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USA bemüht um internationales Bündnis wegen Chinas Dominanz bei Seltenen Erden
Die USA bemühen sich angesichts der Dominanz Chinas im Bereich Seltene Erden um ein internationales Bündnis. Auf Einladung der US-Regierung treffen sich am Mittwoch in Washington Minister einer Reihe von Ländern. Ziel sei es, "dass wir einen zollfreien Handel und Austausch mit diesen kritischen und seltenen Erden betreiben", sagte US-Innenminister Doug Burgum.
Mehr als 50 Staaten sind demnach bereits Teil dieser "globalen Koalition", weitere elf wollen sich am Mittwoch anschließen und 20 weitere haben zumindest Interesse signalisiert. Die Idee ist laut Burgum, bei bestimmten wichtigen Rohstoffen Mindestpreise zu vereinbaren. Das Treffen in Washington wird von Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio im Außenministerium ausgerichtet.
Seltene Erden werden für eine Reihe von Technologien benötigt, von Autos bis zu Windrädern. China steht zum einen für rund 60 Prozent der weltweiten Produktion dieser Rohmaterialien und kontrolliert den Weltmarkt zudem mit seiner Dominanz bei der Verarbeitung. Viele andere Länder, in denen die Metalle gefördert werden, exportieren sie zur Weiterverarbeitung nach China.
"Wenn es jemanden gibt, der eine dominante Stellung einnimmt und den Markt mit einem bestimmten Material überschwemmen kann, hat er die Möglichkeit, den wirtschaftlichen Wert eines Unternehmens oder die Produktion eines Landes im Wesentlichen zu zerstören", sagte Burgum dazu. Hier kann ein Mindestpreis helfen.
Chinas Dominanz ist ein wunder Punkt der USA. Dass die Regierung von Präsident Donald Trump beim Lösen des Problems nun auf internationale Kooperation setzt, ist dennoch ungewöhnlich. Die EU begrüßt den Ansatz. "Wir müssen sicherstellen, dass wir nicht um dieselben Ressourcen konkurrieren und dass wir bei Projekten, die wir gemeinsam verfolgen, Wege finden, uns gegenseitig zu ergänzen", sagte ein EU-Beamter in Brüssel.
N.Mitchell--AT