-
Debatte um Merz-Äußerungen zur Krankenversicherung - CSU lehnt Systemänderung ab
-
Jugendlicher schießt vor Schule um sich: Elf Verletzte in der Türkei
-
CSU-Politiker Hoffmann: Koalition einig bei Härtefallregelung für Frühverrentung
-
IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten
-
Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein
-
21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW
-
Davis Cup: Deutsches Team trifft auf Großbritannien
-
CSU lehnt Systemänderung bei Krankenkassen ab - Debatte um Merz-Äußerungen
-
Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein - Protest gegen Hausverbot für CNN
-
Dos Santos: Kanzler hat trotz Frust "die volle Rückendeckung der Unionsfraktion"
-
Unionsfraktion: Weitere Spritpreisentlastungen wohl frühestens im Januar
-
FIFA: Neuendorf glaubt nicht an "Reformer" Infantino
-
Vier Sekunden: Sechsjährige Chinesin stellt Zauberwürfel-Rekord auf
-
Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen
-
Juso-Chef Türmer: SPD-Vorsitzende derzeit "nicht Teil der Lösung"
-
Macron präsentiert Trump Vorschläge zur Eindämmung des Ölpreises
-
Nach Wahlsieg in Berlin: Linke will noch diese Woche mit Grünen und SPD sprechen
-
Ungarn will vorerst "kein Mitglied" der Gruppe der Karpaten-Länder sein
-
Judo-Bundesliga: Japaridse nach Ausraster lebenslang gesperrt
-
EU-Handelskammer: Chinas Exportboom "nicht tragbar" - dennoch kein Ende in Sicht
-
Verhandlungsdurchbruch: EU und Philippinen wollen Freihandelsabkommen schließen
-
Kriminalbeamtenbund: Besuch von Clanchef bei Linken-Party "Schlag ins Gesicht"
-
Geldstrafe für Zeitsoldat wegen homophober Äußerungen in Hamburg
-
Niroomand hält an Berliner Olympiaplänen fest
-
FairSquare: Infantinos Reformwille "nicht ernst gemeint"
-
Schüsse vor Schule in der Türkei: Mindestens acht Verletzte
-
Alzheimer-Experten: Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz
-
Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen - Treffen mit Trump
-
Duale Krankenversicherung: Lauterbach sieht bei Merz "Moment der Einsicht"
-
Flensburg-Ranking: Porsche-Fahrer haben mit Abstand die meisten Punkte
-
Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen
-
Iranischer Außenminister Araghtschi zur UN-Generaldebatte in New York eingetroffen
-
Einjähriger verschluckt in München Baustein - Kind nach Behandlung wohlauf
-
Dreijähriger in Mecklenburg-Vorpommern von Auto überrollt und gestorben
-
Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren
-
52-Jähriger bei Arbeitsunfall auf Oktoberfestgelände in München tödlich verletzt
-
Vier Tote durch Taifun "Dujuan" in Japan
-
Anwältin: Von ICE-Beamtem Angeschossener hat noch Kugel im Körper und leidet unter Lähmung
-
Erinnerungsstücke von Brigitte Bardot erzielen bei Auktion fast eine Million Euro
-
Deutsche Olympia-Chancen: "In der Lage, flexibel zu reagieren"
-
Aaron Donald ist zurück - Rams fertigen Giants ab
-
"Nicht kleinreden": Zverev-Bruder kontert Kritiker
-
Verbandswechsel: DFB wartet bei Ben Farhat auf grünes Licht
-
UN-Generaldebatte beginnt: Trump spricht vor Staats- und Regierungschefs
-
Selenskyj trifft Trump in New York
-
Große US-Sender schränken aus Protest gegen CNN-Hausverbot Trump-Berichterstattung ein
-
Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"
-
Zweitkarriere: Daniel Gerlach begleitet den Berufswechsel, ohne dass vorher jemand kündigen muss
-
KI-Assistent für vernetzte Mobilität: Akkodis und der Hamburger Verkehrsverbund präsentieren hvv mia auf der InnoTrans 2026
-
Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"
Nur noch 39 Prozent der Ostdeutschen mit Demokratie in Deutschland zufrieden
Nur noch 39 Prozent der Ostdeutschen sind mit der Demokratie in Deutschland zufrieden. Das geht aus dem Deutschland-Monitor hervor, den der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, am Mittwoch in Berlin vorstellte. Vor zwei Jahren waren dies noch 48 Prozent gewesen.
Einen deutlichen Rückgang gab es hier allerdings auch im Westen, wenn auch auf höherem Niveau. Hier zeigten sich noch 59 Prozent mit der Demokratie in Deutschland zufrieden nach 65 Prozent vor zwei Jahren. 63 Prozent im Osten beklagten, dass Ostdeutsche in Deutschland häufig als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, drei Prozentpunkte weniger als vor zwei Jahren.
Insgesamt äußerten sich nur noch 42 Prozent der Befragten mit der politischen Situation in Deutschland "alles in allem zufrieden". 2020 waren es noch 52 Prozent gewesen. Im Osten gab es hier einen Rückgang von 40 Prozent auf 31 Prozent, im Westen von 54 Prozent auf 44 Prozent.
Nur noch 32 Prozent der Ostdeutschen (minus neun Prozentpunkte) äußerten die Ansicht, dass den Politikerinnen und Politikern das Wohl unseres Landes wichtig sei. Im Westen waren dies noch 42 Prozent (ebenfalls minus neun Punkte). Jeweils Mehrheiten in Ost und West gaben an, den Parteien gehe es "nur um die Stimmen der Wähler", ohne sich aber für deren Ansichten zu interessieren.
Nur noch 43 Prozent der Ost- und 58 Prozent der Westdeutschen vertraten den Standpunkt, dass in Deutschland die Meinung immer frei geäußert werden könne, "ohne Ärger zu bekommen". Mit der Politik der Bundesregierung äußerten sich im Deutschland-Monitor nur noch 26 Prozent der Ostdeutschen zufrieden, in Deutschland insgesamt noch 35 Prozent.
Der Deutschland-Monitor wurde von Schneider im Rahmen seines Berichts "Ostdeutschland. Ein neuer Blick" vorgestellt, mit dem sich am Vormittag das Bundeskabinett befasste. Dieses Format soll sich künftig in jeweils zweijährigem Rhythmus mit dem traditionellen Bericht zum Stand der deutschen Einheit abwechseln. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte dazu in Berlin, es gehe um einen neuen Blickwinkel, der nicht mehr von "vermeintlichen Defiziten" im Osten gemessen an einem "westdeutschen Standard" ausgehe.
Schneider sagte dazu, es gehe ihm darum, Stimmen der Gesellschaft in Ostdeutschland stärker zur Sprache kommen zu lassen und "von klischeehaft belasteten Eindrücken wegzukommen". Die Stimmungswerte im Deutschland-Monitor wertete der SPD-Politiker und Staatsminister im Kanzleramt als ein "alarmierendes Signal". Er wies darauf hin, dass die geringe Zufriedenheit ungeachtet realer Verbesserungen bei Einkommen oder auf dem Arbeitsmarkt ausgedrückt würden.
Leitautor Holger Liljeberg warnte davor, dass sich immer mehr Menschen in "eigene Informationsblasen" zurückziehen würden, gespeist vielfach über soziale Medien. "Es besteht die große Gefahr, dass uns die Menschen in der Kommunikation verlorengehen", sagte der Wissenschaftler. Verknüpft sei dies meistens mit einem geringen Vertrauen in die Regierenden, was häufig bei denselben Menschen bei unterschiedlichen Themen zum Ausdruck komme, ob es um Migration gehe, die Energiepolitik, den Ukraine-Krieg oder die Corona-Politik.
P.A.Mendoza--AT