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US-Superstar Bad Bunny spielt Hauptrolle in Film über Heimat Puerto Rico
Nach seinem Grammy-Triumph und seinem furiosen Auftritt bei der Halbzeit-Show des Super Bowl spielt US-Superstar Bad Bunny bald seine erste Hauptrolle in einem Film. In "Puerto Rico" geht es um die Heimat des Künstlers, wie die Produktionsfirma am Mittwoch mitteilte. Regie führt der Rapper René "Residente" Pérez Joglar, der ebenfalls aus Puerto Rico stammt.
In dem Film, der als Mischung aus einem karibischem Western und einem Historiendrama beschrieben wird, spielen auch Filmstars wie Viggo Mortensen, Javier Bardem und Edward Norton mit. Produziert wird er vom mexikanischen Oscar-Preisträger Alejandro González Iñárritu.
Reggaeton-Star Bad Bunny hatte Anfang Februar als erster Künstler bei einer Super-Bowl-Halbzeitshow durchgehend auf Spanisch gesungen. US-Präsident Donald Trump kritisierte dies vorab und auch im Nachhinein scharf. Viele Trump-Anhänger riefen zum Boykott des Bad-Bunny-Auftritts auf.
Die Halbzeitshow des 31 Jahre alten Musikers war eine Hommage an seine Heimat, das US-Territorium Puerto Rico, und an die Vielfalt Amerikas. Sie enthielt jedoch keine direkte Kritik an der Trump-Regierung.
Eine Woche zuvor hatte Bad Bunny seine Auszeichnung bei den Grammy-Musikpreisen für eine Botschaft gegen die US-Einwanderungspolizei ICE genutzt. Während seiner derzeitigen Welttournee lässt er die USA aus - was er damit begründete, dass ICE während seiner Konzerte Razzien ausführen könnte.
D.Johnson--AT