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Musk legt Raumfahrtunternehmen SpaceX und KI-Firma xAI zusammen
Der US-Milliardär Elon Musk hat zwei seiner Unternehmen zusammengelegt: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX übernahm die Firma xAI, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigt. SpaceX plane, Satelliten im Weltraum als Datenzentren einzusetzen und mit ihrer Hilfe Solarenergie zu produzieren, um den wachsenden Energiebedarf der KI-Infrastruktur auf der Erde abzudecken, erklärte Musk am Montag. Das Projekt sei "der ehrgeizigste Innovationsmotor auf (und über) der Erde".
Der KI-Energiebedarf könne auf der Erde "ohne Belastungen für Gemeinschaften und die Umwelt" nicht abgedeckt werden, erklärte Musk. "Durch die direkte Nutzung nahezu konstanter Solarenergie bei geringen Betriebs- und Wartungskosten werden diese Satelliten unsere Fähigkeit, Rechenleistung zu skalieren, transformieren", fügte er hinzu.
SpaceX plant demnach den Start von einer Million Satelliten als Datenzentren. Dabei soll die Starship-Rakete des Raumfahrtunternehmens zum Einsatz kommen und bald einmal pro Stunde starten.
Musk gab keinen Zeitplan für die ersten Satellitenstarts bekannt und nannte keine finanziellen Eckdaten der Übernahme. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge hätte das zusammengelegte Unternehmen einen Wert von 1,25 Billionen Dollar (1,06 Billionen Euro).
SpaceX betreibt das Satellitennetzwerk Starlink. Zudem hat das Unternehmen mit seiner Trägerraketen lukrative Verträge mit der US-Raumfahrtagentur Nasa abgeschlossen. Vorzeigeprojekt von SpaceX ist die 123 Meter hohe Starship-Rakete. Die Nasa will damit erstmals seit Jahrzehnten wieder Menschen zum Mond bringen, während Musk sogar eine Mars-Mission plant.
Im Juni plant das Raumfahrtunternehmen US-Medienberichten zufolge seinen Börsengang. Musk will damit demnach die Rekordsumme von 50 Milliarden Dollar (rund 42 Milliarden Euro) einsammeln.
Musks KI-Unternehmen xAI hatte zuletzt wegen des umstrittenen Chatbots Grok in der Kritik gestanden. Nutzer des Onlinedienstes X hatten mithilfe des Chatbots Anfang des Monats Millionen von KI-Bildern erzeugt und veröffentlicht, auf denen Frauen und Mädchen ohne deren Zustimmung im Bikini, fast nackt oder in sexualisierten Posen zu sehen waren. X hat die Funktion nach eigenen Angaben seither eingeschränkt. Die EU-Kommission kündigte an, gegen den Chatbot vorzugehen.
A.Moore--AT