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Dieselpreis steigt am Ostersonntag auf neues Allzeithoch im Tagesschnitt
Der Preis für Diesel an den Tankstellen in Deutschland ist am Ostersonntag weiter gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt kostete Diesel 2,440 Euro pro Liter, nach 2,425 Euro am Vortag, wie der ADAC am Montag mitteilte. Der Tagesdurchschnittspreis stieg damit den vierten Tag in Folge auf ein neues Allzeithoch.
Auch Benzin verteuerte sich weiter und erreichte mit 2,191 Euro je Liter einen weiteren Höchstand in diesem Jahr. Der Preisanstieg im Vergleich zum Vortag fiel mit 0,7 Cent schwächer aus. Super E10 liegt damit weiterhin etwas unter dem Allzeithoch, dass im März 2022 nach Russlands Angriff auf die Ukraine erreicht worden war.
Die Tankstellen dürfen seit Mittwoch die Spritpreise nur noch einmal am Tag um 12.00 Uhr anheben. Senkungen sind zwar jederzeit erlaubt, doch seit Tagen gehe es quasi nur nach oben, erklärte der ADAC. Der Anstieg von Mittwoch auf Donnerstag "ließ sich noch teilweise nachvollziehen, weil auch Rohöl vom einen auf den anderen Tag deutlich teurer wurde und sein Preis von 100 auf 110 Dollar stieg", fuhr der Automobilclub. "Am Osterwochenende gab es diese Entwicklung wegen geschlossener Handelsplätze aber nicht."
Es bestätige sich daher zusehends, "dass Mineralölkonzerne die einmal tägliche Erhöhungsmöglichkeit für einen Risikozuschlag nutzen", erklärte der Club weiter. Das Bundeskartellamt und die Länderbehörden müssten nun eingreifen. Am Ostermontag gegen zwölf Uhr gab es den Angaben nach erneut einen Preissprung, der bei beiden Kraftstoffsorten 6,6 Cent betrug. Damit fiel der mittägliche Preisanstieg aber immerhin weniger stark aus als an den Vortagen.
D.Johnson--AT