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Baerbock wirbt 100 Tage nach Kriegsbeginn für weitere Waffen für die Ukraine
Hundert Tage nach Beginn des Krieges in der Ukraine hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) für weitere Waffenlieferungen an das von Russland angegriffene Land geworben. In einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe) schrieb Baerbock, Deutschland müsse "gerade jetzt der Ukraine weiter beistehen. Auch mit Waffen, weil Putin mit Worten nicht zu stoppen ist."
Verdächtiger nach gewaltsamem Tod von 22-Jährigem in Hannover festgenommen
Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 22-Jährigen bei einem mutmaßlichen Streit auf einem Supermarktparkplatz in Hannover hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Bei diesem handelt es sich um einen 28 Jahre alten Mann, wie die Beamtinnen und Beamten am Freitag in der niedersächsischen Landeshauptstadt erklärten. Einzelheiten nannten sie nicht.
Mindestlohn steigt im Oktober auf zwölf Euro
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt im Oktober auf zwölf Euro brutto pro Stunde. Der Bundestag beschloss die Erhöhung am Freitag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen und der Linken. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, für Niedrigverdiener sei dies vielfach "der größte Lohnsprung ihres Lebens".
Bund soll nach Länderwillen zehn Milliarden Euro in Bevölkerungsschutz investieren
Zur Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes soll der Bund nach dem Willen der Länder rund zehn Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die Summe solle neben dem finanziellen Engagement der Bundesländer in den kommenden zehn Jahren in einen "Stärkungspakt Bevölkerungsschutz" investiert werden, sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Bayerns Ressortchef Joachim Herrmann (CSU), zum Abschluss eines Ministertreffens am Freitag in Würzburg.
Harry und Meghan nehmen in London an Dankgottesdienst für die Queen teil
Prinz Harry und seine Frau Meghan haben in London an einem Dankgottesdienst zum 70. Thronjubiläum der britischen Königin Elizabeth II. teilgenommen. Harry kam in einem schwarzen Frack mit mehreren Orden in die Saint-Paul-Kathedrale, Meghan trug ein weißes Kleid mit einem passenden Hut. Es war ihr erster gemeinsamer Auftritt in Großbritannien seit ihrem Rückzug aus dem Königshaus vor mehr als zwei Jahren.
Verletzte bei Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen
Bei einem Zugunglück in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen sind in Oberbayern am Freitag mehrere Menschen verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei in Rosenheim sagte, gingen gegen 12.20 Uhr erste Meldungen über das Unglück bei Burgrain auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und München ein. Demnach stürzten mehrere Waggons auf die Seite.
DFB-Team in Italien ohne Reus
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss zum Nations-League-Auftakt am Samstag (20.45 Uhr/RTL) in Bologna gegen Europameister Italien auf Marco Reus verzichten. Der Kapitän des Vizemeisters Borussia Dortmund soll nach seinem Infekt aber laut Hansi Flick am Samstag nach Herzogenaurach reisen und ist damit eine Option für den Klassiker gegen England am Dienstag in München.
Neuzulassungen gehen im Mai um zehn Prozent zurück
Die Produktionskrise in der Autoindustrie hat auch im Mai für einen Rückgang der Neuzulassungen gesorgt. Im vergangenen Monat wurden in Deutschland rund 207.200 Pkw neu zugelassen, das waren 10,2 Prozent weniger als im Mai vor einem Jahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Corona-Vorkrisenjahr 2019 wurden in den ersten fünf Monaten 33 Prozent weniger Pkw abgesetzt, erklärte der Branchenverband VDA.
Scholz lässt Ukraine-Besuch nach Treffen mit Parlamentspräsident weiter offen
Hundert Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk am Freitagmorgen im Kanzleramt empfangen. Es sei "ein sehr angenehmes Gespräch" gewesen, sagte anschließend Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner. Stefantschuk habe Scholz nach Kiew eingeladen - diese Einladung habe der Kanzler "freundlich zur Kenntnis genommen", berichtete Büchner. Von konkreten Reiseplänen sagte er jedoch nichts.
Bericht: Telegram gibt Nutzerdaten an das Bundeskriminalamt weiter
Die Betreiber der Messenger-App Telegram haben nach einem Medienbericht anders als bislang öffentlich dargestellt in mehreren Fällen Nutzerdaten an das Bundeskriminalamt (BKA) herausgegeben. Wie der "Spiegel" am Freitag berichtete, handelte es sich um Daten Verdächtiger aus den Bereichen Kindesmissbrauch und Terrorismus.
Final-Chaos: Real verteidigt Fans und fordert Aufklärung
Champions-League-Sieger Real Madrid hat seine Fans nach dem Final-Chaos in St. Denis verteidigt und eine Aufklärung der Ereignisse gefordert. "Wir möchten Antworten und Erklärungen, wer dafür verantwortlich ist, dass die Fans hilflos und schutzlos zurückgelassen wurden", teilte der spanische Rekordmeister am Freitag in einer Stellungnahme mit.
Bundestag stimmt für Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro ab Oktober
Der Bundestag hat für die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro pro Stunde gestimmt. Das Gesetz der Bundesregierung wurde am Freitag mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen sowie der Linken angenommen, die Union und die AfD enthielten sich. Die Erhöhung soll ab Oktober greifen.
Prozess um tödliche Schüsse auf zwei Polizisten bei Kusel beginnt am 21. Juni
Der Mordprozess um die tödlichen Schüsse auf zwei Polizeibeamte im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz beginnt am 21. Juni. Den Termin gab das Landgericht Kaiserslautern am Freitag bekannt. Angeklagt ist ein 39-Jähriger, der die beiden Polizisten am 31. Januar bei einer Verkehrskontrolle erschossen haben soll, um eine Jagdwilderei zu verdecken.
"Spiegel": Schröder bleibt Anhörung in SPD-Parteiausschlussverfahren fern
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder wird nach einem Medienbericht nicht an der mündlichen Anhörung über das gegen ihn laufende Verfahren zum Ausschluss aus der SPD teilnehmen. Der Termin am 15. Juni in Hannover werde ohne den Altkanzler stattfinden, berichtete der "Spiegel" am Freitag unter Berufung auf Schröders Umfeld. Er werde sich auch nicht rechtlich vertreten lassen und blicke dem Verfahren gelassen entgegen.
Gislason gratuliert Meister Magdeburg
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat dem SC Magdeburg zum vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft gratuliert und rechnet auch in Zukunft stark mit seinem Ex-Verein. "Ich glaube, dass es keine Eintagsfliege sein wird", sagte der Isländer dem SID und lobte die gute sportliche und wirtschaftliche Entwicklung des Klubs in den vergangenen Jahren: "Von daher denke ich, dass Magdeburg eine sehr gute Chance hat, sich da richtig einzumischen in den Kampf der nächsten Jahre."
Außer Kontrolle geratener Dobermann verletzt drei Frauen in Essen
Ein außer Kontrolle geratener Dobermann hat in Essen drei Frauen attackiert und verletzt. Nach Polizeiangaben vom Freitag biss der Hund die Passantinnen im Alter zwischen 22 und 51 Jahren, bevor er von der ihn beaufsichtigenden 69-Jährigen nach mehreren Versuchen eingefangen und angeleint werden konnte. Zwei Frauen mussten in Kliniken behandelt werden. Das Tier wurde von den Behörden beschlagnahmt.
Deutschlands Exporte im April nur wegen Preissteigerungen höher
Deutschlands Exporte haben im April einen Wert von 126,4 Milliarden Euro erreicht - nominal eine Steigerung gegenüber März, preisbereinigt aber ein Minus, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erklärte. Die Industrie ächze unter den rasant steigenden Preisen, dazu kämen die Lieferkettenstörungen durch die Lockdowns in China. Der DIHK warnte: "Das dicke Ende kommt erst noch."
Türkei heißt bei der UNO ab sofort Türkiye
Die UNO hat den Namenswechsel der Türkei bestätigt: Das Land wird ab sofort in allen Sprachen Türkiye genannt. Die englische Bezeichnung Turkey werde auf Bitten der Regierung in Ankara nicht mehr verwendet, teilte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Donnerstag mit. Die Türkei habe am Mittwoch einen entsprechenden Antrag bei den Vereinten Nationen gestellt.
67-Jähriger schießt bei Polizeieinsatz im Saarland Polizeibeamten an
Bei einem Einsatz im Zusammenhang mit einer Wohnungsdurchsuchung sind in Saarbrücken am Freitag zwei Polizisten verletzt worden. Ein 67-Jähriger schoss einen Beamten an, wie die saarländische Landespolizei mitteilte. Eine weitere Polizistin wurde durch umherfliegende Glassplitter verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Saarbrücker Stadtteil Klarenthal.
Scholz empfängt ukrainischen Parlamentspräsidenten im Kanzleramt
Hundert Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk am Freitagmorgen im Kanzleramt empfangen. Das bestätigte eine Regierungssprecherin in Berlin. Zu den Gesprächsinhalten wurde zunächst nichts mitgeteilt. Stefantschuk hatte zuvor angekündigt, er wolle Scholz einladen, eine Rede vor dem ukrainischen Parlament in Kiew zu halten.
Kinderhilfswerk sieht Interessen junger Menschen systematisch vernachlässigt
In Sachen Generationengerechtigkeit hat das Deutsche Kinderhilfswerk der Politik und der Gesellschaft ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. Politische Debatten in Deutschland seien durch eine "geradezu systematische Vernachlässigung der Belange junger Menschen" gekennzeichnet, erklärte Präsident Thomas Krüger am Freitag zur Veröffentlichung des neuen Kinderreports seiner Organisation. Halte diese Entwicklung an, stehe das Land "vor einer Zerreißprobe".
Bundespolizei und andere europäische Behörden zerschlagen riesiges Schleusernetz
Bei europaweiten Ermittlungen gegen auf der sogenannten Balkanroute tätige internationale Schleusernetzwerke hat die Bundespolizei fünf mutmaßliche Bandenchefs und 19 mutmaßliche Mittäter festgenommen. Der Schmugglerring sei für die illegale Einreise von mindestens zehntausend Menschen unter unmenschlichen und teils lebensgefährlichen Bedingungen nach Mittel- und Westeuropa verantwortlich, teilte die Bundespolizei am Freitag in Potsdam mit. Die Festnahmen erfolgten demnach in einem Zeitraum seit Sommer vergangenen Jahres.
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Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Rapper Psy fühlt sich zehn Jahre nach Superhit "Gangnam Style" frei und glücklich
Sein Megahit "Gangnam Style" hat dem südkoreanischen Rapper Psy vor knapp zehn Jahren weltweiten Ruhm und Klickrekorde im Internet beschert. Angesichts des großen Erfolgs habe er damals aber auch einen großen Druck verspürt, sagte der 44-Jährige der Nachrichtenagentur AFP in einem Interview. Die Dinge wurden "schwerer und schwieriger", weil seine neuen Lieder fortan an "Gangnam Style" gemessen worden seien.
Weniger als die Hälfte der Beschäftigten bekommt Urlaubsgeld
In Deutschland erhält weniger als die Hälfte (46 Prozent) aller Beschäftigten in der Privatwirtschaft Urlaubsgeld. Bei Beschäftigten mit Tarifvertrag beträgt der Anteil dagegen 74 Prozent, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung ergab. Die Höhe des Urlaubsgeldes liegt demnach zwischen 180 und 2627 Euro.
Inflation in der Türkei klettert auf 73,5 Prozent
Die Inflation in der Türkei eilt weiter von Rekord zu Rekord: Die Verbraucherpreise zogen im Mai um 73,5 Prozent im Jahresvergleich an und erreichten damit den höchsten Stand seit fast 24 Jahren, wie aus am Freitag veröffentlichten Zahlen des Statistikamtes hervorging.
Heil: Höherer Mindestlohn ist Ausdruck von Respekt für harte Arbeit
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro als "Frage des Respekts" für harte Arbeit gewürdigt. Für Niedrigverdiener sei dies vielfach "der größte Lohnsprung ihres Lebens", sagte Heil am Freitag in der Haushaltsdebatte des Parlaments, das am Vormittag über die Mindestlohnerhöhung entscheidet. Für sie bedeute diese "spürbar im Portemonnaie eine Verbesserung".
67-Jähriger schießt bei Polizeieinsatz im Saarland auf Beamte
Bei einem Einsatz im Zusammenhang mit einer Wohnungsdurchsuchung sind in Saarbrücken am Freitag zwei Polizisten verletzt worden. Ein 67-Jähriger schoss auf einen Beamten, wie die saarländische Landespolizei mitteilte. Eine weitere Polizistin wurde durch umherfliegende Glassplitter verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Saarbrücker Stadtteil Klarenthal.
IS-Rückkehrerin in Hamburg zu drei Jahren Haft verurteilt
Das Hamburger Oberlandesgericht (OLG) hat eine 38-jährige IS-Rückkehrerin zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Richter sahen es in ihrer Entscheidung vom Donnerstag nach Angaben eines Sprecher als erwiesen an, dass sich die Frau zwischen 2014 und 2017 mit ihren zwei kleinen Kindern in Syrien bei der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aufhielt. Sie hatte die Vorwürfe weitestgehend eingeräumt.
Zehnjähriger auf Bauernhof in Bayern vermutlich von Kuh getötet
In Bayern ist ein Zehnjähriger im Stall eines Bauernhofs vermutlich von einer Kuh getötet worden. Angehörige fanden den Jungen am Donnerstagnachmittag auf dem Hof in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham leblos auf, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim am Freitag mitteilte. Er starb demnach trotz notärztlicher Bemühungen noch am Abend in einem Krankenhaus.
Bas sichert ukrainischem Parlamentspräsidenten weitere Unterstützung zu
Hundert Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) am Freitag dem Land erneut die Solidarität des Parlaments ausgesprochen. "Der deutsche Bundestag steht fest an der Seite der Ukraine" sagte Bas an den ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk gewandt, der als Gast am Freitag an der Plenarsitzung teilnahm.
Bierhoff offen für Abschaffung von "Die Mannschaft"
DFB-Direktor Oliver Bierhoff ist offen für die Abschaffung des polarisierenden Begriffs "Die Mannschaft" für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Falls sich das Verbandspräsidium dafür entscheiden werde, könne er "damit leben", sagte Bierhoff, der als Schöpfer der Bezeichnung gilt, dem Spiegel.
Lang erwartet nur wenig Grünen-Gegenstimmen zu Bundeswehr-Sondervermögen
Bei der Bundestagsabstimmung über das 100 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für die Bundeswehr rechnet die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang nur mit wenigen Gegenstimmen aus ihrer Partei. "In der Fraktion gibt es eine sehr breite Unterstützung für das Sondervermögen", sagte Lang der Nachrichtenseite ntv.de am Freitag. "Ich bin mir sicher, dass wir mit wenigen Ausnahmen geschlossen dafür stimmen werden."