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EU-Kommission legt Pläne für EU-weit einheitliche Unternehmensform vor
Die EU-Kommission legt am Mittwoch ihre Pläne für eine neue, EU-weit einheitliche Unternehmensform vor. Vor allem Startups sollen sich künftig innerhalb von 48 Stunden in allen 27 EU-Staaten eintragen lassen können. Die EU will Unternehmern damit das Gründen und Wachsen einfacher machen. Die Vorschläge der Kommission gehen anschließend in die Verhandlungen im Europaparlament und im Rat der Mitgliedsländern.
Bislang gibt es in den EU-Staaten verschiedene Unternehmensformen, für eine deutsche GmbH gelten andere Regeln als für eine vergleichbare Firma in Frankreich oder Irland. Ein Angleichung von Insolvenz- und Arbeitsnehmerrechten ist allerdings strittig. Gewerkschaften warnen vor einer Einschränkung der Rechte, und die 27 nationalen Regierungen sträuben sich traditionell, ihre eigenen Regeln abzuschaffen.
A.Anderson--AT