-
Unwetter im Süden - Wetterdienst erwartet weitere Gewitter
-
EU gewährt wehrfähigen Ukrainern künftig keinen automatischen Schutzstatus mehr
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus
-
Medienbericht: Schufa speichert alte Daten von Verbrauchern länger als angenommen
-
Kanada will noch 2026 Handelsabkommen mit südamerikanischen Mercosur-Staaten
-
Kolumbien: Ex-Guerillachef wirft designiertem Präsidenten Schüren von Gewalt vor
-
Klopp-Deal "auf der Zielgeraden"
-
Fast 13 Millionen sehen erstes WM-Halbfinale im ZDF
-
Drehbuchautoren klagen gegen Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
Stromausfall und überflutete Straßen nach schwerem Unwetter in Reutlingen
-
Abschaffung von Heizungsgesetz bringt Großteil von geplantem Bürokratiekostenabbau
-
Mehrere Festnahmen bei Drogenrazzia in Deutschland und Niederlanden
-
Polizei: Siebter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle
-
Mann ersticht Frau in Hessen auf offener Straße - Zeugen überwältigen ihn
-
Digitalminister Wildberger: Arztüberweisung auf Papier wird bald Geschichte sein
-
Bär in Japan dringt in Küche ein und durchwühlt Kühlschrank
-
Chinas Wirtschaftswachstum auf niedrigstem Stand seit mehr als drei Jahren
-
"Freut mich wahnsinnig": Lipowitz setzt auf den Teamgedanken
-
Fußball-WM 2026: Das Spiel am Mittwoch
-
US-Militär greift erneut Ziele im Iran an und nimmt Seeblockade wieder auf
-
Britische Regierung kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für ältere Jugendliche an
-
Merz stellt sich in Sommerpressekonferenz Fragen der Medien
-
Bundesregierung tagt als "Entlastungskabinett"
-
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen reist nach Kiew
-
Von Trump nominiert: US-Senat hört Justizminister und neuen Geheimdienstkoordinator an
-
"Danke": König Felipe VI. gratuliert spanischem Team
-
Argentinien: Gedanke an Maradona soll gegen England helfen
-
Tuchels Engländer vor Duell mit Messi: "Wir sind sehr hungrig"
-
Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar aufgehoben
-
"Emotionaler Moment": Porro widmet Treffer seinem Sohn
-
Macron gedenkt am zehnten Jahrestag des Lkw-Anschlags in Nizza der 86 Toten
-
De la Fuente: "Eine große Verantwortung für das ganze Land"
-
Neue US-Angriffswelle gegen den Iran - US-Militär startet Blockade gegen iranische Häfen
-
Frankreich weint: "Die Spieler sind am Boden"
-
"Spanien im Triumphrausch": Pressestimmen zum WM-Halbfinale
-
Macron nimmt Starmer in französische Ehrenlegion auf
-
Adieu Les Bleus: Eiskalte Spanier zerstören Frankreichs WM-Traum
-
Trump preist Iraks neuen Regierungschef als "Champion"
-
Am Nationalfeiertag: Deschamps alleiniger WM-Rekordtrainer
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wieder ausgebreitet - neue Evakuierung
-
US-Medien: ICE soll nach Todesschüssen Fahrzeugkontrollen zurückfahren
-
Nach fünf Jahren staatliche Bitte um Entschuldigung für Flutkatastrophe im Ahrtal
-
Schnieder bittet nach Ahrtal-Katastrophe um Entschuldigung für staatliches Versagen
-
Treffen zwischen DFB und Red Bull - Watzke: "Keine Angaben"
-
USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert
-
Dritter landesweiter Stromausfall in Kuba innerhalb von gut einer Woche
-
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
-
Missbrauchsurteil: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an Journalistin Carroll
-
Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit
Regierung schnürt 200-Milliarden-Paket gegen hohe Gaspreise
Mit einem "Abwehrschirm" von 200 Milliarden Euro will die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Energiekrise vor untragbaren Kosten schützen. Geplant ist insbesondere eine Gaspreisbremse, wie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag sagte - die Details sind aber noch offen. Lob kam von Wirtschaftsvertretern und Verbraucherschützern. Umweltverbände mahnten, es müsse mehr getan werden, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Gas zu reduzieren.
Für Privathaushalte und Unternehmen soll bis Ende des Winters 2023/2024 ein "Basisverbrauch" an Gas staatlich subventioniert werden, wie aus dem Konzept hervorgeht, das Scholz gemeinsam mit Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) vorstellte. Details sollen von einer bereits eingesetzten Kommission bis Mitte Oktober erarbeitet werden. Habeck mahnte, trotz der preissenkenden Maßnahmen müsse weiter Energie gespart werden.
Die Gasumlage zur Unterstützung von angeschlagenen Gasimporteuren, die eigentlich zum 1. Oktober starten sollte, wird einkassiert. Stattdessen sollen die Firmen durch direkte staatliche Hilfen gestützt werden.
Zur Finanzierung der Pläne soll der in der Corona-Pandemie eingerichtete Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) reaktiviert und mit Kreditermächtigungen in Höhe von 200 Milliarden Euro ausgestattet werden. Da dies noch dieses Jahr geschehen soll, kann Lindner wie geplant nächstes Jahr die Schuldenbremse wieder einhalten.
Scholz betonte, die Preisentwicklung am Energiemarkt sei Folge des Vorgehens Russlands, das "seine Energielieferungen als Waffe" einsetze. Auch Habeck sagte, es gehe um einen "Angriff von Russland" und auf die deutsche Volkswirtschaft. Lindner sprach von einem "Energiekrieg um Wohlstand und Freiheit".
Positiv reagierten Verbraucherschützer und Sozialverbände auf die Regierungspläne. "Angesichts horrender Energiepreise" müsse die Gaspreisbremse rasch umgesetzt werden, erklärte die Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundeverbandes (vzbv), Ramona Pop. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, mahnte ebenfalls zur Eile: "Ein Grundkontingent an Energie zu einem bezahlbaren Preis muss kommen, bevor es richtig kalt wird."
Auch Wirtschaftsverbände äußerten sich zufrieden. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sprach von einem "guten Signal", Lob kam auch vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Der Verband der Chemischen Industrie nannte die Pläne einen "wichtigen Befreiungsschlag".
Deutliche Kritik kam hingegen von Umweltschützern. "Die Bundesregierung kann nicht 200 Milliarden Euro für billigeres Gas ausgeben, aber keinen einzigen Euro davon für weniger Gas", erklärte Bastian Neuwirth von Greenpeace. Ein Teil des Geldes solle für den Ausbau der erneuerbaren Energien verwendet werden.
"Es ist ein fatales Signal, dass die Bundesregierung es verpasst hat, mit diesem Paket massive zusätzliche Investitionen in die Energiewende auf den Weg zu bringen", kritisierte auch der WWF. Der Deutsche Naturschutzring forderte ebenfalls eine schnellere Abkehr von fossilen Abhängigkeiten. Der BUND verlangte "ein Sondervermögen für den Klimaschutz von 100 Milliarden".
Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) begrüßte in Berlin die Pläne für die Gaspreisbremse, bemängelte aber die offenen Fragen bei dem Vorhaben. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch nannte die Preisbremse "richtig und überfällig". Nötig seien aber auch Maßnahmen, damit "die Preise für Heizöl, Sprit und Lebensmittel sinken", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben).
P.Hernandez--AT