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Staatsanwältin: Trump muss sich nach neuer Anklage bis 25. August stellen
Nach der Anklage gegen Donald Trump wegen Wahlverschwörung im US-Bundesstaat Georgia hat die zuständige Staatsanwältin dem Ex-Präsidenten bis zum 25. August gegeben, sich zu stellen. "Die Grand Jury hat Haftbefehle gegen die Angeklagten ausgestellt", sagte die leitende Oberstaatsanwältin Fani Willis in der Nacht auf Dienstag (Ortszeit) in Atlanta. "Ich gebe den Angeklagten die Möglichkeit, sich bis zum Mittag des Freitag, 25. August 2023, freiwillig zu stellen."
Willis sagte bei einer Pressekonferenz zudem, sie strebe in dem Fall einen Prozess binnen "sechs Monaten" an. Zugleich wies sie Vorwürfe politisch motivierter Ermittlungen gegen Trump zurück. "Ich treffe Entscheidungen in dieser Behörde auf Grundlage von Fakten und dem Gesetz", sagte die Vertreterin der Demokratischen Partei. "Das Gesetz ist völlig unparteiisch."
Eine in den USA als Grand Jury bezeichnete Anklagejury hatte zuvor in 13 Punkten Anklage gegen Trump wegen dessen Versuchen erhoben, den Ausgang der Präsidentschaftswahl 2020 zu kippen. Anklagt wurden auch 18 weitere Verdächtige, unter ihnen Trumps früherer Stabschef im Weißen Haus, Mark Meadows, und Trumps früherer Anwalt Rudy Giuliani.
Bereits Anfang August war Trump von der Bundesjustiz wegen seiner Versuche angeklagt worden, den Wahlausgang nach seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden zu kippen und sich damit im Weißen Haus zu halten.
Th.Gonzalez--AT