu Morden im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Durch die Gewalt gibt es auch immer wieder Zufallsopfer.
E.Flores--AT