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Frühere Chefin der indischen Börse in Skandal um betrügerischen Yogi festgenommen
In einem außergewöhnlichen Skandal um die ehemalige Chefin der indischen Börse NSE und einen betrügerischen und womöglich nicht-existenten Yogi haben die indischen Strafverfolgungsbehörden nun durchgegriffen. Chitra Ramkrishna, einst bekannt als "Königin der Börse", sei am Montag festgenommen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Behördenkreisen. In ihrer Zeit an der Spitze der Börse von 2013 bis 2016 soll Ramkrishna Anweisungen von einem spirituellen Führer entgegengenommen haben.
Demnach wurde Ramkrishna vom indischen Central Bureau of Investigation in Delhi festgenommen. Es handelt sich dabei um eine Ermittlungsbehörde auf Bundesebene, ähnlich dem FBI in den USA.
Spirituelle Führer und Gurus haben in Indien oftmals zahlreiche Anhänger, auch die Geschäftswelt ist davon nicht ausgenommen. Laut einem 190-seitigen Bericht, den die Aufsichtsbehörden im Februar veröffentlichten, soll Ramkrishna während ihrer Amtszeit vertrauliche Informationen an ihren spirituellen Berater weitergegeben haben. Diesen soll sie demnach am Ufer des von Hindus als heilig verehrten Flusses Ganges kennengelernt haben.
Die frühere Börsen-Chefin habe "all ihre Befugnisse an diese unbekannte Person abgegeben" und sei "nur noch eine Puppe in seinen Händen gewesen", hieß es weiter in dem Bericht. Der Yogi wurde jedoch nicht namentlich identifiziert.
Im Februar hatte die indische Bundespolizei bereits Anand Subramanian, einen früheren engen Mitarbeiter von Ramkrishna, festgenommen. Ramkrishna hatte ihn angestellt, anschließend befördert und ihm ein außergewöhnlich hohes Gehalt gezahlt. Subramanian verfügte demnach jedoch über keinerlei relevante Berufserfahrung, seine Einstellung und Beförderung sei lediglich aufgrund der Ratschläge des unbekannten Yogi erfolgt.
Ramkrishna und Subramanian verfügten in der NSE demnach über einen privaten Aufzug. Ein eigenes Team war zudem dafür zuständig, auf der Toilette separate Handtücher und Seifenspender für Subramanian zur Verfügung zu stellen.
Der Skandal war bereits 2015 bekannt geworden, nachdem der Vorwurf der Marktmanipulation erhoben worden war. Einzelne Händler sollen demnach Vorteile beim Zugang zur Börse erhalten haben, Ramkrishna und Subramanian traten 2016 daraufhin zurück.
Eine Untersuchung der Unternehmensberatung EY im Auftrag der NSE kam zu dem Schluss, dass Subramanian den Yogi erfunden habe, um Ramkrishna zu manipulieren und so einen persönlichen Vorteil zu erlangen. Ramkrishna hatte wiederholt betont, dieser sei eine "spirituelle Kraft" und ihre Beziehung zu ihm wie die zu einem Trainer oder Mentor.
Der Yogi würde sich nur "nach seinem eigenen Willen" zeigen, sagte Ramkrishna den Behörden. Er habe ihr eine E-Mail-Adresse gegeben, "an die ich meine Fragen senden konnte", sagte sie weiter. E-Mails, die im Rahmen der Ermittlungen sichergestellt worden waren, zeigten, dass der Yogi Treffen auf den Seychellen vorschlug. Neben Singapur und Mauritius prüfen Ermittler auch dort mögliche steuerrechtliche Vergehen.
W.Stewart--AT