-
Tagesrekord: Bahn in China befördert am 1. Mai 24,8 Millionen Fahrgäste
-
Seider und Grubauer stoßen zum DEB-Team - Draisaitl sagt ab
-
Tischtennis: WM-Auftaktsieg für DTTB-Frauen
-
Mai-Kundgebungen in Berlin weitgehend friedlich - Veranstalter: Gute Stimmung
-
Kartellamt: Kraftstoffpreise zum 1. Mai um knapp 13 Cent gefallen
-
Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi aus Gefängnis ins Krankenhaus eingeliefert
-
Teurer Sprit wegen Iran-Kriegs: US-Billig-Airline Spirit stellt Flugbetrieb ein
-
Etappensieg für US-Abtreibungsgegner: Gericht stoppt Lieferung von Mifepriston per Post
-
Mann in Bad Ems mit Messer verletzt: Jugendliche Tatverdächtige stellt sich
-
Bericht: Krankenstand Anfang 2026 leicht zurückgegangen
-
USA wollen rund 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen - Pistorius: War "absehbar"
-
Ex-Rennfahrer Zanardi im Alter von 59 Jahren gestorben
-
Pistorius: US-Truppenpräsenz in Europa bleibt in beidseitigem Interesse
-
Nach US-Staatsbesuch: König Charles III. besucht britisches Überseegebiet Bermuda
-
NHL: Sturm und Peterka ausgeschieden
-
Playoff-Krimis in der NBA: Orlando und Cleveland zittern
-
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 2. Mai
-
"Eine Weile her": Norris sorgt für Stirnrunzeln bei Mercedes
-
Schweinsteiger lobt sympathischen Kompany: "Fantastisch"
-
Mindestens 13 Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon
-
Mehr als zwei Millionen Menschen bei Gratis-Konzert von Shakira in Rio erwartet
-
Rheinland-Pfalz: Landesparteitage von CDU und SPD stimmen über Koalitionsvertrag ab
-
US-Berufungsgericht stoppt Lieferung von Abtreibungspille Mifepriston per Post
-
USA kündigen Abzug von rund 5000 US-Soldaten aus Deutschland an
-
McLaren meldet sich zurück: Norris holt Sprint-Pole
-
Nach Trumps Zollankündigung: EU hält sich "alle Optionen offen"
-
Wieder gegen Sinner: Zverev im Endspiel von Madrid
-
Keine Einigung: Verhandlungen zu Pandemie-Abkommen sollen verlängert werden
-
Trump weist neuen Vorschlag des Iran zurück - "USS Gerald R. Ford" verlässt Golfregion
-
Trump erlässt neue Sanktionen gegen Regierungs- und Wirtschaftsvertreter Kubas
-
Im Klassiker gegen Alba: Bayern feiern Hauptrundensieg
-
Verlängertes Training: Ausrufezeichen von Leclerc
-
Sechs Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon
-
Trump "nicht zufrieden" mit neuem iranischen Verhandlungsvorschlag
-
Streit mit Anthropic: Pentagon schließt Vereinbarung mit anderen KI-Firmen
-
Zimmermann triumphiert in Frankfurt: "Das Nonplusultra"
-
22. Sieg in Folge: Sinner im Finale von Madrid
-
Trump will Zölle auf Autos und Lkw aus der EU auf 25 Prozent erhöhen
-
Staatsmedien: Iran hat den USA neuen Vorschlag übermittelt - Washington schweigt
-
Unglücksfall in Höhle auf der Schwäbischen Alb - Mann stirbt
-
Dschihadisten in Mali rufen zu "gemeinsamer Front" gegen Junta auf - Tuareg rücken vor
-
Motorflugzeug und Segelflieger nahe Baden-Baden abgestürzt - ein Toter
-
Lufthansa entschuldigt sich für verbummelte Oscar-Statue
-
Riera teilt aus: Berichterstattung "totaler Bullshit"
-
Hunderte Festnahmen bei Demonstrationen am 1. Mai in Istanbul
-
Furcht vor neuer Eskalation des Iran-Krieges wächst
-
Tankrabatt in Kraft: Spritpreise an den Zapfsäulen sinken
-
Bundesbankpräsident Nagel bei unveränderter Lage für Zinserhöhung im Juni
-
Trump übt erneut scharfe Kritik an Merz: "Soll sein marodes Land in Ordnung bringen"
-
Moschee in Memmingen mit Schweinekopf und Tierblut geschändet
Marode Talbrücke Rahmede an der A45 im Sauerland gesprengt
An der Autobahn 45 in Lüdenscheid ist die marode Talbrücke Rahmede erfolgreich gesprengt worden. Die Sprengung der 453 Meter langen und 17 Tonnen schweren Brücke lief wie geplant: Um Punkt 12.00 Uhr drückte Sprengmeister Michael Schneider auf den Knopf, das Bauwerk fiel nach unten zusammen. Es entstand eine riesige Staubwolke über dem Tal. Schneider sagte im Westdeutschen Rundfunk (WDR): "Es hätte nicht besser laufen können."
Die Sprengung galt wegen der Hangneigungen an der Talbrücke als besonders herausfordernd. Die nahe der Brücke liegenden Gebäude wurden nach Angaben der Autobahn Westfalen umfangreich geschützt. Dazu wurden unter anderem auch dutzende aufgetürmte Seecontainer als Schutzbarrikaden genutzt.
Seit Dezember 2021 war die Talbrücke an der wichtigen A45 voll gesperrt, nachdem bei einer Prüfung erhebliche Schäden festgestellt worden waren. Unter anderem wurden Verformungen im Überbau der Brücke entdeckt. Ein Weiterbetrieb war nicht mehr möglich.
Die durch die Sperrung verursachte Lücke in der A45 wirkt sich weiterhin stark auf Verkehr und Wirtschaft in der Region aus. Die A45 gilt als wichtigste Verkehrslinie für Südwestfalen. Zahlreiche Pendler und Gütertransporte sind seitdem gezwungen, größere Umleitungen in Kauf zu nehmen.
Weil vor Jahren bereits ein Ersatzneubau für die marode Brücke auf 2026 verschoben wurde, sorgt die Verkehrsmisere auch in der nordrhein-westfälischen Landespolitik für Diskussionen. Am Donnerstag begann ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss im Düsseldorfer Landtag mit der Aufarbeitung der Hintergründe. Die Oppositionsparteien SPD und FDP hatten den Ausschuss beantragt.
Das Gremium soll vor allem die Umstände des verschobenen Neubaus der Talbrücke untersuchen. Auch eine mögliche politische Verantwortung des heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) steht im Raum. Die Opposition wirft Wüst vor, als früherer Landesverkehrsminister die politische Verantwortung für die Verschiebung zu tragen. Wüst bestritt hingegen mehrfach, an der Entscheidung beteiligt gewesen zu sein.
Wann genau der Verkehr auf der A45 im Sauerland wieder ungehindert fließen kann, ist derzeit noch unklar. Schätzungen zufolge wird die Errichtung eines Ersatzneubaus mehrere Jahre dauern. Nach Angaben der Autobahn Westfalen soll die erste Brückenhälfte im Jahr 2026 stehen.
T.Perez--AT