-
Anwältin: Von ICE-Beamtem Angeschossener hat noch Kugel im Körper und leidet unter Lähmung
-
Erinnerungsstücke von Brigitte Bardot erzielen bei Auktion fast eine Million Euro
-
Deutsche Olympia-Chancen: "In der Lage, flexibel zu reagieren"
-
Aaron Donald ist zurück - Rams fertigen Giants ab
-
"Nicht kleinreden": Zverev-Bruder kontert Kritiker
-
Verbandswechsel: DFB wartet bei Ben Farhat auf grünes Licht
-
UN-Generaldebatte beginnt: Trump spricht vor Staats- und Regierungschefs
-
Selenskyj trifft Trump in New York
-
Große US-Sender schränken aus Protest gegen CNN-Hausverbot Trump-Berichterstattung ein
-
Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"
-
KI-Assistent für vernetzte Mobilität: Akkodis und der Hamburger Verkehrsverbund präsentieren hvv mia auf der InnoTrans 2026
-
Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"
-
Kallas dringt auf Aufrechterhalten von EU-Sanktionen gegen Russland
-
Nach Trumps "Sabotage"-Vorwurf: UNO überprüft Rolltreppe und Teleprompter
-
Infantino zeigt sich offen für Dialog über Reformen
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Chef Peters tritt zurück - SPD kündigt Sondierungen an
-
USA, Dänemark und Grönland unterzeichnen am Dienstag ihr Sicherheitsabkommen
-
Nach Ausscheiden aus Landtag Mecklenburg-Vorpommerns: Parteichef Peters tritt zurück
-
Mecklenburg-Vorpommerns SPD kündigt Sondierungen mit Linkspartei und Grünen an
-
Werder-Frauen verpassen vierten Sieg
-
Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen
-
Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
-
Bauchmuskelzerrung: Gruda verpasst Länderspiele
-
Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Berichterstattung über Trump ein
-
Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie
-
"Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Änderungen bei dualem Krankenkassen-System an
-
22-Jähriger Bergsteiger an Klettersteig in Allgäuer Alpen tödlich verunglückt
-
Nach Flucht vor Schusswechsel: Polizistinnen in Nordrhein-Westfalen keine Beamte mehr
-
Nana Mouskouri und Herfried Münkler erhalten Verdienstorden der Bundesrepublik
-
Grüne kritisieren Merz: "Frei von Demut und Realitätsbezug"
-
CDU-Wahlfiasko: Merz will umsteuern - SPD mahnt Änderungen bei Reformen an
-
Dobrindt will deutlich mehr Syrern den Schutzstatus entziehen lassen
-
USA verschärfen Sanktionen gegen iranische Airlines ab Mittwoch
-
Prozess um Kurierdienst von krimineller Bande: Mehrjährige Haftstrafen in München
-
Finale als Ziel? Gwinn hat "Lust auf mehr"
-
Debatte nach Landtagswahlen: CSU-Chef Söder fordert Reformbekenntnis von SPD
-
Nach Linken-Wahlsieg in Berlin beginnt Debatte über neue Landesregierung
-
IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie
-
Nach Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Zeichen stehen auf Rot-Rot-Grün
-
Merz kündigt baldiges Bundesgesetz gegen Enteignungen an - Kritik an Linken
-
"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung
-
OVG Sachsen: Kein Anspruch auf Lehrerausbildung für rechtsextreme Bewerberin
-
Bild: Blessin vor Unterschrift in Gladbach
-
Sechs Jahre Jugendstrafe nach tödlicher Drogeninjektion in Hamburg
-
Prozess wegen Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer weist Vorwürfe zurück
-
IG Metall fordert Unterstützung für kriselnde Autoindustrie - Kritik auch an Konzernen
-
Hamburgs CDU-Landeschef Thering: Merz muss notfalls Vertrauensfrage stellen
-
"Gerechtigkeitsproblem": Merz deutet Abkehr von dualem System bei Krankenkasse an
-
Putins Partei Geeintes Russland gewinnt Parlamentswahl mit Rekordergebnis
-
Merz will Wahlen aufarbeiten: "Für CDU stellen sich jetzt grundsätzliche Fragen"
Länder wehren sich gegen Entlastungspläne der Ampel-Koalition
Die Entlastungspläne der Bundesregierung stoßen auf massive Vorbehalte in den Bundesländern, ohne deren Zustimmung wichtige Teile des 65-Milliarden-Euro-Pakets nicht umgesetzt werden können. Mehrere Länderchefinnen und -chefs warnten am Montag vor einer einseitigen Belastung der Länderhaushalte und mahnten die Klärung offener Fragen an. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist nach Angaben seines Sprechers Steffen Hebestreit zu einer Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz bereit, um die Entlastungspläne mit den Ländern abzustimmen.
Nach dem Willen der Koalition sollen die Länder etwa die angestrebte Nachfolgeregelung für das ausgelaufene Neun-Euro-Ticket mitfinanzieren. Auch die am Wochenende vereinbarten steuerlichen Entlastungen würden neben dem Bund auch die Haushalte Länder und Kommunen betreffen.
Allein auf Bayern kämen durch die Pläne des Bundes im kommenden Jahr drei Milliarden Euro ab Belastung zu, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Baden-Württemberg bezifferte die Mehrkosten für seinen Landes-Etat sogar auf vier Milliarden Euro.
"Wenn die Länder mit bezahlen sollen, müssen sie auch mit entscheiden können", verlangte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Zu den geplanten Entlastungen gebe es "noch viele offene Fragen".
Auch die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) forderte eine Einbindung der Länder. "Die vielfältigen Bund-Länder-Verflechtungen und die Mit-Finanzierung der Länder machen das notwendig, vieles braucht auch die Zustimmung im Bundesrat", sagte sie dem "Handelsblatt".
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) verwies auf offene Fragen "zur Finanzierung und den konkreten Bedingungen der Umsetzung". Auch inhaltlich übte er Kritik: Der "entscheidende Mangel" des Pakets sei, "dass es keine hinreichenden Lösungen für die Unternehmen" gebe, die die hohen Energiepreise nicht mehr schultern könnten.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte, das Paket enthalte Dinge, die "in Ordnung" seien. "Allerdings werden die Länder wie schon bei der Mehrwertsteuersenkung ganz stark belastet", sagte er den RND-Zeitungen. Zudem stehe in den Beschlüssen "im Kleingedruckten ziemlich unklares Zeug".
Die Bundesregierung bemühte sich nach Angaben ihres Sprechers Steffen Hebestreit bereits um einen Termin für eine Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz mit den Ländern. Es gebe "verschiedene Punkte, an denen es sich mit den Ländern auszutauschen gilt", sagte er.
Die Opposition in Berlin forderte Nachbesserungen an dem Paket. "Für Unternehmen ist das Entlastungspaket mal wieder dünn - nachdem sie schon bei der Mehrwertsteuersenkung Gas nicht profitieren", kritisierte die CDU-Wirtschaftspolitikerin Julia Klöckner gegenüber der "Rheinischen Post".
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch kritisierte die Entlastungspläne angesichts von Energieknappheit und Inflation als unzureichend. "Da droht ein Teuer-Tornado", warnte er. Auch AfD-Chef Tino Chrupalla bemängelte die Pläne: Trotz großer Ankündigung "sind es am Ende doch nur Almosen geworden", sagte er im Sender Phönix.
Zum Teil kritisch bewerteten Ökonomen das geplante Entlastungspaket. Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sprach von einer "Mogelpackung". Von der Gesamtsumme von 65 Milliarden Euro bezögen sich "mindestens 25 Milliarden Euro auf Vorhaben, die auch ohne Energiepreiskrise auf der Tagesordnung gestanden hätten".
Das "Handelsblatt" berichtete derweil unter Berufung auf vorläufige Berechnungen der Bundesregierung, dass sich allein die anvisierten Steuerentlastungen im kommenden Jahr auf 27 Milliarden Euro summieren könnten. Den größten Effekt hat demnach der Abbau der kalten Progression, deren Entlastungswirkung auf 12,4 Milliarden Euro beziffert wird.
Weitere Entlastungen folgen demnach aus der Umsatzsteuerreduzierung auf Gas, der Verlängerung der Umsatzsteuerermäßigung für die Gastronomie und das Vorziehen der steuerlichen Absetzbarkeit von Rentenbeiträgen.
P.A.Mendoza--AT