-
US-Präsident kündigt "Trump-Kundgebung" zu 250-Jahr-Feier am 4. Juli an
-
Trump zu G7-Gipfel in Evian eingetroffen
-
Frankreichs Senegal-Trauma: "Rache gibt es im Fußball nicht"
-
Trump: Schiffe beginnen mit Durchfahrt der Straße von Hormus
-
Selenskyj macht "gezielte" russische Angriffe für Brand in Höhlenkloster verantwortlich
-
Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen
-
Totschlag an Bruder in Afghanistan: Acht Jahre Haft für Mann in Hanau
-
EU setzt als "Putins Beichtvater" bekannten Bischof auf Sanktionsliste
-
Eintracht-Chefetage dementiert Krösche-Abgang
-
Panzerprojekt MGCS: Berlin und Paris konzentrieren sich auf "Kern des Programms"
-
Kommission auf Zielgerade: Linke und Grüne warnen vor Schwächung gesetzlicher Rente
-
Erleichterung und Skepsis nach Einigung auf Rahmenabkommen für Ende von Iran-Krieg
-
Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohung vor G7-Gipfel
-
Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen
-
Umsturzpläne: Bewährungsstrafen für weitere Unterstützer von Kaiserreichsgruppe
-
Vergewaltigungsurteil: Vier Jahre Haft für Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit
-
Macron: Militäreinsatz zu Absicherung der Straße von Hormus binnen Tagen möglich
-
Linkspartei ruft zu weiteren Protesten gegen Sozialreformen auf
-
Berlin: AfD-Politiker hat kein Recht auf Einstellung im gehobenen Beamtendienst
-
"Kein Sicherheitsrisiko": EU-Kommission kritisiert US-Sperre für KI-Modelle
-
Maria erfolgreich in Nottingham gestartet
-
Britische Regierung kündigt Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren an
-
IW-Studie: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland
-
Selenskyj: Russische Drohnen verursachten Brand in Weltkulturerbe-Kathedrale in Kiew
-
UNO: Iran hat in diesem Jahr bereits 18 Demonstranten hingerichtet
-
US-Iran-Einigung: Ölpreis sinkt - Reeder hoffen auf sichere Passage
-
"Noch keine Absage": Kohlmann hofft auf Zverev im Davis Cup
-
Straße von Hormus: Bundesregierung bekräftigt Ziel einer gebührenfreien Durchfahrt
-
"Spiegel": Klingbeil legt intern zwei Varianten für Steuerreform vor
-
Linke zur Rente: Geht nicht um jung gegen alt - sondern arm gegen reich
-
Studie: Entwicklung der Rentenfinanzierung besser als angenommen
-
Nach Fischsterben in der Oder: Vollständige Regeneration dauert noch Jahre
-
Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Zoll auf Wein wegen Digitalsteuer
-
Nach Messerangriff auf Lehrerin in Essen: Prozess gegen 18-Jährigen in Düsseldorf
-
Wechsel perfekt: Real Madrid holt Cucurella
-
Elf Tote in der Ukraine und Kathedralenbrand in Kiew bei russischen Angriffen
-
Demenzfälle könnten in Deutschland bis 2060 auf über zwei Millionen steigen
-
Kanzler Merz würdigt Soldatinnen und Soldaten zum Nationalen Veteranentag
-
Top-Quote für ARD: 23,43 Millionen Fans sehen DFB-Auftaktsieg
-
Ölbranche rechnet mit sinkenden Spritpreisen - aber keine Normalisierung erwartet
-
Marburger Bund strikt gegen Reform des Arbeitszeitgesetzes
-
USA und Iran einigen sich auf Rahmenabkommen - Straße von Hormus soll freigegeben werden
-
Iran-Abkommen und Angriffe auf Kiew dürften Gespräche zum G7-Gipfelauftakt prägen
-
"Teilweise faschistische Regierung": Göttlich prangert USA an
-
Zeitung: Steigende Gefangenenzahlen führen zu Engpass im Strafvollzug
-
Bildungsministerin Prien: Kinder im Vorschulalter stärker in den Fokus nehmen
-
Hoffnung wegen US-Iran-Abkommens: Ölpreis sinkt - Börsen im Aufwind
-
Vier Jahre Haft für Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen Vergewaltigungen
-
Baden-Württemberg: Radrennfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Katze
-
Argentinische Menschenrechtsaktivistin Taty Almeida mit 95 Jahren gestorben
Großbritannien: Widerstand gegen geplanten Festival-Auftritt von Kanye West
Der geplante Auftritt von US-Rapper Kanye West bei dem Musikfestival Wireless in London hat in Großbritannien eine Kontroverse ausgelöst. Die Getränkehersteller Pepsi und Diageo gaben am Sonntag ihren Rückzug als Sponsoren des Festivals bekannt. Aktivisten gegen Antisemitismus forderten die britische Regierung auf, dem Rapper die Einreise in das Land zu verweigern.
Ein Sprecher von Pepsi, dem Hauptsponsor des Festivals, sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Unternehmen "habe entschieden, sein Sponsoring des Wireless Festival zurückzuziehen", ohne einen Grund zu nennen. Ein Sprecher von Diageo, dessen Produkte Johnnie Walker und Captain Morgan als Partnermarken für das Festival vorgesehen waren, sagte AFP: "Wir haben die Veranstalter über unsere Bedenken informiert, und Stand jetzt wird Diageo das Wireless Festival 2026 nicht sponsern."
Der Veranstalter des Festivals, Live Nation, reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage von AFP. Die Organisatoren hatten Wests Auftritt im vergangenen Monat in den sozialen Medien bekannt gegeben, was Kritik jüdischer Organisationen und des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan auslöste.
Die britische Wohltätigkeitsorganisation Campaign Against Antisemitism forderte den britischen Premierminister Keir Starmer auf, West die Einreise ins Land zu verweigern. "Das ist doch sicherlich ein klarer Fall", erklärte die Organisation im Onlinedienst X und schlug vor, West als Nichtstaatsbürger abzuweisen, dessen Anwesenheit nicht "dem öffentlichen Wohl dienlich" sei.
Starmer sagte in einem Interview mit der britischen "Sun", es sei "zutiefst besorgniserregend, dass Kanye West trotz seiner früheren antisemitischen Äußerungen und seiner Verherrlichung des Nationalsozialismus" für einen Auftritt bei dem Festival gebucht worden sei. "Antisemitismus in jeder Form ist abscheulich und muss entschlossen bekämpft werden", fügte er hinzu.
Gegen Wests Europa-Tournee hatte sich im März bereits in Frankreich Widerstand geregt. Der Bürgermeister von Marseille, Benoït Payan, erklärte im Onlinedienst X, der Rapper sei für ein dort im Juni geplantes Konzert "nicht willkommen". Marseille wolle "Verbreitern von Hass und unverhohlenem Nazitum keine Bühne bieten".
West hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit antisemitischen Äußerungen Negativ-Schlagzeilen gemacht und unter anderem einen Song mit dem Titel "Heil Hitler" veröffentlicht. Im Januar hatte der Rapper, der wegen seines erratischen Auftretens viele Fans verloren hat, seine antisemitischen Äußerungen mit einer bipolaren Störung begründet. "Ich bin kein Nazi oder Antisemit. Ich liebe jüdische Menschen."
R.Lee--AT