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Winzerinnen und Winzer in Deutschland produzieren 2025 weniger Wein
Angesichts regional hoher Niederschläge im September haben die Weinbaubetriebe in Deutschland im vergangenen Jahr weniger Wein und Most produziert. Die erzeugte Menge sank 2025 um 2,6 Prozent oder 200.900 Hektoliter auf 7,55 Millionen Hektoliter Wein und Most, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Gut zwei Drittel der Weine waren demnach Weißweine, ein Drittel Rotwein sowie Roséwein und Rotling.
Hohe Niederschläge in manchen Regionen im September hätten das Weinjahr 2025 geprägt, die "Fäulnisanfälligkeit der Trauben" erhöht und zu einem verkürzten Zeitraum für die Traubenlese geführt, erklärte das Statistikamt weiter. Besonders in den größten Weinanbaugebieten Rheinhessen und Pfalz habe sich dies in einer deutlich geringeren Weinmosterntemenge niedergeschlagen. Zwar sank 2025 auch die Anbaufläche um 1,1 Prozent oder 1100 Hektar - den Angaben zufolge hatte das aber nur geringfügigen Einfluss auf die niedrigere Weinerzeugung.
Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 erzeugten die Winzerinnen und Winzer zehn Prozent weniger Wein. Der Anteil Prädikatswein, also Wein der höchsten Qualitätsstufe mit geschützter Ursprungsbezeichnung, stieg von 16,1 Prozent im Jahr 2024 deutlich auf nunmehr 29,3 Prozent.
A.Taylor--AT