-
Wien: Aktivisten für dauerhafte Entfernung von Statue antisemitischen Bürgermeisters
-
Lkw-Fahrer in Balkanländern beenden Blockade an EU-Außengrenze
-
Deutsches Mixed-Team
verpasst Sieg im Willinger Windchaos
-
Epstein-Affäre: US-Regierung veröffentlicht am Freitag neue Dokumente
-
Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet
-
Russische Angriffe: Gouverneursrat der IAEA berät über nukleare Sicherheit der Ukraine
-
Vonn hofft nach Sturz noch auf Olympia: "Traum nicht vorbei"
-
Nach Bericht über Proteste gegen ICE: Früherer CNN-Moderator verhaftet
-
Brosius-Gersdorf: Frauen dürfen sich nicht entmutigen lassen
-
Prozess gegen italienische Beamte wegen Bootsunglück mit 94 toten Migranten begonnen
-
Vertrag bis 2029: Wück verlängert als Bundestrainer
-
"Jesus hatte Sex mit Maria Magdalena": Empörung über Äußerung von Kolumbiens Präsident
-
Djokovic knackt Sinner und bucht Finale gegen Alcaraz
-
Nach Göttlich-Vorstoß: WM-Boykott für DFB "derzeit kein Thema"
-
Israel gibt Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Personenverkehr am Sonntag bekannt
-
Inflation zieht im Januar an: Verbraucherpreise steigen um 2,1 Prozent
-
Iran-USA-Konflikt: Teheran zu neuen Atomgesprächen "auf Augenhöhe" bereit
-
Deutschland übt gemeinsam mit Israel Abwehr von Cyberangriffen
-
Kreml bestätigt Trump-Bitte um begrenzte Feuerpause - Kiew bereit zu Waffenruhe im Energiebereich
-
Wetterdienst: Januar in Deutschland teils so schneereich wie seit 2010 nicht mehr
-
Bundesrat gibt grünes Licht für mehr Verbraucherschutz
-
Schäferhunde: Genetische Vielfalt durch Krieg und populäre Deckrüden geschrumpft
-
Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen
-
Olympia-Generalprobe: Skicrosser feiern Dreifacherfolg
-
Deutsche Wirtschaft Ende 2025 um 0,3 Prozent gewachsen
-
Verkehrsgerichtstag will Alkohol beim Radeln und Handy am Steuer strenger ahnden
-
Rheinland-Pfalz: Bundespolizisten entdecken mehr als eintausend Küken in Auto
-
Zwei Tote in Bahnhof in Hamburg: Mann zerrt junge Frau mit sich vor U-Bahn
-
Merz nächste Woche in Golf-Region: Besuche in Saudi-Arabien, Katar und Emiraten
-
Trump nominiert Kevin Warsh als nächsten US-Zentralbankchef
-
Unabhängigkeitsbewegung in Alberta: Carney fordert USA zu Achtung kanadischer Souveränität auf
-
Kurdische Kräfte und syrische Regierung vereinbaren umfassendes Abkommen
-
"Definitiv Schluss": Preuß kündigt Karriereende an
-
Razzia gegen Kinderpornografie in Bayern: Wohnungen von 25 Verdächtigen durchsucht
-
Politiker der Regierungsparteien bringen Erhöhung der Tabaksteuer ins Spiel
-
Obdachlosen in Berlin totgetreten: Schuldspruch für Täter wird neu verhandelt
-
Bundesrat billigt strengere Regeln für Werbung mit Umweltaussagen
-
Champions League: Kein Duell zwischen BVB und Bayer
-
Panama entzieht Hongkonger Betreiberfirma Lizenz für Kanal
-
Jahreszeitlich üblicher Anstieg: Mehr als drei Millionen Arbeitslose im Januar
-
Junge Union will Anreize für Frührente senken und Karenztage bei Krankheit
-
Lob im Bundesrat für Gesetzentwurf zu Wolf-Abschüssen
-
Busse und Bahnen stehen am Montag still: Streiks im kommunalen Nahverkehr
-
Trump droht Kanada mit Entzug der US-Zulassung für kanadische Flugzeuge
-
Tod von E-Rollerfahrern in Frankfurt am Main: Anklage wegen versuchten Mordes
-
Crans-Montana: Vonn stürzt schwer
-
Streit um ICE-Einsätze: Lange US-Haushaltssperre wohl abgewendet
-
"Lifestyle-Teilzeit": CDU bildet Arbeitsgruppe - Connemann entschuldigt sich
-
Goretzka verlässt Bayern im Sommer
-
Zverev verpasst Finale: Dramatische Niederlage gegen Alcaraz
Studie: Jugendliche warten länger mit erstem Sex
Jugendliche werden einer Studie zufolge immer später sexuell aktiv. Im Jahr 2025 hatten die meisten Befragten ihr erstes Mal mit 19 Jahren, wie die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) in Köln laut Mitteilung vom Donnerstag ergab. 2019 hatte das Durchschnittsalter noch bei 17 Jahren gelegen. Auch beim ersten Kuss warten Jugendliche länger.
Die Studie mit mehr als 5800 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren zeigt zudem, dass die Mehrheit ihren ersten Sex in einer festen Beziehung erlebt. 65 Prozent der weiblichen und 53 Prozent der männlichen Jugendlichen gaben an, in einer festen Partnerschaft zu sein. Der erste Sex findet dabei für 65 Prozent der Befragten "gerade zum richtigen Zeitpunkt" statt.
Zeitlich verschiebt sich der erste Sex weiter nach hinten: 18 Prozent der 14- bis 17-Jährigen erlebten demnach 2025 ihren ersten Sex, 2019 waren es noch 28 Prozent gewesen. Besonders deutlich ist der Rückgang bei 17- bis 20-Jährigen. 2025 hatten 40 Prozent der 17-Jährigen Sex, 2019 waren es noch 61 Prozent gewesen.
Zum Stichwort Verhütung gaben nur sechs Prozent an, beim ersten Mal nicht verhütet zu haben. Beim ersten Sex greifen demnach 76 Prozent überwiegend zum Kondom, die Pille wird von 34 Prozent genutzt. Mit zunehmender Erfahrung steigt die Nutzung der Pille auf rund 50 Prozent. Die Spirale verwenden sechs Prozent.
In knapp neun von zehn Beziehungen sprechen junge Menschen zudem selbstverständlich über Verhütung. Ein Großteil (67 Prozent) thematisiert auch den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen.
Wie die Studie weiter zeigt, küssen sich Jugendliche auch später: 2019 gaben noch 53 Prozent der 14-Jährigen an, Erfahrungen mit Küssen gemacht zu haben. 2025 sank dieser Anteil deutlich auf 33 Prozent.
Als Gründe für fehlende sexuelle Erfahrungen nannten die Befragten vor allem fehlende passende Partner (51 Prozent), Schüchternheit (37 Prozent) oder zu junges Alter (41 Prozent).
Die wichtigste Quelle der Sexualaufklärung bleibt den Angaben zufolge der Schulunterricht. 78 Prozent der Jugendlichen geben an, in der Schule Wissen über Sexualität und Verhütung erhalten zu haben. Als Ansprechpartner gewinnen Lehrkräfte (45 Prozent) sowie Eltern (64 Prozent) im Vergleich zu 2019 an Bedeutung.
Das Internet verliert leicht an Einfluss (53 Prozent), wobei Suchmaschinen am häufigsten genutzt werden. Unter den sozialen Medien nennen 40 Prozent Youtube, 24 Prozent Tiktok und 23 Prozent Instagram als Quelle. Aufklärungs- und Beratungsseiten spielen für Mädchen (39 Prozent) eine größere Rolle als für Jungen (25 Prozent).
Die Ergebnisse basieren auf der zehnten Befragungswelle der repräsentativen Jugendsexualitätsstudie des BIÖG. Die Befragungen fanden zwischen Februar und Juli 2025 statt.
R.Chavez--AT