-
EU-Beauftragter fordert Kirgistan zu Stopp russischer Sanktionsumgehung auf
-
Bahnstrecke Dresden-Prag: Fortschritt bei Planung für Tunnel durch Erzgebirge
-
Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai
-
Brüssel: EU-Länder können Abtreibungen mit EU-Geldern unterstützen
-
Orban deutet mögliches Einlenken im Streit um blockierte Ukraine-Hilfen an
-
Zu viel Eile oder nicht: Ablauf beim Heizungsgesetz der Ampel beschäftigt Karlsruhe
-
Von Zecken übertragen: RKI weist weitere Regionen als FSME-Risikogebiete aus
-
Gefesselten Gefangenen getreten: Pensionierter Beamter verliert Ruhestandsgehalt
-
Mehr als drei Jahre Haft wegen Schwarzarbeit in großem Stil in München
-
Regel gegen Extremisten in Landtag von Rheinland-Pfalz: AfD scheitert mit Klage
-
Trump beschimpft Schauspielstar De Niro als "krank und wahnsinnig"
-
Angriff an Berliner Holocaust-Mahnmal: Bundesanwaltschaft fordert lebenslange Haft
-
Iranerin in Paris wegen Terror-Verherrlichung zu einem Jahr Haft verurteilt
-
EU-Kommission lehnt Fonds für besseren Zugang zu Abtreibungen ab
-
Ermittlungen gegen AfD-Politiker Eisenhut wegen Volksverhetzung eingestellt
-
Nach Hausverbot: DOSB fordert Respekt vor Pressefreiheit
-
Vorplanung für Bau neuer Schnellbahnstrecke Dresden-Prag abgeschlossen
-
Scharfe Töne im Plenum: Bundestag debattiert über AfD-Verwandtenaffäre
-
Urteil aus Hessen: KI darf nicht bei Universitätsprüfungen eingesetzt werden
-
Ermittler finden in Hessen Leiche - Verdacht auf Tötungsdelikt
-
Bundesverfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als gesichert extremistisch einstufen
-
EZB schreibt 2025 erneut Verlust
-
Frauen zu Prostitution eingeschleust: Durchsuchungen in fünf Bundesländern
-
Vertreter der Ukraine und der USA bereiten in Genf weiteres Treffen mit Russland vor
-
Tarifverhandlungen bei Lufthansa Cityline werden Freitag wieder aufgenommen
-
Medienbericht: Stuttgart 21 verzögert sich um weitere Jahre
-
Norwegens König Harald V. kann Klinik auf Teneriffa verlassen
-
Bundespräsidentenwahl im Januar - Forderungen nach Frau im höchsten Staatsamt
-
Nachwahl in Manchester: Labour in eigener Hochburg Kopf an Kopf mit Reform UK und Grünen
-
Noosha Aubel: Skandal in Potsdam um schwerstbehindertes Kind
-
BVB erwartet deutlichen Jahresverlust
-
Baden-Württemberg: Toter Mann in Auto entdeckt - Polizei geht von Verbrechen aus
-
Investmentbetrüger bringen Frau aus Bayern um mehrere hunderttausend Euro
-
DESG: Präsident Große weist Vorwürfe entschieden zurück
-
Nach Deal mit Taliban: 20 Straftäter direkt nach Afghanistan abgeschoben
-
Umstrittenes Erbe der Ampel: Ablauf beim Heizungsgesetz beschäftigt Verfassungsgericht
-
Filmschaffende stellen sich hinter Berlinale-Chefin Tuttle - Vorerst keine Ablösung
-
Kubas Küstenwache tötet vier Insassen von in den USA registriertem Boot
-
Simbabwe verbietet Ausfuhr von Lithium und anderen Rohstoffen
-
Siebenjährige stirbt durch umstürzende Theke: Ermittlungen eingestellt
-
20 Straftäter direkt nach Afghanistan abgeschoben - auf Basis neuer Vereinbarung
-
Bewährungsstrafe für Frau wegen Beihilfe zu rechtsextremistischer Gruppe S.
-
Epstein-Skandal: Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück
-
Bei Verschrotten von Auto: 82-jähriger Insasse in München von Bagger erdrückt
-
Wärmeres Wetter lässt Pollen fliegen: Allergiesaison in Deutschland startet durch
-
Grüne weisen Rücktrittsforderungen an Berlinale-Chefin Tuttle zurück
-
Lange Haftstrafe in Prozess um Anlagebetrug mittels Callcenter in Bayern
-
Bilanz der China-Reise: Merz sieht gute Kooperation - und Herausforderungen
-
Niedersachsen: Familienvater tötet Partnerin und verletzt gemeinsame Söhne schwer
-
Abschied? Spekulationen um Klopp sind "völliger Schwachsinn"
EU-Kommission lehnt Fonds für besseren Zugang zu Abtreibungen ab
Die EU-Kommission hat Forderungen nach einem eigenen europäischen Fonds für einen besseren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zurückgewiesen. Es sei Sache der nationalen Regierungen, Frauen mit Geldern aus bestehenden Töpfen zu unterstützen, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Brüssel lehnte damit eine Forderung der Initiative "My Voice, My Choice" ab, die im vergangenen Jahr mehr als eine Million Unterschriften gesammelt hatte.
Die Organisatorinnen hatten einen Fonds für Frauen gefordert, die an ihrem Wohnort keinen Arzt für eine Abtreibung finden und dafür in eine andere Region oder ein anderes EU-Land reisen müssen. "Wir wissen, dass in vielen europäischen Ländern Abtreibungen nicht sicher, nicht zugänglich und nicht kostenlos sind", sagte die Mitorganisatorin Federica Vinci im September. "Wir wollen jeder Frau die Möglichkeit geben, darauf zurückzugreifen."
Die Kommission verwies darauf, dass die Mitgliedstaaten Gelder aus einem bestehenden Topf für soziale Projekte dafür ausgeben können. Sie können damit Frauen aus anderen EU-Staaten sowie aus dem eigenen Land unterstützen. Ob und wie viele der 27 Mitgliedstaaten diese Möglichkeiten nutzen wollen, ist unklar. EU-Gleichstellungskommissarin Hadja Lahbib verwies auf ein gemeinsames Schreiben von zehn Regierungen, die das Vorhaben unterstützen.
Lahbib sprach der Initiative trotz der Entscheidung der Kommission ihre Unterstützung aus. Ziel müsse sein, dass Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch "überall in der Europäischen Union hingehen können", sagte sie.
In einigen EU-Staaten ist der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen stark eingeschränkt, in Malta sind sie de facto verboten. In anderen Ländern finden Frauen häufig keinen Arzt, etwa in Polen und Italien gibt es kaum Krankenhäuser, die Abtreibungen vornehmen. In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche bis zur zwölften Schwangerschaftswoche straffrei.
Die EU-Kommission muss sich mit Petitionen wie "My Voice, My Choice" befassen, wenn sie mehr als eine Million Unterschriften sammeln. Eine solche Petition ist jedoch nicht bindend. Gesundheitspolitik ist zudem Sache der nationalen Regierungen, sodass die Kommission nur einen begrenzten Handlungsspielraum hat.
O.Ortiz--AT