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Deutsche Exporte 2025 leicht gestiegen - Ausfuhren in USA stark gesunken
Die deutsche Exportwirtschaft ist im vergangenen Jahr leicht gewachsen, hat aber deutlich unter den US-Zöllen gelitten. Auf Basis einer ersten Schätzung für die Exporte im Dezember ergab sich für das Gesamtjahr ein Exportplus im Vergleich zum Vorjahr von 1,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Dezember legten die Ausfuhren demnach im Vergleich zum Vormonat um 4,0 Prozent zu.
Den vorläufigen Daten zufolge wurden im Dezember Waren im Wert von 133,3 Milliarden Euro exportiert. 75,3 Milliarden davon gingen in andere Mitgliedstaaten der EU - ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum November. Die Ausfuhren in Drittstaaten außerhalb der EU legten demnach um 5,0 Prozent zu.
Der wichtigste einzelne Abnehmer deutscher Waren blieben die USA, auch wenn sich die erratische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump deutlich bemerkbar machte. Im Dezember legten die US-Exporte um 8,9 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro zu. Das waren aber 12,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Über das Gesamtjahr gesehen sackten die Exporte in die USA um 9,3 Prozent ab.
Die Exporte nach China legten im Dezember den vorläufigen Daten zufolge ebenfalls deutlich zu - um 10,7 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Wie auch bei den USA ergab sich hier jedoch über das Gesamtjahr gesehen ein deutliches Minus von ebenfalls 9,3 Prozent. Das leichte Exportplus im Vergleich zu 2024 wurde vor allem von gesteigerten Ausfuhren in andere EU-Länder getragen.
Die Importe nach Deutschland stiegen im Gesamtjahr mit 4,4 Prozent stärker als die Exporte. Der Exportüberschuss verringerte sich daher deutlich: 2024 hatte Deutschland noch 242,9 Milliarden Euro mehr exportiert als importiert, 2025 waren es noch 200,4 Milliarden Euro. Insbesondere im Handel mit den beiden wichtigsten Handelspartnern, China und die USA, sanken die Exporte und stiegen die Importe.
M.King--AT